Ripple Chefs richten offenen Brief an US-Gesetzgeber

Die Ripple Cheftage wendet sich in einem Brief direkt an die US-Politik. Es geht um eine sichere Regulierung, damit der Krypto-Standort USA gesichert wird.

Ripple ruft Politik zur Objektivität auf

Günstig war der „Spaß“ vermutlich nicht, durch den Ripple seine Bedenken bezüglich der US-amerikanischen Krypto-Politik zum Ausdruck bringt. Eine komplette Seite im renommierten Wall Street Journals haben sich die Chefs des XRP-Anbieters gegönnt für ihren offenen Brief. Man macht sich angesichts der kritischen Äußerungen des US-Finanzministers und der aktuellen Steuer-Meldungen Sorgen. Sorgen, dass der US-Kongress zu undifferenziert mit Währungen wie Bitcoin, Ethereum, Dash oder eben XRP umgeht, was die Branche in Bedrängnis führen könnte. Im Hause Ripple bittet man die US-Politik um Regulierungen, damit Behörden Kryptowährungen und der Blockchain offen gegenüber stehen. Wichtig war Ripples CEO Brad Garlinghouse vor allem eines: Die zuständigen Behörden dürften nicht alle Branchenvertreter „über einen Kamm scheren“, wie es im Brief heißt.

USA sollen weiterhin führender Krypto-Markt bleiben

Der Gesetzgeber sollte Maßnahmen ergreifen, die zwischen seriösen Anbietern und schwarzen Schafen unterscheiden. Wichtig sei die faire Behandlung der Branche rund um digitale Währungen, Wallets und die Blockchain-Technologie schon aus einem Grund. Eine zu strenge Regulierung könnte bedeuten, dass die USA technologisch ins Hintertreffen gerät. Noch hätten die Vereinigten Staaten die Möglichkeit, weiterhin eine maßgebliche Führungsrolle bei der „technologischen Revolution“ zu übernehmen. So heißt es im offenen Brief heißt. Fällt die Rechtsprechung zu strikt aus, könnten andere Länder den USA sozusagen den Rang als Krypto-Nation ablaufen. Die bisher erkennbaren Vorteile könnte der US-Kongress also verspielen. Aus Sicht des Ripple-Chefs jedenfalls zeichnet sich das Gros der Dienstleister im Blockchain- und Kryptosektor der USA durch ein hohes Verantwortungsbewusstsein aus.

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Politik befasst sich im Senat erneut mit der Kryptofrage

Die Unternehmen seien sich darüber im Klaren, dass man an geltendes internationales und US-Recht gebunden ist. Seriöse Krypto-Anbieter hätten ein Interesse an der Zusammenarbeit mit Regulierungseinrichtungen und Zentralbanken, um globalen effizienten und günstigen Zahlungsverkehr zu ermöglichen. Zudem weist Garlinghouse darauf hin, dass XRP, Litecoin und andere Coins als Ergänzung zum Dollar und anderem Fiatgeld gedacht seien. Es gehe nicht darum, etabliertes Geld zu ersetzen. Unterm Strich ruft das Schreiben die Politik zu „regulatorischer Klarheit“ auf. Auch und gerade im Hinblick auf Einnahmen für den Fiskus und die Entstehung neuer Arbeitsplätze. Die Forderungen nach politischer Strenge waren insbesondere durch die Facebook-Pläne für den eigenen Coin Libra laut geworden. Ripples offener Brief wurde im zeitlichen Umfeld einer erneuten Senatsanhörung zur Kryptothematik veröffentlicht.

Featured Image: Von dennizn | Shutterstock.com

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