Monero nutzt Bulletproof-Protokoll für schnellere Blockchain-Bestätigung

Neuigkeiten von Monero: Die Entwickler hinter dem Kryptowährungs-Unternehmen nutzen in Zukunft das Bulletproof-Protokoll, um Blockchain-Bestätigungen zu verschnellern. Worum es sich beim Bulletproof-Protokoll genau handelt, welche Auswirkungen es auf den Kurs haben könnte und ob es sich nach wie vor lohnt, Monero zu kaufen, werden wir in diesem Artikel näher erklären.

Kursentwicklung öffnet Türen für Fortführung

Monero ist mit seiner Kryptowährung auf gutem Kurs und rangiert Mitte August auf Rang 10 im Hinblick auf die Marktkapitalisierung mit knapp unter 1,5 Milliarden USD. Der XMR Kurs entwickelte sich dabei verglichen mit anderen Kryptowährungen recht typisch. Ende Dezember sowie Anfang Januar befand er sich auf seinem vorläufigen Höhepunkt bei über 7,4 Milliarden USD, ehe er in der Folge wieder an Wert einbüßte. Der Wert pro Einheit befindet sich unterdessen bei knapp über 90 USD. All diese grundsoliden Bilanzen sorgen dafür, dass der Fokus dank der Kursentwicklung nach vorne gerichtet werden kann. Das führt uns unter anderem auch zu den Neuigkeiten, die zuletzt die Runde machten.

Die Entwickler von Monero arbeiten an der Etablierung des Bulletproof-Protokolls. Diese Vorgehensweise erfüllt gleich zwei Ziele. Einerseits soll die Effizienz der Blockchain gesteigert werden, während andererseits die Privatsphäre verbessert wird. Dabei spielt die Gemeinschaft hinter Monero in gleich mehrfacher Hinsicht eine große Rolle: Sie unterstützt das Projekt sowohl finanziell, trägt es aber auch inhaltlich mit. Drei verschiedene Sicherheitsaudits wurden bislang von der Gemeinschaft bewältigt. Die erste wurde von Kudelski vervollständigt, während Quarks lab und Benedikt Bünz, seines Zeichens Doktorand in Stanford im Bereich der Angewandten Kryptowährungen, für die letzten zwei verantwortlich zeichneten.

Was genau ist das Bulletproof-Protokoll und wie hilft es dem Nutzer?

Die Privatsphäre jedes einzelnen Nutzers wird durch das Bulletproof-Protokoll gestärkt. Warum ist das so? Gehen wir davon aus, dass Sie bei einer Exchange oder einem Broker wie eToro kaufen. Nun möchten Sie mit einer bestimmten Anzahl an Coins eine Transaktion durchführen. Im herkömmlichen Fall wird es der Blockchain bekannt gemacht, welchen Betrag die Transaktion von A nach B schicken soll. Mit dem Bulletproof-Protokoll von Monero ist dem nicht mehr so: Hier trägt der Nutzer selbst die Entscheidung darüber, ob ein Transaktionsbetrag angezeigt wird, oder nicht. Somit sind einerseits seine Daten sicherer, andererseits handelt es sich um eine sehr effiziente Methode. Es wird keine zusätzliche große Rechenleistung benötigt, da beide an der Transaktion beteiligten Adressen sichtbar bleiben.

Monero ist dabei eines der ersten Unternehmen, die sich mit dieser Technologie beschäftigen und diese sämtlichen Nutzern der Plattform zugänglich machen. Somit zeigen die Verantwortlichen Vorbildcharakter und sollten damit vor allem das Interesse der deutschen Nutzer wecken können. Diese legen traditionell viel Wert auf ihre Online-Privatsphäre sowie Datenschutz. Dennoch handelt es sich momentan nicht um den besten Moment, um zu investieren, wenn man den Experten glauben schenken mag. Statt kaufen oder verkaufen ist somit erst einmal Geduld angesagt, um die weitere kurzfristige Entwicklung abzuwarten. Momentan bewegt sich der Preis für eine Einheit XMR recht konstant zwischen 80 und 100 USD.

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