Schweizer Finanzaufsicht genehmigt Krypto-Lizenz für zwei Banken

Die FINMA hat eine Bewilligung für Krypto-Handel und -Verwahrung für Maerki Baumann und die Incore-Bank erteilt

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) hat kürzlich zwei Banken erlaubt, eine Reihe von Kryptowährungsdienstleistungen anzubieten.

Maerki Baumann und die Incore-Bank gaben diese Nachricht unabhängig voneinander am vergangenen Freitag bekannt.

Die Zürcher Privatbank Maerki Baumann, die über einen eigenen Krypto-Dienst verfügt, gab bekannt, dass es ihr gelungen sei, von der FINMA eine Bewilligung zu erhalten, “für den Handel und die Verwahrung von Krypto-Währungen, sowie das Anbieten anderer digitaler Vermögenswerte (Token)“.

Diese neue Lizenz erlaubt es Maerki Baumann, ihren Kunden ab diesem Monat den Handel und die Verwahrung von Kryptowährungen anzubieten.

„Maerki Baumann wird zunächst den Handel in den wichtigsten Kryptowährungen Bitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC) und Ripple (XRP) anbieten“, teilte die Bank in einer Mitteilung mit.

Neben der Vergabe von Geschäftsbankkonten für Krypto- und Blockchain-Firmen hat Maerki Baumann für Kunden auch Initial Coin Offerings (ICOs) und Security Token Offerings (STO) betreut. Gemäss den im Dezember 2019 erhaltenen Daten verfügte die Bank über rund 8,5 Milliarden Schweizer Franken (rund 8,84 Milliarden USD), davon 80% in der Schweiz und 10% in Deutschland.

Die Incore Bank, ebenfalls mit Sitz in Zürich, ist eine Transaktionsbank, die Outsourcing-Dienstleistungen für Finanzinstitute anbietet. Dazu gehören Verwahrung, Zahlungen, Abwicklung, Buchhaltung, Steuerunterstützung und Compliance. Sie verfügt über eine umfangreiche Kundenliste, darunter auch Maerki Baumann.

Am Freitag gab Incore bekannt, dass die Schweizer Finanzaufsichtsbehörde ihrem Antrag auf “Handel, Transfer und Generierung digitaler Vermögenswerte“ zugestimmt habe.

„Damit ist die Incore Bank die erste Schweizer Business-to-Business-Bank, die Finanzdienstleistern und Institutionen weltweit einen einfachen und sicheren Zugang zu einer neuen und zukunftsweisenden Anlageklasse bietet“, so die Bank.

Kürzlich schuf die Bank eine Abteilung für digitale Dienstleistungen, um ihre Kapazität zu erweitern und „eine vollständige Bandbreite an Dienstleistungen, „von der Ausgabe, Verteilung, Vermittlung und Speicherung“ anzubieten.

„Wir garantieren eine vollständige Trennung der Krypto-Kundenvermögen auf den einzelnen Konten, wobei keine zusätzliche Kapitalanforderung der Kundenbank erforderlich ist“. sagte Daniel Blatter, Leiter des Bereichs Digital Services bei Incore.

Es gab bereits mehrere Kooperatinen mit verschiedenen Unternehmen im Kryptosektor, wie beispielsweise mit Crypto Finance. CEO Jan Brzezek äußerte sich positiv über die Entscheidung der Bank, eine Lizenz zu beantragen.

„Wir sind überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Bitcoin zum Standardproduktportfolio einer Bank gehört. Die Incore Bank hat sich frühzeitig und konsequent mit diesem Thema auseinandergesetzt und wir waren sofort in der Lage, unsere Brokerage- und Custody-Infrastruktur zu implementieren“.

Incore enthüllte auch, dass es für die Ausweitung der Vermittlungs-, Verwahrungs- und Transferdienste an Sicherheits-Tokens arbeite.

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