Neue Bemühungen zu japanischem Token angestoßen

Wann reagiert Japan auf Libra und Chinas Digitalcoin? Neue Details lassen vorerst auf eine längere Phase der Planung in der Politik schließen.

Libra bleibt ein heißes Eisen für weltweite Politik

Infolge der Ankündigungen in China, dass es bald mit einem Digital-Yuan einen eigenen Stablecoin geben soll, musste Japans Politik im Grunde reagieren. Und genau dies erwarteten Reaktionen gibt es nun zunehmend. Mit Kozo Yamamoto fordert nun ein weiterer Abgeordneter im Land die Einführung einer digitalen Version der Staatswährung Yen. Scheinbar laufen die ersten Vorbereitungen der Planung bereits. Yamamoto veröffentlichte eine eigene Erklärung, die sich auf eine von der Zentralbank gestützte Digitalwährung. Eine solche CBDC ist derzeit in etlichen Ländern im Gespräch – nicht nur in der Volksrepublik China. Es gibt auch in den USA und in der EU Befürworter ähnlicher Maßnahmen. Kozo Yamamoto meldete sich diesbezüglich in seiner Aufgabe als Vorsitzender des „Ausschusses für Finanzwährung“ zu Wort.

Er äußerte sich vor allem mit Besorgnis zum Vorhaben im Hause Facebook, nachdem zuletzt mögliche Änderungen zum Libra Coin und der zugehörigen Wallet bekannt wurden.

Keine überstürzten Entscheidungen in Japan zu erwarten

Zwar teilte Facebook gewisse Korrekturen mit, als Bedrohung aber empfinden viele Vertreter aus Politik und Bankenwelt die Pläne dennoch. Wer sich aus Expertensicht am Ende über die erhofften Entwicklungen in Japan und anderen Ländern freuen könnte: Altcoins wie Ethereum oder auch Bitcoin. Allerdings ist nach aktuellen Stand nicht damit zu rechnen, dass Japans Regierung vorschnell aktiv wird. Yamamoto rät zudem zu einer Token-Emission in einem zeitlichen Rahmen von zwei bis drei Jahren. China dürfte der asiatischen Konkurrenznation also zuvor kommen, denn dort scheint alles schneller ablaufen, glaubt man den letzten Meldungen. Was die Staaten verbindet, ist in der Tat die Sorge hinsichtlich der Auswirkungen von Libra auf die globale Wirtschaft und das Finanzsystem. Besagter Abgeordnete äußert sich in neuen Interviews hoffnungsvoll, dass die Regierung die Chancen erkennt und möglichst früh aktiv wird.

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Ripple möglicher Anwärter für Kooperation beim Token

Im Zusammenschluss mit anderen Politikern will das Kongressmitglied das Projekt des digitalen Yen auf den Weg bringen. Währenddessen hat Chinas Ansatz immerhin schon den Startschuss für einen Testlauf hinter sich. Unklar ist, ob Japan sich vergleichbare Entscheidungshoheit wie China sichern wird. Peking nämlich ließ bereits verlautbaren, man behalte sich das Recht zur begründeten Ablehnung von Transaktionen im kommenden Blockchain-System vor. Ansonsten will Chinas Regierung bisherige Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum technisch hinter sich lassen und besser sein. Gerade Ethereums Blockchain wird wird oft und gerne als mögliche Grundlage für CBDCs genannt. Im Falle Japans wiederum ist Ripple ein möglicherweise Partner, wie aus derzeitigen Nachrichten hervorgeht. Etliche Banken und Händler im Land kooperieren ohnehin schon mit Ripple oder setzen anderweitig auf den XRP.

Featured Image: Von Jasmin777 | Pixabay

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