NEM-Mitgründer über die Zukunft der Blockchain
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NEM-Mitgründer über die Zukunft der Blockchain

Im Interview mit dem BASE.INFO-Editor erzählte NEM-Mitgründer Jeff McDonald über die Vorteile von NEM, seine Zukunftsprognose für Blockchains und warum Kryptowährungen noch lange Teil unserer Wirtschaft bleiben werden. Für ihn steht der Handel mit XEM, den Tokens von NEM, nicht im Vordergrund, sondern die Anwendungen, die mit der Blockchain von NEM ermöglicht werden können. 

Sicherheit steht im Fokus

Gleich zu Beginn des Interviews wurde Jeff McDonald auf die Verwendung der Plattform für ICO-Projekte angesprochen. Diese Initial-Coin-Offerings funktionieren ähnlich wie an der Börse, wenn Teile eines Unternehmens als Aktien angeboten werden, nur dass in diesem Fall die Tokens einer Kryptowährung gekauft werden können. Auf die Frage, warum die meisten ICO-Projekte auf Ethereums Blockchain basieren, antwortet McDonald ohne zu zögern. Er betont, dass Ethereum ein ganzes Ökosystem rund um diese Projekte aufgebaut habe und man dort jede Menge Geld sammeln könne Auch andere Blockchains sollen im technischen Bereich ähnlich aufgebaut sein und viele Millionen Dollar in die Entwicklung dieser Projekte stecken. NEM hat hier einen anderen Ansatz verfolgt und gibt keine Millionen an andere Projekte weiter. Stattdessen sehen die Gründer von NEM ihre sichere Technologie als Filter: Projekte, für die Sicherheit an erster Stelle steht, wählen daher NEM. Trotzdem betont er, dass auch andere Blockchains ihre Vorteile hätten und dass man mit Ethereum auf jeden Fall mehr Geld machen könne. Trotzdem soll das nicht bedeuten, dass man mit der NEM-Blockchain keinen Profit erlangen kann. Einige Klienten von NEM haben Partnerschaften mit großen Firmen wie 7/11 und haben damit einen guten, finanziellen Erfolg. Trotzdem steht für das Unternehmen hinter NEM die Sicherheit klar im Vordergrund.

Die Zukunft von Blockchains und Kryptowährungen

Auf die Frage, ob er sich ein Leben ohne Blockchain vorstellen kann, sagt McDonald ein klares Nein. Trotzdem denkt er nicht, dass Blockchains alles übernehmen werden, wie von einigen in der Community prophezeit wurde. Die drei wichtigsten Vorteile der Blockchain für institutionelle Kunden sind für ihn die folgenden: Damit Firmen glaubwürdiger werden, transparenter sein können und Items in die Blockchain stellen können. Außerdem sind durch die Blockchain-Technologie neue Märkte entstanden.

Auch den Handel mit Kryptowährungen sieht er in den nächsten zwei Jahren nicht gefährdet. Stattdessen wird darin seiner Meinung nach mehr Geld investiert werden und mehr Münzen entstehen. Das bedeutet, dass auch Broker wie eToro eine noch größere Wichtigkeit erlangen werden. Derzeit steht NEM noch nicht in deren Angebot, das ist aber auch gar nicht der Hauptfokus der Entwickler. Die Marktkapitalisierung der Kryptowährung steht nun bei 800 Millionen US-Dollar und der Kurs von XEM liegt momentan bei 0,40 Euro (Stand: 23. September 2018). Eine Milliarde US-Dollar zu erreichen wäre zwar ein erstrebenswertes Ziel der Unternehmer, Geld steht jedoch nicht im Fokus von NEM. Stattdessen wollen sie mehr echte Anwendungsgebiete der Blockchain ermöglichen, die von allen Menschen benutzt werden können.

Im Vergleich zu anderen Blockchain-Systemen fokussiert sich NEM nicht auf seine Kryptowährung und möchte sich stattdessen auf die Anwendungen der Blockchain konzentrieren. Das der Kurs daher deutlich unter dem Kurs von Bitcoin und Ethereum liegt, scheint McDonald nichts auszumachen. Er weiß die Vorteile seines Systems zu schätzen und betont, dass bei NEM die Sicherheit im Vordergrund steht.

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