Ethereum: Abwärtstrend als Folge der Mining-Problematik?

Das Verhalten von Minern, aber auch der allgemein bestehende Druck am Markt, wirkt sich derzeit negativ auf Ethereum aus. Wann kommt die erwartete Wende?

Ethereum mit leichtem Korrektur-Momentum

Es kann viele Gründe für negative Bewegungen von Kryptokursen kommen. Oft sind Verluste bei einzelnen Coins eher die Folge eines übergeordneten Markttrends, in anderen Fällen sind es System-interne Probleme und Veränderungen, die den Kurs des Bitcoins oder Altcoins drücken. Eine dritte Variante: Beide genannten Komplikationen treten parallel zueinander auf. Der Ethereum Kurs ist derzeit ein gutes Beispiel. Zwar ging es mit dem Preis etwa seit der zweiten Februar-Woche bergauf, zuletzt deuten sich Zeichen für eine Korrektur an. Einige Analysten sehen erste Anzeichen für eine solche Bewegung nach unten. Infolge der Seitwärtsbewegung der Quasi-Leitwährung Bitcoin halten der Twitter kommunizierende Experten für möglich, dass Ethereum (ETH) zeitnah die psychologisch wichtige Schwelle von 200 US-Dollar unterschreiten wird.

Druck auf die Währung ließ Verkäufe zuletzt ansteigen

Die Verkaufswelle beim Bitcoin und diversen Altcoins der vergangenen Tage ist aber nur eine potenzielle Abstiegsursache. Die derzeit stattfindende Miner-Verlagerung ist für manchen Beobachter ein  Indiz für eine denkbare Fortsetzung des Verlaufs mit eher negativen Vorzeichen. Ein anhaltender Verkaufsdruck, der von den Minern ausgeht, wird die Lage rund um die Währung und das System eventuell ebenfalls verschärfen unter technischen Gesichtspunkten. Denn aus dem Blickwinkel der technischen Analyse gibt es seit einigen Wochen wenig Positives zu berichten. Einige Krypto-Spezialisten ließen über die sozialen Medien ihre nicht zumindest kurzfristig nicht unbedingt optimistischen Prognosen verlautbaren

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Nicht nur schlechte Prognosen bei Twitter und Co.

Der Leiter im Bereich Krypto-Investments des bekannten Unternehmens DTC Capital, Spencer Noon, war einer der prominenten Twitter-User, sich sich zum Mining-Thema im Ethereum-Universum zu Wort meldete. Zum Ende des ersten Monatsdrittels, so Noon in seiner Analyse, hätten die Miner über 30.000 Coins abgelegt. Dies sei auch eine Reaktion auf die dauerhafte Korrektur der Währung zurückzuführen, zugleich aber hätten die Verluste am Markt insgesamt ebenfalls Einfluss auf das Verhalten der Mining-Akteure gehabt. Die gute Nachricht in der durchwachsenen Phase: Es gibt inzwischen ebenfalls positive Stimmen, die am Ende einer eher kurzen Schwächeperiode mit einer baldigen dynamischen Aufwärtsbewegung des Ethereum Kurses rechnen. Fraglich ist, welche Auswirkungen Krisen wie die ausbreitende Corona Epidemie auf die Branche haben. Auch einige wichtige Krypto-Events wurden wegen des Virus inzwischen abgesagt.

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