Aus für Kryptohandel bei thailändischer Börse

Der Anbieter Bitcoin Co. Ltd ist nicht die erste Kryptobörsen-Betreiber, die ihren Dienst beendet. Den Grund sehen Branchenkenner in drohenden schärferen Richtlinien.

Bekannte Börse gibt Handelsaufgabe bekannt

Und schon hat es die nächste Börse für den Bitcoin Kauf erwischt. Erst vor einiger Zeit teilte der neuseeländische Betreiber Cryptopia mit, seinen Dienst einzustellen. Hier waren es dubiose Zwischenfälle und verschwundene Kundengelder, die letztlich zur Liquidierung folgten. Im aktuellen Fall ist es der thailändische Dienstleister Bitcoin Co. Ltd. Auch diese Handelsplattform musste nun verkünden, nicht länger für die Kundschaft zur Verfügung zu stehen. Dabei bezieht sich die unschöne Nachricht nicht allein auf das Handelsmodell, dass das Unternehmen offerierte. Nicht genug, dass Händler nicht länger über die Börse „BX“ von Bitcoin Co. Ltd. aktiv Handel betreiben können.

Zwei Monate bleiben Usern zur Abhebung der Coins

Gleichermaßen vermeldet der Dienstleister, dass auch die bisherige Unterstützung für Wallets entfallen wird. Mit Wirkung zum 30.09.2019, so die Meldung auf der Börsen-Internetpräsenz, können Kunden nun also keine Währungen wie BTC, Ethereum, Monero und andere kaufen oder anderen anbieten. Ganz so dringend ist der Aufruf in Richtung Kundschaft zur Auszahlung vorhandener Guthaben in Bitcoin hingegen nicht. Am 01.11.2019 wird die Frist für Abhebungen von Kundenkonten endgültig verstreichen. Nutzer haben also fast zwei Monate Zeit, um der Aufforderungen Folge zu leisten. Und sich eine neue Börse zu suchen. Denn der Betreiber aus Thailand ließ bereits durchblicken, dass man zukünftig in anderen Wirtschaftsbereichen nach möglichen Engagements suchen werde.

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Politik drohte wiederholt mit strengerer Gesetzgebung

Krypto-Trading und der Handel allgemein werden somit zu den Akten gelegt. Bedenken hinsichtlich möglicher Gefahren für Kundengelder räumte Bitcoin Co. Ltd. frühzeitig aus. Egal, wann User ihr Kapital innerhalb der genannten Frist abziehen: Gelder sind sicher aufbewahrt. Das sorgt für Entspannung, weil bei Aufkommen solcher News automatisch über illegale Machenschaften spekuliert wird. In diesem Fall scheint der Rückzug aber eher darauf zu beruhen, dass die thailändische Rechtsprechung – vorsichtig formuliert – derzeit nicht unbedingt Krypto-freundlich ausfällt. Vor wenigen Wochen erst berichteten (staatliche) Medien über möglichere striktere Gesetze. Einmal mehr der Auslöser die Einführung globaler Standards im Kampf gegen Geldwäsche zu sehen sein.

Featured Image: Von K.unshu | Shutterstock.com

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