Razzia: Chinesische Polizei friert wegen Verdacht auf Geldwäsche tausende Krypto-Bankkonten ein

Außerbörsliche Krypto-Händler und ihre Kunden sind möglicherweise betroffen, wenn lokale Behörden Bankkonten einfrieren, um Vermögen zu untersuchen, bei denen ein Verdacht auf illegale Aktivitäten besteht.

Tausende Bankkonten von Krypto-Händlern wurden im Rahmen von Untersuchungen über illegale Aktivitäten von der örtlichen Polizei eingefroren, berichtet die chinesische Zeitschrift 8btc.

Sun Xiaoxiao, ein ehemaliger Mitarbeiter des Krypto-Wallet-Startup Bixin, enthüllte am vergangenen Freitag in einem Weibo-Post, dass seine Bankkonten eingefroren worden seien und dass dies kein Einzelfall sei.

Nicht alle eingefrorenen Konten sind in ein Fehlverhalten verwickelt und werden vermutlich wieder freigegeben, wenn die Behörde keine Beweise für illegale Aktivitäten wie zum Beispiel Geldwäsche findet.

Die chinesische Polizei hat ihre Bemühungen verstärkt, gegen Glücksspiel, Telefonbetrug und Krypto-Scams vorzugehen. Zu ihren Operationen gehört auch das Einfrieren von Bankkonten, die mit diesen Aktivitäten in Zusammenhang stehen könnten und verdächtigt werden, „Schwarzgeld anzunehmen“. Einige der eingefrorenen Konten verzeichnen seit mehreren Monaten keine Handelsaktivitäten mehr.

Laut 8btc behaupten die Behörden, dass Tether (USDT) häufig bei illegalen Aktivitäten eingesetzt werde.

Die Polizei hat sich mit Blockchain- und On-Chain-Analysen beschäftigt, um ihre Ermittlungen bei der Rückverfolgung von Krypto-Assets zu unterstützen.

Lokale Behörden haben kürzlich einen großen Betrug aufgedeckt, bei dem Kryptowährung zur Geldwäsche eingesetzt wurde. Nach Angaben der örtlichen Polizei in der Stadt Guangzhou in der Provinz Guangdong haben die Kriminellen Investoren mit einer gefälschten Huobi-Website getäuscht und das illegal erworbene Geld auf ein Auslandskonto überwiesen.

Auch die chinesische Zentralbank, die People’s Bank of China (PBOC), ist Teil der verstärkten Bemühungen, gegen Geldwäsche vorzugehen. 8btc merkte an, dass mehrere Krypto-Startups bereits von örtlichen Finanzbüros und der Polizei untersucht worden seien.

„38 Zweigstellen der Zentralbanken in 18 Provinzen verhängten 94 Geldwäsche-Bußgelder gegen 93 Geldwäscher und Mitverantwortliche in einer Gesamthöhe von 183 Millionen Chinesischen Yuan im ersten Quartal“, lautete der Bericht.

Im September 2017 schloss die PBOC Krypto-Börsen, und man wandte sich dem Peer-to-Peer-Trading zu, um zwischen Kryptowährungen und dem Yuan zu wechseln.

Dennoch sind Kryptowährungen in China nach wie vor legal und gut unterstützt. Das haben mehrere chinesische Gerichte entschieden. Der Shanghai No. 1 Intermediate People’s Court erklärte Bitcoin zu einem gesetzlich geschützten Vermögenswert, und der Shenzhen Futian District People’s Court entschied, dass Ethereum ein rechtliches Eigentum mit wirtschaftlichem Wert sei. Zudem verabschiedete China im Mai ein Zivilgesetzbuch, das geerbte Kryptowährung schützt.

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