Frankreichs Bildungsoffensive: Vorbild beim Thema Krypto?

Unis reagieren zunehmend auf die Chancen der Blockchain. Krypto-Wissen hat an Schulen aber Seltenheitswert. Frankreichs Kultusministerium will dies ändern.

Höchste Zeit: Frankreich bringt Token Know-how an Schulen

So kann es also auch gehen: Die Krypto-Branche wird in Frankreich zum Teil der schulischen Ausbildung. Das Schulsystem wird in einigen Bereichen in Zukunft nach aktuellen Meldungen zunehmend Details rund um Bitcoin, Blockchain und Altcoins enthalten. Fraglos wird es in diesem Zusammenhang nicht darum gehen, umfangreiches Detailwissen zur Branche an Schülerinnen und Schüler zu vermitteln. Als Vorbild für andere Länder in der EU und darüber hinaus könnte sich der Wandel im deutschen Nachbarland aber trotzdem eignen. Denn in vielen Bildungssystem fristet der Markt nach wie vor ein Nischendasein. Auch im universitären Umfeld. Daran ändern die Meldungen der vergangenen Monate zu Studienangeboten mit Krypto-Schwerpunkt zumindest bisher eher wenig. Wichtig ist das eine neue Marschrichtung in Frankreich genau deshalb.

Viele Unis sind dem Schulsektor weit voraus

Zwar fördern Hochschulen zunehmend mit eigenen Entwicklungen im Kryptosektor. Übergeordnet aber kommen digitale Währungen, Wallet-Wissen und Infos zur Blockchain in den meisten Ländern zu kurz. Dies gilt auch für Deutschland, obwohl die Regierung kürzlich endlich die Blockchain-Strategie kundtat. Frankreichs Bildungssystem macht es nun zur Aufgabe, über Kryptowährungen aufzuklären. Daran zeigt sich, dass die Branche endlich die Anerkennung erhält, die sie verdient hat. Insbesondere aber soll es auf dem überarbeiteten Lehrplan auch darum gehen, neben den Chancen die Gefahren digitaler Währungen zu erläutern. Gerüchten zufolge könnten auch Erklärungen zum Krypto-Trading im Mittelpunkt stehen. Neben dem Handelsaspekten scheint aber vor allem eines zum Thema zu werden. Laut dem Kultusministerium des Landes soll es gerade darum gehen klarzustellen, wie sich Bitcoin und Co. als aufstrebendes System auf das herkömmliche Finanzsystem auswirken kann.

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Coin- und Blockchain-Wissen sowie Gefahren sollen Thema sein

Im Sommer 2020 hat das Ministerium die Entscheidung zur Erweiterung des Lehrangebots gefällt. Nun will man also Worten Taten folgen lassen. Was leisten Bitcoin, Ethereum oder Privacy Coins wie Monero? Welche Risiken gehen von den Token aus? Grundkurse an Schulen sollen diese und andere Fragen beantworten. Damit reagieren die Verantwortlichen im Land nicht zuletzt auf das steigende Interesse der jungen Generation. Denn eben dort wächst die Begeisterung für das alternative Finanzsystem. Eine zentrale Überlegung soll sein, ob der Bitcoin in Zukunft vielleicht sogar ein adäquater Euro-Ersatz werden kann. Vertrauensfragen sind ihrerseits Thema. Dass immer mehr Einzelhändler im Land Zahlungen in BTC ermöglichen wollen, war vermutlich ein Argument für das systematische Umdenken.

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