The „Pomp“ und Mike Dudas über ungesunde Ripple-Community

Bereits seit seiner Anklage von Snapchat ist Anthony Pompliano in der Gründerszene ein bekannter Name. Seine damaligen Anschuldigungen an den App-Giganten haben ihm jedoch keinen besonders guten Stand in der Öffentlichkeit eingebracht. Jetzt spricht der Investor in einem Podcast mit dem Gründer von The Block, Mike Dudas, über die unterschiedlichen Gemeinschaften der Krypto-Szene und den ungesunden Fanatismus einiger Krypto-Anhänger wie bei Ripple. Wir haben alle Details!

Fanatische Überzeugung übersteigt Fakten

In dem Podcast mit „Pomp“ kritisiert Mike Dudas die beinahe religiöse Verehrung einiger Krypto-Systeme vonseiten ihrer Anhänger. Er bezeichnet dabei ihr Verhalten als „Stammeszugehörigkeit“ und will damit auf die Befangenheit der Argumente anspielen. Besonders in der Ripple-Community sieht er diese Tendenzen deutlich. Befürworter des Systems und der zugehörigen Währung seien oft nicht in der Lage, faktenbasierte Diskussionen über ihr bevorzugtes Krypto-System führen zu können. Im Vergleich dazu nennt er die Gruppierungen um die Währungen Bitcoin und Ethernet als sehr organische, gesunde Gemeinschaften aus denen viele positive Entwicklungen kommen.

Hier seien viele Mitglieder an der Weiterentwicklung der Plattformen interessiert, wodurch praktische Kreationen wie Apps und Services entstehen, die den Wert der Systeme tatsächlich steigern. Die Ripple-Community habe jedoch die Mentalität eines Bienenstocks mit sogenannten „Ripple-Extremisten“, in dem individuelle Meinungen generell unterdrückt werden. Auch Kritiker von Ripple werden direkt angegriffen und der freundliche Diskurs über die Sinnhaftigkeit des Kaufs von Ripple und seiner Währung XRP wird dadurch beinahe unmöglich.

Der Einfluss von Ripple Lab

Mike Dudas zweifelt in seinem Interview außerdem die Ehrlichkeit der Entwickler des erfolgreichen Zahlungssystems XRapid und seiner Kryptowährung XRP an. Als Beispiel nennt er deren Aussage, ihre Tokens bei Escrow zu hinterlegen, wenn es offensichtlich ist, dass sie eine zentralisierte Struktur haben und weiterhin die Kontrolle über ihre Währung behalten. Anders als bei Unternehmen wie Bitcoin, bei dem die Tokens durch Bitcoin Mining von Nutzern dezentral durch Rechenarbeit erzeugt wurden, hat Ripple seine XRP einfach mit einem Mal erschaffen. Dabei wurden 100 Milliarden Ripple verteilt, von denen jedoch nur 40 Milliarden im Umlauf sind.

Der Rest liegt immer noch bei Ripple Lab. Mining von Coins ist bei vielen Währungen möglich, Ripple bietet diese Möglichkeit jedoch nicht an. Es ist daher eindeutig, dass die Entwickler an dem ansteigenden Kurs der XRP großes Interesse haben. Mike Dudas kreidet daher zusätzlich an, dass viele Bots im Umlauf seien, die ein falsches Interesse an dem System vortäuschen könnten. Zwar glaubt er, dass es viele echte Unterstützer gibt, trotzdem ist er davon überzeugt, dass das Team von Ripple mit Hilfe von Bots die Preise des Tokens stark manipulieren kann. Erst durch diesen Effekt kaufen Investoren Ripple in Rekordmengen ein und treiben den Kurs weiter an. Wenn Sie ebenfalls den Kauf von Ripple in Erwägung ziehen, empfehlen wir Ihnen unseren Testsieger eToro.

Wer hat Recht?

Natürlich würden viele Anhänger von Ripple den Aussagen von Mike Dudas vehement wiedersprechen. Da Ripple primär keine Kryptowährung ist, sondern ein Zahlungssystem zur Verfügung stellt, das bereits von vielen Banken und Kreditunternehmen wie American Express getestet wird, um damit Geld in verschiedene Länder schneller und günstiger überweisen können, sind die Tokens eigentlich zweitrangig. Sie werden nur genutzt, um Spam zu vermeiden, da jede Überweisung eine geringe Gebühr an XRP kostet. Mike Dudas‘ Lösungsvorschlag ist daher, dass Ripple seine Kryptowährung einstellen und sich auf ihr Zahlungssystem konzentrieren sollen. So würden sie beweisen, dass sie an der möglicherweise manipulierten Wertschöpfung der XRP-Kurse nicht interessiert sind.

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