Warren Togami hat Besorgnis um BCH Hashrate ausgedrückt

Der Vizepräsident von Blockstream Solutions, Warren Togami, äußerte sich letzte Woche auf Twitter zur sinkenden Bitcoin Cash Hashrate und schürt damit die Besorgnis von Anlegern und Minern. Gibt es wirklich Grund zur Sorge oder ist die Angstmacherei nur heiße Luft? Wir sind dieser Frage auf den Grund gegangen.

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Warum ist die Bitcoin Cash Hashrate so wichtig?

Unter Hashrate, auch „Hash Power“ genannt, versteht man die Messeinheit, die anzeigt, wie viel Strom das Bitcoin-Netzwerk verbraucht um weiterhin funktionsfähig zu sein. Sie ist also sozusagen ein Arbeitsnachweis darüber, wie viele Versuche im Bitcoin-Mining pro Sekunde vorgenommen werden. Mehr darüber und ab wann die Hashrate profitabel ist kann in unserem Bitcoin-Mining-Profit-Rechner nachgelesen werden.

Wichtig für den Wert von Bitcoins ist die Blockprämie pro Bitcoin, sowie die Anzahl der Bestätigungen für Bitcoin-Transaktionen. Beide stellen sicher, dass die virtuelle Währung, die sich im Umlauf befindet, auch wirklich existiert.

In mehreren Tweets letztes Jahr empfahl Togami, dass es für jede Bitcoin-Transaktion idealerweise mindestens 6 Bestätigungen geben solle. Dadurch werde verhindert, dass die Kryptowährung doppelt ausgegeben wird – ein berechtigtes Bedenken bei einer virtuellen Währung, die im Vergleich zu harten Währungen noch in den Kinderschuhen steckt.

Aufgrund des Konkurrenzdrucks mussten Transaktionen jedoch bereits vor einem Jahr das zusätzliche Risiko in Kauf nehmen und erlaubten schon Bitcoin-Einzahlungen mit lediglich 1 oder 2 Bestätigungen, bevor diese angerechnet wurden und zum Handel bereitstanden.

Laut Warren Togami betrug die Hashrate von Bitcoin Cash letztes Jahr 12% der gesamten Bitcoin-Hashrate. Wenn der Handel also Einzahlungen mit nur 1 oder 2 Bestätigungen zulässt, kann dies zu weitläufigen Problemen im Netzwerk der Kryptowährung führen – vor allem, da es Personen gibt, die über genug Hash Power verfügen, um einen Angriff auf das Netzwerk vorzunehmen.

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Rekordtief der Bitcoin Cash Hashrate führt zu Besorgnis

Analytiker wie Togami prüfen diese Zahlen in regelmäßigen Intervallen, um den Markt im Auge zu behalten. Letzte Woche postete der Vizepräsident von Blockstream Solutions auf Twitter, dass die Bitcoin Cash Hashrate nach seinen Berechnungen nun auf 8% des Bitcoin-Wertes gefallen ist – ein Verlust von 4% im Vergleich zum letzten Jahr.

Damit erhöht sich das Risiko einer doppelten Ausgabe für die Kryptowährung und könnte im schlimmsten Fall sogar zu einer Insolvenz führen.

Togami untermauerte seine Befürchtungen am Beispiel des kürzlichen Diebstahls von Bitcoin-Gold, der aufgrund doppelter Ausgaben ermöglicht wurde und trotz Sicherheitsmaßnahmen wie vielen Bestätigungen stattfinden konnte. „Ein Ökosystem mit einer niedrigen Hashrate ist verwundbar für Angriffe von Individuen und Hacks“, so Togami.

Es wurden jedoch auch Gegenstimmen auf Twitter laut. Blockchain-Enthusiasten konterten beispielsweise, dass eine derartige Rechenpower, wie sie zum Sturz des Netzwerks nötig wäre, gar nicht verfügbar ist und darüber hinaus Milliarden von Dollar kosten würde. Es gäbe demnach Limitationen bei der Hardware und den verfügbaren Ressourcen, die eine von Warren Togami befürchtete Insolvenz unrealistisch, oder gar unmöglich machen, unabhängig davon wie es um die Bitcoin Cash Hashrate stehe. Besonders durch die Aufnahme bei großen Brokern wie eToro oder Coinbase kann sich Bitcoin Cash auch weiterhin großer Beliebtheit erfreuen, ein Absturz der Coin ist in naher Zukunft also eher nicht zu befürchten.

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