Warnung: Kriminelles Interesse an Kryptowährungen steigt

Die Sicherheitsprofis von Kaspersky Lab warnen vor mehr Krypto-Kriminalität. Vor allem fehlende Sicherheitsstandards machen es Tätern oft leicht.

Sicherheitsexperten erwarten weiteren Anstieg digitaler Straftaten

Das Image der digitaler Währungen wie Bitcoin oder Ripple ist im Mainstream noch immer nicht das beste, dennoch steigt die Begeisterung auch bei normalen Anlegern. Immerhin fast jeder achte Internetuser nutzt laut einer neuen Umfrage des bekannten Sicherheitsunternehmens Kaspersky mittlerweile digitalen Zahlungsmodelle. Eine durchaus positive Entwicklung für Ethereum und Co. Ein Problem ist hingegen, dass die wachsende Begeisterung natürlich schwarze Schafe und Kriminelle anzieht. Auch dies zeigt die aktuelle Kaspersky-Studie. Inhaber digitaler Währungen werden immer öfter Opfer von Cyberattacken.

Mehr Krypto-Nutzer bedeuten für Cyberkriminelle mehr Auswahl

Gerade die Tatsache, dass Kryptowährungen eine gewisse Entwicklung weg vom Spekulationsobjekt und hin zu anerkannten Zahlungsmitteln erleben, stellt den Experten zufolge ein Risiko dar. Denn so wächst auch der Kreis der potenziellen Opfer für Online-Straftaten. Und im Falle der digitalen Ersparnisse drohen noch eher Totalverluste, wenn die Zugangsdaten der Krypto Wallet erst einmal in falsche Hände geraten.

Markteinführungen stellen oft ein erhöhtes Risiko dar

Besonders großes Risikopotenzial sehen die Spezialisten von Kaspersky Lab im Zusammenhang mit ICOs. Während etablierte Kryptobörsen und Anbieter von Kryptowährungen meist im Bereich der digitalen Sicherheit von Erfahrungen profitieren, sind Neugründungen ihrerseits ein beliebtes Ziel für Hacker und andere Kriminelle. Daran ändern laut Studie auch der zuletzt gesunkene Bitcoin Kurs und andere Währungen nichts. Dass die Zahl der Händler, die Kryptowährungen akzeptieren, ebenfalls stetig steigt, schafft für Täter zusätzliche Angriffsflächen. Das Jahr 2018 zeigt, dass dies Einschätzungen berechtigt sind. Eine ganze Reihe von Kryptobörsen musste Kunden im vergangenen Jahr über illegale Zugriffe und Coin-Diebstahl hinweisen.

Featured Image: Von Alexander Shatilov | Shutterstock.com

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