Tether: Chainalysis-Instrument soll Vertrauen bilden

Der Stablecoin Tether steht immer wieder in der Kritik von Behörden. Ein neues Instrument soll vertrauensbildend wirken und für Stabilität sorgen.

Alte Probleme bei der Sicherheit sollen behoben werden

Rund um die Währung Tether (USDT) gab es in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder unschöne Gerüchte. Auch behördliche Ermittlungen in den USA gab es, wobei es hier um vermeintlichen Betrug ging. Beispielsweise gab es im Frühjahr Berichte über Ermittlungen der New Yorker Staatsanwaltschaft, bei denen es unter anderem um den Verdacht zu möglichen Veruntreuungen bei Tether und dem mit dem Format verbundenen Unternehmen Bitfinex ging. In puncto Transparenz will Tether nun neue Standards in die Tat umsetzen, indem man den Coin strikter als bisher überwacht. So möchte Tether besser und schneller auf verdächtige Bewegungen bei Transaktionen und Bewegungen reagieren.

Transaktionen sollen nachverfolgbar sein

Generell sind Überwachungen in der auf Anonymität bedachten Krypto-Community ein schwieriges Thema. Wer sich für das Bitcoin kaufen entscheiden und Investments in Altcoins wie Monero oder Ethereum tätigt, tut dies oft eben wegen der fehlenden Kontrollen. Dennoch könnte der Schritt Tether zu mehr Akzeptanz verhelfen. Es geht darum, bei allen Portalen auf Blockchain-Basis genauer hinzusehen, die den Coin unterstützen. Technisch will Tether eine Lösung zur Transaktions-Nachverfolgung nutzen, die vom bekannten Anbieter Chainalysis entwickelt wurde. Chainalysis selbst publizierte eine entsprechende Meldung dazu, dass Tether plant, das Analyseinstrument „Chainalysis Know Your Transaction“ (KYT) zum Einsatz zu bringen. Tether möchte durch das Umdenken dafür sorgen, dass die internationalen Richtlinien im Kampf gegen Geldwäsche besser umgesetzt werden.

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Chainalysis Instrument als Mittel der Vertrauensbildung?

Ziel ist es, den Zyklus des Stablecoins in Gänze im Blick zu behalten, wobei es um den gesamten Prozess von der Emission bis zur Einlösung gehen wird. Involviert sein sollen dabei auch Informationen, die sich auf das Risikoprofil der Token-Inhaber beziehen. Wichtig ist dabei die Erfassung von Daten in Echtzeit, wie es in der Stellungnahme heißt. Der Tether-Chief Technology Officer Paolo Ardoino sieht in der Kooperation einen wichtigen Schritt im Sinne der Anwender weltweit, um eine bessere Vertrauensbasis zu schaffen. Auch das Verhältnis zu staatlichen Aufsichts- und Regulierungsbehörden möchte der Anbieter stärken und möglichen Ermittlungen in der Zukunft vorbeugen. Tether spielt augenblicklich unter anderen in Communities wie Omni, Ethereum oder Tron emittiert. User-Daten sollen nach bestem Wissen und Gewissen auch weiterhin sicher gewahrt bleiben.

Featured Image: Von Gerd Altmann | Pixabay

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