Swift-Einschätzung: Bitcoin und Altcoins nicht stabil

Für viele Krypto-Fans steht fest: Coins wie der Bitcoin werden etablierte Zahlungssysteme bald ablösen. Ein Sprecher des Systems Swift sieht sieht dies anders.

Haltlose Kritik oder berechtigte Analyse?

Manche Art Kritik an den Chancen und Risiken digitaler Währungen zwischen Bitcoin und Zcash kann vom Leser schnell relativiert werden. Seit jeher entstammen Beweggründe für Warnungen vor Krypto-Gefahren allein der Angst vor zunehmendem Wettbewerb. Auch im aktuellen Falle spielt der Konkurrenzkampf zumindest in Teilen eine Rolle. Aus dem Umfeld des Zahlungsnetzwerks gab es heute ein Statement, dem eine negative Einschätzung digitaler Währungen samt der Blockchain und anderer Technologin zugrunde liegt. Der Vorwurf: Digitale Währungen seien auf der einen Seite wenig nützlich. Andererseits hält der Unbekannte die Systeme schlicht und ergreifend für instabil.

Sinkende Kurse vieler Coins als Argument gegen die Eignung?

Und damit nicht geeignet, um etablierten Systemen für nationale und internationale Zahlungen ernsthaft Konkurrenz zu machen. Zumindest vorerst, denn es tut sich dieser Tage wieder einiges in der Welt der Kryptowährungen. Die Erwartung vieler Anbieter: Aus ihren Wallets heraus können Unternehmen und Verbraucher schon bald schnell und günstig Zahlungen rund um den Globus abwickeln. Was die vermeintliche „SWIFT-Analyse“ angeht, sind sich viele Krypto-Experten einig, die Aussagen basieren vor allem auf Sorgen hinsichtlich der eigenen Konkurrenzfähigkeit. Bei Swift heißt es hingegen den Medienberichten zufolge, man sei wenig beeindruckt von der scheinbaren Konkurrenz aus der Kryptowelt. Beispielsweise seien die derzeit fallenden Kryptokurse ein Indiz für die fehlende Eignung digitaler Währungen wie Ethereum oder insbesondere Ripple. Kurios: Swift selbst kündigte Ende Januar bereits eine Zusammenarbeit mit dem Netzwerk R3 an.

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Etliche Vorteile zeichnen Kryptowährungen im Vergleich aus

Zahlreiche Branchenkenner sind gegenteilig der Überzeugung, dass Digitalwährungen wenigstens in der Theorie konkurrenzfähig sind. Das beste Beispiel sind die kurzen Ausführungszeiten, bei denen Kryptocoins etablierten Systemen gegenüber eindeutig die Nase vorn haben. Swift selbst zeichnet sich bisher durch vergleichsweise lange Wartezeiten bis zur Durchführung einer Transaktion aus. Eine Ausnahme gibt es aber scheinbar. Facebooks Libra. Der nicht genauer bekannte Sprecher von Swift bestätigt wohl, dass dieser Stablecoin ernst zu nehmen ist. Jedoch: Selbst diesen Coin des Social-Media-Anbieters hält das System vorerst nicht für ebenbürtig. Schon deshalb nicht, weil der Startpunkt für Libra noch immer nicht wirklich definiert ist.

Featured Image: Von Panchenko Vladimir | Shutterstock.com

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