Die wichtigsten Entwicklungen hinter Ethereum 2.0

Ethereum 2.0 ist im Kommen und wenn der Mitgründer Ethereums, Vitalik Buterin, aufgeregt von der neuen Plattform spricht, muss sie einiges Positives beinhalten. Wir blicken auf das umfangreiche Projekt, die Entwicklungen hinter den Kulissen und stellen die Frage nach dem Mehrwert.

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Ethereum 2.0 als “Kombination verschiedener Konzepte”

Wer einen Blick auf die vielen Dokumente und Ideen rund um Ethereum 2.0 wirft, dem wird schnell schwindlig. Glücklicherweise ist dies bei Vitalik Buterin, Mitgründer von der Kryptowährung Ethereum und dessen umgebender Plattform nicht der Fall. So sprach der 24-jährige zuletzt in San Francisco über die kommenden Entwicklungen und die bereits absolvierte Arbeit hinter Ethereum 2.0. Generell handelt es sich um ein Konzept, das die bekannten Probleme von Ethereum der Vergangenheit angehören lassen soll. Dabei geht es vor allem um die vormals geringe Skalierbarkeit und Geschwindigkeit, die der Nutzung auf breiter Basis in der Finanzwelt nicht angemessen war.

Ethereum 2.0 ist laut Buterin die “Kombination verschiedener Konzepte”, welche die Ethereum-Blockchain vollständig neu gestalten sollen. Wie genau stellen sich die Gründer das vor? Sie arbeiten mit vielen Softwareentwicklern aus der Branche zusammen, die auf gemeinsamer Basis das entwickeln, was die Zukunft der Plattform darstellen soll. Die angesprochenen Entwicklungen finden seit vielen Jahren statt, vor denen Buterin erstmals den Begriff Ethereum 2.0 in den Mund nahm und die Grundvoraussetzungen ausgelegt wurden. Das Ziel ist es letztlich, eine Blockchain zu erstellen, welche die heutigen Anforderungen im Alltag bestmöglich annehmen und effektiv umsetzen kann.

Was sind die Eigenschaften von Ethereum 2.0?

Von Ethereum 2.0 sollen zweierlei Seiten profitieren: Einerseits die Benutzer, deren ETH Transaktionen deutlich schneller und effizienter bearbeitet werden, als auch die Entwickler, für die viele neue Tools auf der Plattform bereitgestellt werden. Das neue System soll auf Konzepten wie Proof of Stake, in diesem Fall unter dem Namen Casper, basieren und als weiteres Kernelement auf Sharding setzen. Hierbei werden Systeme auf einer zweiten Ebene genutzt, um die erste Blockchain-Ebene zu entlasten. Somit melden die neuen Elemente erst dann eine Transaktion, wenn diese bereits vervollständigt wurde. Das große Ziel wird dadurch erreicht: Einerseits finden Transaktionen schneller statt, andererseits erfährt die Skalierbarkeit eine massive Verbesserung.

Wer Ethereum beispielsweise bei dem Broker eToro kauft, der glaubt derzeit vor allem an das große Potential eines Ethereum 2.0 Projektes. Zuversichtlich macht in diesem Hinblick die Tatsache, dass laut Buterin keine offenen Probleme theoretischer Natur verbleiben. Dank der großen Forschungsarbeit der diversen involvierten Teams, geht es derzeit eher um Details, Sicherheitsprüfungen sowie die Validierung. Nicht zuletzt deshalb wähnt sich der Krypto-Experte mit seinen Entwicklern weit vor dem Whitepaper und vergleicht die Situation mit Ethereum 1.0 im Herbst 2014. Zur Erinnerung: Das Originalprodukt kam in seiner ersten Version im Juli 2015 auf den Markt. Mit Unternehmen wie Prysmatic Labs, ConsenSys oder Sigma Prime hofft Buterin nun auf eine möglichst baldige Umsetzung, vermutlich schon im Jahr 2019, wenn die Tests positiv verlaufen.

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