Pompliano: Bitcoin ist die beste Anlage

Obwohl sich die meisten Kryptowährungen derzeit einer harten Probe unterziehen müssen, während Kurse weiter und weiter sinken, ist sich Investor Anthony Pompliano – auch bekannt als „Pomp“ – seiner Affinität zu Bitcoin immer noch sicher. In einem Interview mit CNBC’s Squawk Box spricht der Partner von Morgan Creek Digital Assets darüber, weshalb Bitcoin der beste Anlagewert der letzten 10 Jahre ist und man weiterhin in Kryptowährungen investieren soll, sowie über die Zukunft der stärksten Kryptowährung.

Was mit Bitcoin geschehen ist

Die starken Schwankungen im Kurs von Bitcoin kann sich Pompliano ganz einfach erklären und stellt den derzeitigen Bear-Markt in ein anderes Licht. So soll der Preis von Bitcoin vor allem durch Privatanleger beeinflusst worden sein. Der Markt würde sich jetzt aber komplett verändern, da große Börsen wie die New York Stock Exchange und die Intercontinental Exchange in das Rennen einsteigen möchten.

Laut Pompliano wurde Bitcoin Ende 2017 deutlich überbewertet und die damalige Hochphase war ein Phänomen, das nicht von langer Dauer sein konnte. Der Druck, zu verkaufen, war durch den übertrieben angestiegenen Kurs extrem hoch und genau das brachte ihn durch eine Verkaufswelle zum Abstürzen. Trotzdem betont er, dass Bitcoin hier bereits ein längeres Hoch erreicht hat, als S&P, der Dow Jones, NASDAQ und andere Anlagen. Zwar ist der Kurs von Bitcoin bereits mehrmals um ein Vielfaches abgestürzt, über die letzten zwei Jahre betrachtet, liegt er aber immer noch bei 400%. Damit ist Bitcoin für ihn immer noch der beste Anlagewert der letzten 10 Jahre.

Mining wird weniger

Auch auf die Frage, wie es mit dem Mining für Bitcoin weitergehen wird, hat Pompliano die passende Antwort. Seiner Meinung nach würde sich Mining von Bitcoin in den meisten Teilen der Welt schon jetzt nicht mehr lohnen. Nur wer in einer Region mit extrem niedrigen Strompreisen lebt, kann bei dem derzeitigen Wert eines Tokens noch einen Profit durch Mining erzielen. Seinen Berechnungen zufolge soll es zur Zeit mindestens 5.300 Euro kosten, um einen Bitcoin Token durch Mining zu erhalten. Bei einem derzeitigen Wert von 3.685,53 Euro (Stand: 29.11.2018) pro Token geht diese Rechnung also nicht auf – stattdessen würde man einen gewaltigen Verlust erzielen.

Die Zukunft von Bitcoin

Trotz der starken Schwankungen sieht Pompliano eine rosige Zukunft für die derzeit stärkste Kryptowährung auf dem Markt. Der Kryptoexperte ist überzeugt davon, dass der Preisabfall bei rund 2.600 Euro (3.000 USD) stoppen wird. Im kommenden Jahr sollen mehr institutionelle Investoren unterstützend mitwirken, wodurch der Preis wieder ansteigen könnte. Auch Vinny Lingham, der CEO von dem Blockchain-Startup Civich gibt ähnliche Einschätzungen zum Besten. Seiner Prognose nach wird sich Bitcoin noch mehrere Monate lang zwischen 2.600 Euro (3.000 USD) und 4.400 Euro (5.000 USD) halten, höhere Kurse werden laut ihm also noch auf sich warten lassen.

Die Stimmung rund um Bitcoin ist in der Community extrem unterschiedlich. Während Pomp Investoren dazu auffordert, die Kryptowährung über einen Zeitraum von mehreren Jahren zu betrachten und damit ihr echtes Potential zu sehen, kritisieren viele in der Community, dass Bitcoin durch seine eingeschränkte Skalierung schon bald nicht mehr den Anforderungen an Blockchain-Technologien gerecht werden kann. Andere Alternativen wie Ripple weisen diese Problematik nicht auf, weshalb viele Interessenten bereits zu Investments in XRP umsteigen. Ob Platz zwei der Kryptoliste wohl bald das Ruder übernimmt?

Investor Anthony Pompliano ist immer noch ein starker Verfechter von Bitcoin. Trotz der diesjährigen Einbußen sieht er die Kryptowährung als beste Anlage der letzten 10 Jahre.

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