Ab Juni kommt das Bitcoin-Verbot bei Messenger WeChat

WeChat erlaubte als Messenger-Plattform bisher auch Zahlungen und Verkäufe von Krypto-Währungen. Nun verkündet der Dienstleister ein Verbot ab Ende Mai.

Wichtige Messenger-App sperrt Zahlungen und Handel mit Krypto-Coins

Um die große Bedeutung Chinas und Asiens allgemein für den Krypto-Sektor wissen Anleger und Interessenten, die den Markt seit der Einführung des Bitcoin vor rund einem Jahrzehnt stets im Blick haben. Denn viele digitale Währungen wie etwa der NEO Coin stammen aus Asien – in diesem Fall genauer tatsächlich in China. Und auch die ICOs vieler anderer Kryptowährungen haben wahlweise ihren Ursprung in asiatischen Ländern oder werden dort besonders eifrig gehandelt. Doch schon länger denkt die chinesische Regierung über Kryptoverbote nach, vor einigen Wochen berichteten wird, dass die Volksrepublik Bitcoin Mining verbieten will. Nun folgten Meldungen aus dem Umfeld des chinesischen Messengerdienstes WeChat. Die Plattform will nun den Handel mit Digitalwährungen generell untersagen.

Bisher konnten User beispielsweise über die App Bitcoin kaufen oder in Coins Dienstleistungen und Waren von der Pizza bis zur Handyrechnung bezahlen. Im Ausland war der enorme Einfluss auf die Daten der Bürger Chinas wiederholt von Bürgerrechtlern kritisiert worden. Hier aber geht es eher um den Einschnitt im Leben der Krypto-Fans, die in Zukunft alternative Wege beschreiten müssen. Die Änderungen der Geschäftsbedingungen des App-Dienstes sollen zum Monatsende in Kraft treten. Und zwar für ausnahmslos alle WeChat-User. Nutzer dürfen diesbezüglich auch nicht mehr eigene Coins designen und vertreiben. Der Betreiber spricht laut Medienmeldungen von „illegalen Transaktionsgeschäften wie mit Kryptowährungen“, die in Zukunft nicht mehr unter Beteiligung der Anwendung abgewickelt werden dürfen. So müssen sich Anwender also um eine andere Wallet bemühen.

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Usern droht Ausschluss bei Nichteinhaltung des Verbots

Bei widerrechtlichem Verhalten droht die sofortige und dauerhafte Account-Sperrung. Dass diese Nachrichten Einfluss auf die Kurse (vor allem natürlich beim Bitcoin) haben werden liegt auf der Hand. Die negative Entwicklung der chinesischen Bitcoin-Liquidität könnte aufgrund der enormen Bedeutung von WeChat auch global Schwankungen auslösen. Doch nicht alle Experten sehen die Information durchweg pessimistisch. Für Binance-Chef Changpeng Zhao etwa könnte das Verbot sogar positive Signale setzen – zumindest langfristig gedacht. Dass die Regierung in Peking Druck auf den Anbieter ausgeübt haben könnte, sehen viele Beobachter als gesichert an.

Featured Image: Von Allmy | Shutterstock.com

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