Krypto-Analyst ‚PlanB‘ verrät, warum er es vorzieht, seine Anonymität zu wahren

Der beliebte BTC-Stratege erklärt, dass sein Beruf ein Hauptgrund für seine Entscheidung sei, anonym zu bleiben.

Obwohl ihn Anhänger der Kryptobranche vergöttern, hat sich der Analyst PlanB dafür entschieden, anonym zu bleiben. In einem Interview mit In Gold We Trust teilt er schließlich seine Gründe für diese Entscheidung mit.

Der Zahlenstratege führte seine tägliche Arbeit als einen der Hauptgründe dafür an, dass sein wahrer Name nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollte.

„Ich möchte nicht, dass mein Arbeitgeber irgendwelche negativen Konsequenzen aus meinem ‚Hobby‘ zieht. Außerdem halte ich es für eine gute betriebliche Sicherheit, anonym zu bleiben“, erklärte er.

PlanB verriet, dass er Analyst und Investor bei einer „großen Investmentgesellschaft in den Niederlanden“ sei. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt auf Hypotheken, Darlehen und strukturierten Finanzierungen.

PlanB ist einer der prominentesten Bitcoin-Strategen. Er wurde schnell beliebt und fand in den letzten zwölf Monaten begeisterte Nachfolger, nachdem er mit seinem Stock-to-Flow-Modell (Gesamtvolumen einer Anlage geteilt durch deren Jahresproduktion) demonstriert hatte, wie BTC bis Anfang 2028 eine Million US-Dollar erreichen würde.

Einer der größten Kritikpunkte an diesem spekulativen Finanzmodell ist, dass es die Bedeutung der Gesamtnachfrage nach Bitcoin nicht berücksichtigt. Der Stratege erklärte jedoch, dass dieser Faktor irrelevant sei.

„Das Argument ist theoretisch richtig (der Preis ergibt sich aus Angebot und Nachfrage). Es gibt jedoch viele berühmte Preismodelle, die Nachfrage oder Angebot nicht als Input verwenden und dennoch gute Vorhersagen liefern. Einige Beispiele dafür sind das Capital Asset Pricing Model (CAPM) und das Black-Scholes-Modell, da beide nur mit Risiko/Volatilität (Standardabweichung usw.) rechnen“, sagte er.

Der Analyst bestätigte, dass er nicht daran interessiert sei, eine öffentliche Figur zu werden, und nicht die Absicht habe, seine Identität preiszugeben.

Kürzlich reagierte PlanB auf einen Bericht von Goldman Sachs (GS), der derzeit von führenden Persönlichkeiten der Krypto-Community heftig angefochten wird, weil er zu dem Schluss gelangt, dass BTC keine rentable Investition sei. Der Analyst verglich die Denkweise von Goldman Sachs mit der der Firma, für die er arbeitet, und bekräftigte, dass es noch zu früh sei, um endgültige Schlussfolgerungen über die Kryptomärkte zu ziehen.

Er twitterte: „Und es ist nicht nur GS. So wie GS Bitcoin darstellt, betrachten ihn auch mein Arbeitgeber und viele andere Institutionen: zu volatil, eine Blase, Tulpenwahn (natürlich keine logarithmische Darstellung), anfällig für Hacking (QuadrigaCX), Ponzi-Schema, Darknet, illegal, Ransomware, Geldwäsche usw. Wir haben noch einen langen Weg vor uns!“

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