Steve Bannon: Bitcoin gewinnt durch Populismus-Revolte

Der Ex-Berater Donald Trumps Steve Bannon sieht die „populistische Revolte“ als wichtigen Motor für die digitalen Währungen von Bitcoin bis Zcash. Zurückhaltung ist nicht sein Ding.

Populismus-Bewegungen Auslöser für Bitcoin Gewinne?

Bekanntheit erlangte der Berater und Rechtspopulist Stephen Bannon vor allem in seiner zeitweisen Rolle als Berater des umstrittenen US-Präsidenten Trump. Auch als Chef der sehr konservativen News-Plattform Breitbart sicherte sich Bannon einen Ruf als Vertreter des international an Bedeutung gewinnenden Rechtskonservativismus. Zuletzt zeigte sich Bannon im Umfeld der EU-Wahlen als sehr ambitioniert. Er brachte sich selbst als erfahrenen Berater für Europas rechte Parteien wie die Afd in Stellung. Nun äußert sich der Medienprofi zum Thema Kryptowährungen. Seiner Meinung nach können Bitcoin, Ethereum und Co. von der populistischen Strömung dieser Tage nur profitieren. Die aktuellsten dramatischen Gewinne hält Bannon bereits für ein erstes Indiz für die Richtigkeit seiner Analyse.

Bannons eigene Projekte scheinen nicht aufzugehen

In der Sendung „Squawk Box“ des Fernsehsenders CNBC äußerte der frühere Politikberater denn auch, die globale populistische Revolte“ lasse das Interesse an digitalen Währungen zunehmend steigen. Bannon bezieht deutlich anders Stellung als Präsident Donald Trump, der sich zuletzt deutlich gegen die Kryptowährungen aussprach. Insbesondere Facebooks Pläne zum eigenen Angebot Libra sind Trump ein Dorn im Auge. Für Bannon zielt Facebook aber wohl vor allem auf Entwicklungsländer ab. Zudem könnte die neue Währung beispielsweise chinesischen Konzernen wie Alibaba und ihren Bezahlsystemen ein westliches Zahlungsinstrument entgegensetzen. Bannon ist kein Neu-Berufener, wenn es Kryptowährungen geht.

Er ist ein alter Hase, der schon in der Prä-Bitcoin-Phase im WWW an ersten Anlagemodellen im Bereich Gaming mitverdiente. Zudem gab es 2018 mehrere Statements Bannons, denen zufolge er mehrere „Utility“-Token entwickle. Diese sollten innerhalb der neuen Bewegungen des globalen Populismus genutzt werden. Seinen großen Worten und Ankündigungen hat er diesbezüglich aber noch keine Taten folgen lassen.

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Coins könnten starke Position der Zentralbanken aufbrechen

Genau genommen sieht Stephen Bannon sogar eine Wechselwirkung zwischen den rechtspopulistischen Bewegungen und den digitalen Währungen. Coins wie Litecoin, Ripples XRP und natürlich der Bitcoin bzw. ihre Kurse ziehen einen Nutzen aus dem Bedarf an anonymen und unkontrollierten Zahlungs- und Kommunikationswegen. Die von Bannon bezeichnete „globale Revolution des Volkes“ wiederum weiß die typischen Eigenschaften der Währungen zu schätzen. Altcoins und Bitcoin könnten außerdem dabei helfen, die Rolle des US-Dollars in Afrika, Asien oder auch Ländern Südamerikas zu schwächen. Bannon forderte in der Vergangenheit schon mehrfach, dass sich neben den Bürgern auch Konzerne und last but not least Regierungen endlich unabhängig von den Zentralbanken machen sollten. Ob dies angesichts der immer engagierteren Pläne zur Regulierung wie etwa in Deutschland realistisch ist? Hier gehen die Meinungen auseinander.

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