Wird Bitcoin Fiatgeld ersetzen? Milliardär Tim Draper glaubt, ja.

Tim Draper ist ein amerikanischer Venture-Capital-Investor und eine einflussreiche Persönlichkeit im Bereich der digitalen Technologien. Neben dem Unternehmen, welches später Draper Fisher Jurvetson (DFJ) wurde, gründete er Draper Associates und Draper University, eine Bildungseinrichtung in Silicon Valley für die Vermittlung von Businesskenntnisse. Tim Draper ist auch für seinen festen Glauben an Bitcoin bekannt. Nun hat er zum kürzliche Sturz des Bitcoin-Marktes geäußert und erklärt, dass ihm dieser keine Sorgen bereite. Er glaubt fest daran, dass sich die Welt schon bald vollständig auf Kryptowährungen umstellen wird.

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Draper: Krypto wird traditionelle Währungen ersetzen

Draper geht noch einen Schritt weiter und sagt, dass Kryptowährungen in Zukunft Fiatgeld großteils ersetzen werden. Der Milliardär sagt voraus, dass Kryptowährungen wie Bitcoin zwei Drittel des Wertes der gesamten Währungsmittel ausmachen werden. Seiner Meinung nach wird die Umstellung stattfinden, sobald Kryptowährungen einfacher für Zahlungen und Investitionen genutzt werden können.

Viele kleinere Länder benutzen bereits Kryptowährungen wie Bitcoin, da sie erkennen, dass die Umstellung nur eine Frage der Zeit sei, sagte er laut CCN.

Gefallener Kryptokurs

Der Kurs von Bitcoin ist im November 2018 stark gefallen. Ab etwa Mitte des Monats erlitt die größte Kryptowährung der Welt einen Sturz. Es ist der stärkste Kursabfall seit April 2013. Laut Toro liegt der derzeitige Preis von Bitcoin bei umgerechnet 3511 Euro (Stand: 3.12.2018). Am 14.11.2018 lag er noch bei etwa 5534 Euro, so die Kryptobörse. Die Börse Coinbase zeigt für vier der größten Kryptowährungen der Welt eine abwärts verlaufende Kurve – Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash und Litecoin. Auch XRP, Stellar Lumens und EOS scheint es ähnlich zu gehen. Dennoch sind viele Bitcoin-Anhänger optimistisch. Und auch Draper hat seinen Glauben an die Kryptowährung nicht verloren. Er ist für seine Voraussage bekannt, dass Bitcoin im Jahr 2022 einen Betrag von etwa 220.000 Euro erreichen werde. Und CNN berichtet, dass er sogar noch weitergeht: Bis 2023 sollen Kryptowährungen wie Bitcoin eine Marktkapitalisierung von 80 Billionen US-Dollar erreichen.

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„Irgendwann möchte ich in der Lage sein, einen Fonds zu schaffen, der ganz mit Bitcoin gefüllt ist“

Draper ist ein bekannter Unterstützer von Bitcoin: Im Jahr 2014 machte er Schlagzeilen als er 40.000 Bitcoins bei einer Auktion erwarb. Nun plant er auch einen Venture-Fund, so CCN.

„Irgendwann möchte ich in der Lage sein, einen Fonds zu schaffen, der ganz mit Bitcoin gefüllt ist“, schwärmte Draper. Er plant, mit Bitcoin „in einen Haufen verschiedener Unternehmen investieren“. Diese Unternehmen würden dann ihre Mitarbeiter und Lieferanten in Bitcoin bezahlen, so Draper. Außerdem würden Buchhaltungsgebühren vermieden werden und der Ablauf automatisch geschehen, sagt der einflussreiche Investor. Dabei sollte alles über Smart-Contracts laufen.

Seine selbstbewussten Aussagen stützt er, indem er feststellt: „Das Internet hat auch so begonnen. Zuerst war es groß, dann stürzte es irgendwie ab. Und dann kommt die nächste Welle, die dann viel größer ist. Ich vermute, dass das gleiche auch hier stattfinden wird.”

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