Rekordhoch von Bitcoins in privaten Wallets

Laut dem amerikanischen Krypto-Analyseunternehmen Chainalysis ist die Anzahl an Bitcoins, die in privaten Wallets von Einzelpersonen gehalten werden, stark gestiegen. Diese so genannten aktiven Trader sind meist Anleger, die ihre Bitcoin zum Spekulieren benutzen, im Gegensatz zu Investoren in Form von Instituten und Unternehmen. Schätzungen zufolge beträgt die Anzahl an Bitcoins in aktiven Wallets derzeit 23%. Was bedeutet dies für den Bitcoin-Kurs und die Zukunft der Kryptowährung?

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Ein klarer Wandel der Marktanteile

Dem Bericht von Chainalysis zufolge ist die Menge an Bitcoins, die für Spekulationen benutzt werden, seit dem Ende von 2017 um rund eine Million Bitcoin (BTC) gestiegen. Mit etwa 4,8 Millionen Bitcoin wird demnach derzeit spekuliert, wobei sich schätzungsweise 3,8 Millionen davon in aktiven Wallets von Einzelpersonen befinden sollen. Zu diesem Schluss kam das Unternehmen nach einer Langzeituntersuchung von Bitcoin Blockchain und BTC Adressen anhand deren Liquidität und Transaktionen. Diese Analyse suchte nach spezifischen Mustern, die Spekulanten oder “Hodler” beim Kauf von Bitcoin auszeichnen – einem ähnlichen Konzept, wie es auch die Zentralbank nutzt.

Neben den rohen Zahlen kam noch eine weitere Tatsache dank der Analyse ans Licht: die Bitcoin-Geldmengen sind in sich in diesem Jahr sehr stabil. Besonders die Menge an spekulativen Bitcoin hielt sich zwischen Mai und August bei beständigen 22 Prozent, während die für Investitionen gehaltenen Bitcoin bei etwa 30 Prozent blieben. Chainalysis sieht dies als einen positiven Wandel zu einem stabileren Bitcoin Kurs, der weniger anfällig für Hypes ist. Laut dem Unternehmen sorgt dies für einen guten Einstiegszeitraum für neue Anleger oder Zögerliche. Digitale Broker-Plattformen, wie unser Broker Testsieger eToro, bieten dabei einen unkomplizierten Einstieg, so dass Sie ebenfalls zu den 23 Prozent der Bitcoin-Einzelinvestoren gehören können.

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Ein gutes Zeichen für Bitcoin und Co.

Diese Stabilität sorgt nicht nur bei Insidern für Zuversicht. Laut Kimberly Grauer, einer Sprecherin von Chainalysis, deutet die Tatsache, dass weder langfristige Investoren noch neue Spekulanten ihre Position diesen Sommer stark verändert haben darauf hin, dass nur eine grundlegende Änderung einen positiven oder negativen Einfluss auf den Krypto-Markt haben wird.

Doch nicht nur der stabile Kurs, auch die anhaltende Gegenwart von langfristigen Anlegern und neuen Privathändlern ist ein Zeichen dafür, dass Bitcoin das Wachstum seiner Nutzerbasis seit Ende 2017 trotz Schwankungen im Kurs beibehalten hat. Experten sehen darin ein klares Zeichen, dass die erste Hürde, die Kryptowährung in die Hände von Menschen zu bringen, damit überwunden ist. Einer weitläufigen Adaption von digitalen Währungen wie Bitcoin und Altcoins steht damit nicht mehr viel im Wege. Laut Grauer ist die Phase, in der wir uns momentan befinden, der erste Schritt zu einem „reifen Markt mit höherer Beständigkeit“. Denn obwohl die Hälfte aller verfügbaren Bitcoins sich nach wie vor in den Wallets von großen Investoren befinden, ist die Menge an digitalen Assets weniger geballt und weitläufiger auf unterschiedliche Anleger verteilt, was für mehr Flexibilität und allgemein höhere Beständigkeit sorgt.

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