Fördern Bitcoin und Altcoins illegales Glücksspiel?

Viele Kritiker warnen vor Missbrauchsrisiken bei Kryptowährungen. Die Meldungen aus Asien bestätigen dies zumindest beim Thema Fußball.

Wie sehr nutzen Wettfans Coins für illegale Zwecke?

So spannend und innovativ digitale Währungen wie der Bitcoin als Vorreiter der Branche sind: Wer von Chancen spricht, muss im gleichen Maße mögliche Risiken zur Kenntnis nehmen. Und genau um ein solches Risiko geht es aktuell, wenn Medien eine Meldung aus dem Umfeld der Asiatischen Fussballkonföderation (AFC) aufgreifen. Dabei wird außerdem deutlich, wie schmal der Grat je nach Standpunkt sein kann. Verschiedene Verbände der Fußballwelt warnen davor, dass Kryptowährungen rund um den Globus dem illegalen Wetten auf Fußballevents Tür und Tor öffnen. Es geht um tagesaktuelle Meldungen, die berichten, dass gerade in Ländern Asiens zunehmend illegal auf Spielausgänge gewettet wird. Coins wie Ethereum und umso mehr Privacy Coins wie Monero helfen den „Tätern“ bei der Verschleierung ihrer Aktivitäten.

Illegale Wetten insgesamt auf dem Rückzug

Für den Fußballsektor ist dies ein Problem, da die Zahl der Manipulationen insgesamt seit 2013 insgesamt rückläufig sind. Illegale Wetten und „Verschiebungen“ von Spielen unter Verwendung verschiedener Digitalwährungen hingegen nehmen zu. Die Experten der Verbände erklären sich eben dies durch das Aufkommen von Bitcoin und Co., wenn um die Abgabe von Spieltipps geht. Für Behörden, die gegen Kriminelle vorgehen, wird die Rückverfolgung der Aktivitäten dadurch immer schwieriger. Die Entwicklungen bestätigt auch der Dienstleister Sportradar, der in der Schweiz als Kooperationspartner der AFC in die neuen Warnungen involviert ist. Gemeinsam bemühen sich die Partner seit dem besagten 2013 darum, das Business mit nicht zugelassenen Fußball-Glücksspiel und Manipulationen zu unterbinden.

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Asien und das Problem mit Krypto-basierten Sportwetten

Deutlich wird laut Sportradar, dass der Markt innerhalb der vergangenen fünf Jahre „fragmentierter“ wurde, wie die Analysen und Ermittlungen zeigen. An die Stelle der klassischen Zahlungsarten treten zusehends Kryptowährungen. Es gibt also immer häufiger Kriminelle, die gezielt unter anderem Bitcoin kaufen, um mit den Coins im Verborgenen an nicht zugelassenen Wettgeschäften teilzunehmen. Dass dies explizit für den asiatischen Kontinent ein Thema ist, hat einen guten Grund. Glücksspiele sind in Staaten wie China, Indien oder Pakistan ausdrücklich illegal. Positive Gegenbeispiele für die rechtlich einwandfreie Nutzung digitaler Währungen unter anderem in Europa. Schon vor einiger Zeit berichteten wir, dass der AS Rom Partner von Socios wurde. Das Analyse-Portal Coinmarketcap ist einer mehreren Anbietern, die als Sponsor im Fußballbereich in Erscheinung treten.

Featured Image: Von Thanasis Papazacharias| Pixabay

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