Die Bank von Russland bleibt bei ihrer negativen Haltung gegenüber Kryptowährungen

Die russische Zentralbank bleibt bei ihrem Standpunkt, dass Krypto-Käufe keine Investitionen sind, sondern Kanäle für kriminelle Aktivitäten. 

Russland ist sich über seine offizielle Haltung zu Kryptowährungen nach wie vor unsicher, da die Zentralbank des Landes nach wie vor hartnäckig daran festhält, die Industrie als kriminellen Bereich zu behandeln.

Im Februar veröffentlichte die Bank eine Reihe von Regeln für verdächtige Transaktionen und stufte jede Transaktion im Zusammenhang mit Kryptowährungen als potentielles Geldwäscherisiko ein.

Das Land verabschiedete kürzlich am 22. Juli sein erstes größeres Gesetz über Kryptowährungen mit dem Titel „Über digitale Vermögenswerte“ oder EDA. Es verleiht den Kryptowährungen einen Rechtsstatus und legitimiert den Handel mit Kryptowährungen im Land. Krypto als Zahlungsmittel bleibt jedoch verboten.

Das Dokument nennt die Bank von Russland als Hauptregulator und ermächtigt die Bank, die Art von Investoren zu definieren, die zum Handel mit Krypto-Produkten berechtigt sind.

Der erste stellvertretende Gouverneur der Bank von Russland, Sergej Shvetsov, hat die Haltung der Bank gegenüber Krypto-Investitionen erläutert. Shvetsov verglich Kryptowährungen mit Pyramidensystemen und Roulettespielen während eines YouTube-Livestreams am 28. Juli mit dem Titel: „Neues Gesetz“: Was sich für Kleinanleger ändern wird. Live-Übertragung mit Sergej Shvetsov“.

Während der Live-Übertragung legte Shvetsov besonderen Wert auf die Haltung der Bank von Russland in Bezug auf den Kauf von Krypto als Investition.

„Die Bank von Russland hält als Regulierungsbehörde an der Position fest, dass der Kauf von Krypto keine Investition ist. Es ist eher wie ein Finanzpyramiden- oder Roulettespiel und findet keine Anwendung auf dem Finanzmarkt. Weder die Regierung noch die Finanzintermediäre sollten die Bürger ermutigen, Kryptowährungen zu erwerben“, erklärte er.

Shvetsov behauptete auch, dass keine Zentralbank der Welt diesen Ersatz für Geld unterstütze, und erklärte, dass Kryptowährungen „Geldsurrogate“ seien.

Er wiederholte, dass Kryptowährungen durch die russische Verfassung verboten sind und strafrechtlich verfolgt werden können.

Shvetsov behauptete ferner, dass Kryptowährungen wie Bitcoin die Methode der Wahl für illegale Aktivitäten wie Geldwäsche seien. Folglich sollten sie von keiner Bank unterstützt werden.

„Kryptowährungen werden auch zur Umgehung von Anti-Geldwäsche-Bestimmungen eingesetzt. Deshalb unterstützen wir Investitionen der Bürger in diesen kriminellen Sektor absolut nicht“.

Die russische Regierung arbeitet an den rechtlichen Rahmenbedingungen für einen weiteren bevorstehenden Gesetzentwurf für die Kryptowährungsindustrie mit dem Titel „Über digitale Währungen“. Damit sollen die Lücken des EDA-Gesetzes bezüglich der tatsächlichen Regulierung der aufstrebenden Industrie geschlossen werden.

Abgesehen von Russland hat die Reserve Bank of India (RBI) ein wachsames Auge auf Kryptowährungen geworfen. Nach der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, das Verbot der RBI aufzuheben, hat sie ihre Entscheidung im März 2020 jedoch schließlich rückgängig gemacht.

Außerdem bleiben Kryptowährungen in Myanmar und Simbabwe weiterhin verboten.

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