Ist das enorme Wachstum von Ethereum vorbei?

Der Mitgründer von Ethereum hat unlängst mit Kommentaren über die Blase der Krypto-Währungen für Aufsehen gesorgt. Laut Vitalik Buterin soll das enorme Wachstum mit bis zu 1000-facher Wertsteigerung für die meisten Kryptowährungen vorbei sein und der Kurs von Ethereum soll sich nun langsam einpendeln. Warum das so ist und welche Zukunftsprognosen er für die dezentralisierten Währungen sieht, erfahren Sie hier.

Kryptowährungen bereits zu bekannt

Seine Kommentare erklärt Buterin damit, dass der Bekanntheitsgrad von Kryptowährungen wie Bitcoin bereits sehr groß ist. Während vor einiger Zeit noch viele Anleger von dem neuen Trend und der stetigen Promotion angezogen wurden, was den Kurs von Bitcoin und anderen Währungen in die Höhe trieb, ist jetzt bereits jeder Mensch mit mittlerem Bildungsniveau mit dem Wort „Blockchain“ in Berührung gekommen. Der Höhepunkt sei dadurch bereits im Dezember 2017 erreicht worden, als der boomende Handel mit Ethereum, Bitcoin und Co. zu Wertsteigerungs-Rekorden führte. Nun soll der Gipfel jedoch in Sicht sein und die Möglichkeiten nach oben seien daher begrenzt.

Worten müssen Taten folgen

Zwar ist der Hype um die Blockchain-Technologie am Abklingen, die Kryptowährungen an sich sind jedoch relevanter denn je. Laut Buterin hatte man sich in den letzten Jahren vor allem auf die Verbreitung und die Förderung eines medialen Bewusstseins über Kryptowährungen konzentriert. Mittlerweile sind ihre Vorteile als dezentrale Systeme jedoch bekannt genug, um den Worten Taten folgen zu lassen. So soll nun die Infrastruktur verbessert und bessere Apps und Protokolle angeboten werden, die User dazu motivieren, Blockchain-Technologien tatsächlich anzuwenden. Eines der simpelsten Anwendungsgebiete ist die schnelle und günstige Bezahlung von Waren und Dienstleistungen im Ausland durch Kryptowährungen. Dies könnte aber schon bald viel weiter gehen. Dezentrale Plattformen könnten auch dabei helfen, andere Daten sicher zu verwalten, daher sind die Möglichkeiten schier endlos.

Dezentrale Plattformen und Apps

Apps, die auf diesen dezentralen Systemen aufgebaut sind, werden nun als sogenannte dApps bezeichnet. Diese müssen auf der Blockchain-Technologie basieren und einen Open-Source-Code für alle Nutzer offen zur Verfügung stellen. Als eines von vielen Anwendungsgebieten von Ethereum gilt die App Peepeth, die eine dezentrale Form von Twitter bieten soll. Darin müssen User jedes Mal Ether senden, wenn sie Informationen online stellen möchten. Dabei sind aber noch zu viele Schritte notwendig, die der durchschnittliche User nicht verstehen oder als zu aufwendig empfinden würde. Wichtig ist daher, die dApps benutzerfreundlicher zu gestalten und die Prozesse in den dezentralisierten Plattformen zu vereinfachen.

Wie geht es weiter?

Auch die Protokolle und die Systeme der dApps sollen sich neben der Benutzeroberfläche weiterentwickeln. Dadurch, dass die Kryptowährungen aus Open-Source-Code bestehen, gibt es ganze Communities, die an der Weiterentwicklung arbeiten und damit in kurzer Zeit große Fortschritte machen. Derzeit soll die Community rund um Ethereum an der Implementierung von neuen Funktionen wie Sharding arbeiten. Sharding ist eine Funktion, die große Datenbanken partitionieren kann. Damit soll die Skalierung des Netzwerks rund um Ethereum extrem erweitert werden.

Laut Buterin ist der enorme Hype um den Handel mit Kryptowährungen bereits abgeflaut. Trotzdem sieht er nicht schwarz für die zukünftigen Entwicklungen. So soll durch die Verbesserung von Protokollen und dApps die Nutzung der dezentralen Systeme im Vordergrund stehen, statt der Verbreitung und Promotion, wie in den letzten Jahren. Durch die stetigen Verbesserungen könnte der Wert von Ethereum wieder in die Höhe steigen, auch wenn es laut Aussagen von Buterin keine enormen Kursschwankungen wie zuvor geben wird. Wer in die Kryptowährung investieren möchte, kann dabei die Hilfe von professionellen Brokern wie eToro in Anspruch nehmen, hier finden Sie unsere ausführliche eToro Broker Bewertung. Auch die Mithilfe an der Weiterentwicklung wird immer willkommen geheißen und der Open-Source-Code steht für jeden bereit.

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