2020: Weitere Konsolidierung des Kryptomarktes gemäß PwC

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Diese Woche veröffentlichte PwC seinen Halbjahresbericht über Fusionen und Übernahmen in der Kryptoszene. Werden 2020 die Investitionen gegenüber dem Vorjahr zunehmen?

Laut dem zweiten Bericht über weltweite Fusionen, Übernahmen und Spendenaktionen in der Kryptoszene (2nd Global Crypto M&A and Fundraising Report) von PricewaterhouseCoopers, haben sich Kryptounternehmen aus den USA zunehmend in Asien und Europa niedergelassen.

Die Analyse des Accounting-Giganten untersuchte das Volumen und den Wert von Krypto-Spendenaktionen und offenbarte, dass Investitionen im Vergleich zum Vorjahr gegen Ende des Jahres zurückgingen. Darüber hinaus wurde gezeigt, dass sich US-Investitionen nach Asien und Europa und in diversifiziertere Sektoren verlagern.

Prognosen für das Jahr 2020

Der Bericht enthält auch eine Analyse des bevorstehenden Jahres und behauptet, dass die Kryptoszene gegen die vorherrschenden Bedingungen im Makroumfeld nicht immun sei, doch dass „eine zunehmende Konsolidierung der Branche zu erwarten sei, indem größere, kapitalkräftige oder ertragreiche Unternehmen kleinere Marktteilnehmer aufkaufen.“

Dies zeigt, dass die Kryptoszene reifen und sich weiter festigen wird, wobei der Bericht auch behauptet, dass größere Unternehmen versuchen werden, kleinere Unternehmen mit ergänzenden Dienstleistungen, wie zum Beispiel Krypto-Medien, zu erwerben. Tatsächlich soll es sich bei fast der Hälfte aller Fusionen und Übernahmen (M&As) 2019 um Krypto-Unternehmen gehandelt haben, die versuchten, ihr Dienstleistungsangebot zu erweitern. Dieser Trend wurde diese Woche sichtbar: Binance schließt den Kauf von CoinMarketCap für eine nicht bekanntgegebene Summe ab. Angeblich soll diese bis zu 400 Millionen US-Dollar betragen.

Es wurde auch spekuliert, dass sich der momentane Trend – die Verlagerung globaler Krypto-Investmentfonds, Fusionen und Übernahmen auf asiatische und europäische Märkte – fortsetzen wird, und dass viele Investoren die aktuellen Marktturbulenzen und Preisschwankungen bei Bitcoin und Co. als günstigen Zeitpunkt für eine Investition ansehen.

Diese Woche würde der europäische Markt von der Nachricht erschüttert, dass Covid-19 einen schädlichen Einfluss auf einige Kryptoprojekte in der Schweiz hatte. Dies könnte in den folgenden Monaten zu weiteren Fusionen und Übernahmen folgen – potenzielle Schnäppchen für Kryptoprojekte, die immer noch gesunde Gewinne einbringen.

Der Bericht zeigte die rege Aktivität auf dem Kryptomarkt während der letzten beiden Jahre auf. Da die Szene noch so jung ist, gibt es immer noch genügend „kleinere Fische“, die von den größeren Unternehmen aufgekauft werden können. In ein paar Jahren wird dies jedoch ganz anders aussehen: Der Marktwert festigt sich mit weniger Börsen und der ernste Kampf um die Marktdominanz beginnt.

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