Erster Bitcoin-Investmentfonds in Kanada

Das kanadische Investmentunternehmen First Block Capital Inc., welches ebenfalls im Krypto-Markt tätig ist, kündigte an, dass ihre eigenen Bitcoin-Fonds nun offiziell als Investmentfonds in Kanada anerkannt sind. Dies ist nicht nur ein großer Schritt für Anleger der Kryptowährung, sondern stellt einen weiteren großen Schritt für Kanada im Rennen der Krypto-Nationen dar – und könnte weitere Türen für den globalen Bitcoin-Handel öffnen.

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Mehr Marktpräsenz zu besseren Konditionen

Der „FBC Bitcoin Trust“ ist seit Jahren das Flaggschiff von First Block Capital Inc. Ab sofort wurde der Fonds offiziell als Investmentfonds in Kanada registriert und ermöglicht es Anlegern damit, Fonds-Einheiten in selbstgesteuerte Konten einzulagern, wie beispielsweise eingetragenen Altersvorsorgesparplänen oder steuerfreien Sparkonten. Dadurch können Investoren einfach in den Bitcoin-Handel einsteigen und davon profitieren, ohne sich mit der Anschaffung und Verwaltung der Kryptowährung selbst beschäftigen zu müssen.

Momentan ist der Investmentfonds nur für akkreditierte Anleger auf NEO Connect, einer Plattform für den Fondsvertrieb, unter dem Kürzel FBCBT zugänglich. Der Handel mit dem Bitcoin-Fonds soll dabei genauso unkompliziert und schnell ablaufen wie mit regulären Fonds; die 30-tägige Tilgungsklausel wurde für den Fonds ebenfalls entfernt.

Bei einem Erfolg der Testphase könnten sich Fonds von Bitcoin und Co. bald auf weitere Länder ausbreiten und allen Anlegern offenstehen, wodurch der Kauf von Kryptowährungen noch einmal einen großen Anlauf erfahren würde.

Ein großer Schritt für die Anlage von Kryptowährungen

Aufgrund der Einfachheit und der Eliminierung des „Mittelmanns“ stellen die Investmentfonds unter dem Steuergesetz eine qualifizierte Investition dar. Der FBC Bitcoin Trust ist zudem das erste Produkt dieser Art, welches in Kanada sowohl von der OSC (Ontario Securities Commission) und der BCSC (British Columbia Securities Commission) anerkannt wurde und Anlegern damit die Möglichkeit bietet, Bitcoin als Anlagefonds in Spar- und Vorsorgekonten einzuzahlen.

Sean Clark, Geschäftsführer und Gründer von First Block sagte zeitglich zur Ankündigung in einer Stellungnahme, man wolle „das Anlageengagement für Bitcoin erhöhen, indem man komplizierte Hürden für eine direkte Investition in die Kryptowährung entferne.“ Das Unternehmen freut sich, seinen Fonds ab sofort Anlegern einfacher zugänglich machen zu können und hat in NEO Connect einen passenden Partner für dieses Vorhaben gefunden. Seit seiner Einführung vor rund einem Jahr gewann der Bitcoin-Fonds bereits mehr als 150 Anteilhaber für sich.

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Bereit für die Zukunft

Während die Ankündigung vor allem in Kanada ansässigen Anlegern einen Vorteil bringt, hoffen Experten, dass sich dadurch in Zukunft auch neue Anlageoptionen für den amerikanischen und europäischen Markt öffnen. Marc van der Chijs, Mitgründer und Chief Investment Officer von First Block, sieht Kanada bereits als „Weltmarktführer für regulierte Anlagen für Blockchain und Kryptowährungen“ und hofft, dass sich durch die neue Kooperation der Weg für weitere vom Staat anerkannte und gesponserte Anlagen für Bitcoin und Co. ebnet.

In einem Finanz- und Anlagenmarkt, der sich seit der letzten Generation so stark verändert hat wie kaum zuvor in der Geschichte der Menschheit, sind neue Anlagemöglichkeiten mehr als willkommen. Je mehr Unternehmen wie First Block diesen wichtigen Schritt wagen, desto näher sind wir einer Zukunft, in der Kryptowährungen als renommierte Anlagen weltweit anerkannt und unterstützt werden.

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