Neuste Entwicklungen in Sachen NEO

Das 2016 gegründete Projekt NEO ist eine Smart Contract-Plattform, die als vielversprechende Konkurrenz zu Ethereum eingeführt wurde. Die Kryptowährung genießt bereits einen Exklusivstatus in China und konnte im Jahr 2017 einen starken Preisanstieg verzeichnen, was unter anderem der Implementierung von Smart Contracts und der Entwicklung von dApps auf ihrer Plattform zugute zuschreiben ist. Im November dieses Jahres machte NEO gleich zweimal Schlagzeilen – ein gutes Zeichen für die Entwicklung von NEO Coin?

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Die Gewinner des NEO Hackathon in Zürich

Am 3. und 4. November fand ein weiterer Hackathon statt, diesmal in der malerischen Schweizer Stadt Zürich. Der Hackathon wurde vom NEO Global Development (NGD) ausgetragen und beinhaltete einen Sprint über 32 Stunden mit dem Leitbild „Identität“. Die fünf Gewinnerteams, NeoKey, What a Hack, DeepFake, Unithree und City of Zurich, teilten sich Preise im Wert von 1500 NEO und 4050 GAS, der beiden Kryptowährungen von Projekt NEO. Die Gewinner wurden anhand von Funktionalität, Nutzerfreundlichkeit, Stabilität, Leistung und Interface-Design ausgewählt. Das Ziel war es hierbei, dezentralisierte Applikationen, kurz dApps, und Smart Contracts zu erstellen – zwei Grundsteine der Blockchain-Entwicklung von Projekt NEO.

Neben der zusätzlichen Erhöhung des Bekanntheitsgrads von NEO, ersichtlich im derzeit langsam steigenden NEO Kurs, wurde das Event auch von allen Teilnehmern sehr positiv aufgefasst. „Es war toll von so vielen Leuten umgeben zu sein, die in Blockchain-Technologie interessiert sind. Man half sich gegenseitig bei technischen Problemen und es war am Ende eine Möglichkeit zum gemeinsamen Wachstum“, so Niels Bükers vom Team DeepFake.

Die NEO Entwicklergemeinschaft Keymakers

Weiter ins Rampenlicht rückte Projekt NEO mit der Gründung von „Keymakers“, einem Kollektiv aus Open-Source Entwicklern in Japan, das einen einfachen Einstieg für alle bieten will, die sich mit Blockchain und NEO befassen. Die Gemeinschaft wurde von Shizuka Eguchi, einem Studenten der Universität in Tokyo, nach dem Besuch eines NEO Workshops in Shanghai gegründet. „Ich konnte mich in Shanghai mit so vielen NEO Entwicklern unterhalten – es war großartig!“, so Shizuka. In Japan herrschte jedoch nicht so eine offene und weitläufige Gemeinschaft von Entwicklern in der NEO Gemeinschaft – eine Tatsache, die Shizuka mit Keymakers ändern möchte. An oberster Stelle der Tagesordnung stehe zunächst die Veröffentlichung einer verständlichen Dokumentation für Projekt NEO, die in Zusammenarbeit mit dem NEO Global Development innerhalb der nächsten sechs Monate entstehen soll. Zudem bietet Keymakers zahlreiche Tutorials und Workshops für interessierte Blockchain Entwickler an und will im März 2019 einen eigenen Hackathon veranstalten.

Interessante Möglichkeiten für Entwickler

Beide Ereignisse zeigen, dass Projekt NEO großes Potential in Sachen Smart Contracts bietet. Diese erlauben es unabhängigen Entwicklern, ihre Projekte in Form von dApps auf der NEO Plattform zu realisieren. NEO bietet dabei nicht nur eine passende Plattform mit einer Bandbreite an Codes, sondern auch zweierlei Tokens, NEO und GAS, die jeweils für unterschiedliche Produkte und Dienstleistungen eingetauscht werden können. Im Gegensatz zu Bitcoins werden NEO-Tokens vorgeschürft, was die Kryptowährung zentralisierter als ihre Konkurrenten macht. Der Aufschwung in Beliebtheit scheint jedoch eine positive Zukunft des Bitcoin-Marktes zu versprechen, in dem neben Bitcoin Brokern und Minern auch Platz für ernsthafte Entwickler ist.

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