Sind Kryptowährungen das Zahlungsmittel von morgen?


Studie hält Kryptowährungen für Hauptzahlungsmittel von morgen

Wenn es einen Aspekt digitaler Währungen gibt, der von Nutzern, Insidern und der Politik ebenso konsequent wie hitzig diskutiert wird, dann ist dies die Frage nach der Alltagstauglichkeit des Bitcoins und seiner Konkurrenten. Bis heute bezweifeln etliche Kritiker eine Einsetzbarkeit der Kryptowährungen als Alternative zum Geld der realen Welt. Eine neue Studie hat diese Überlegung nun aufgegriffen. Urheber sind das renommierte Londoner Imperial College und der bekannte Broker eToro.

Einige Probleme stehen den Währungen derzeit im Weg

Um eines vorweg zu nehmen: Die verantwortlichen Experten kommen zu dem Ergebnis, dass die Devisen im Internet sehr wohl das Zeug zu einem alltäglichen Zahlungsmittel für die Masse haben könnten. Die Analyse wurde unter dem Namen „Kryptowährungen: Vertrauens- und Akzeptanzbarrieren überwinden“ publiziert und macht Hoffnung auf eine bessere Anwendung in der Zukunft. In der Tat gehen die Wissenschaftler davon aus, dass Kryptowährungen irgendwann ein Hauptzahlungsmittel sein können. Allerdings nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

Stabilität der Währungskurse als wichtiges Kriterium

Vor allem eine wichtige Grundvoraussetzung müssten die Digitalwährungen trotz langsam zunehmender Akzeptanz auf Nutzerseite in stärkerem Maße erfüllen. Zum einen müssen sie erst einmal umfassend die Funktion eines Zahlungsmittels sowie eines Tauschmediums für Anwender erfüllen. Auch als Mittel für die Wertaufbewahrung sehen die Experten noch Nachholbedarf.

Das aktuelle Problem der Kryptowährungen besteht in erster Linie darin, dass potentiellen Nutzern das Vertrauen in die Stabilität der Digitalwährungen fehlt. Eben dieses Vertrauen haben Menschen in Fiatgeld. Dass diese Stablität – so berichtet die Studie fachlich korrekt – normalem Geld ebenfalls fehlt, vergessen viele Menschen wegen ihrer Überzeugungen leider nur allzu häufig.

Bitcoin und Co als nächste Evolutionsstufe der Devisenwelt?

Für Iqbal Gandham, den Managing Director des eToro-Geschäfts im Vereinten Königreich, sind Kryptowährungen nichts weniger als der nächste Evolutionsschrift in der monetären Historie. Seit jeher ersetzen neue Technologien regelmäßig alte Zahlungsmodelle. Es gehe insbesondere um die Optimierung des Transfers von Werten zwischen verschiedenen Personen. Gerade die Blockchain-Technologie könnte hier zum neuen Meilenstein werden. Die Wissenschaftler des Imperial College attestieren dem Digitalgeld mit teils sehr hoher Skalierbarkeit, einfacher Anwendung und anderen Vorteilen schon jetzt eine gute Anwendbarkeit im Zusammenhang mit der Wertaufbewahrung.

Dennoch gilt es etliche Punkte zu verbessern; zudem müsse es weitere Anreize für neue User geben. Nicht zuletzt fehlt eine Regulierung, während andererseits die Volatilität eine Gefahr darstellt. Großes Optimierungspotenzial existiert nach Erkenntnissen der Studie wie erwartet beim Datenschutzthema.

Vor allem bei internationalen Zahlungen punkten die Krypto-Coins

Die Studie widmete sich aber nicht nur der Zukunft, sondern sah sich außerdem die Entwicklungen der vergangenen Jahre an. Angesichts der kurzen Existenz der Krypto-Branche kommt die Auswertung der Hochschule zu dem Ergebnis, dass sich Digitalwährungen schnell durchsetzen konnten. Schließlich liegt die erste Transaktion innerhalb des Bitcoin-Universums nicht einmal zehn Jahre zurück.

Zumindest die Nr. 1 unter den Altcoins wird den Anforderungen normalen Geldes mittlerweile weitgehend gerecht. Zehn Jahre weiter, so die Forscher, und zumindest die führenden Kryptowährungen könnten neben „echtem“ Geld die Aufgabe eines Hauptzahlungsmittels übernehmen. In einem wichtigen Punkt haben die digitalen Devisen nach Auffassung des Brokers eToro ohnehin einen erheblichen Vorteil. Bei Transaktionen über Landesgrenzen hinweg bewegen sich virtuelle Zahlungsmittel auf der Überholspur, allerdings bei derzeit relativ hohen Kosten. Sollte dieser Knackpunkt in naher Zukunft behoben werden, stehen die Chancen gut, dass Bitcoin und Co. in der globalisierten Finanzwelt bald eine noch größere Schlüsselposition einnehmen könnten.

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