Ethereum Gebühren den zweiten Monat in Folge höher als die von Bitcoin

Laut einem Beitrag des Krypto-Datenaggregators Messari sind die ETH-Gebühren seit dem 8. Oktober zwei Monate hintereinander höher als die Bitcoin-Gebühren.

Messari, die Krypto-Daten- und Metrikplattform, teilte die Nachricht gestern über einen Tweet mit und sagte, es sei die längste Serie gewesen, in der das Ethereum-Netzwerk mehr Gebühren als Bitcoin eingenommen habe.

Die Transaktionsgebühren auf dem ETH Netzwerk katapultierten sich im August, als DeFi an Fahrt gewann, auf neue Allzeithochs. Im September erreichten die Gebühren einen Höchststand von über 11 Dollar.

Die durchschnittliche Transaktionsgebühr für das Ethereum-Netzwerk ist seitdem um 82% gesunken, von 11,61 $ (2. September) auf 2,09 $ (4. Oktober). Experten führen den starken Rückgang auf den DeFi Hype zurück, der seine Blase in den letzten Wochen platzen ließ.

Daten von Glassnode bestätigten auch, dass die ETH Miner in den letzten Wochen einen Rückgang der Einnahmen aus Gebühren verzeichneten. Am 17. September verdienten die Miners 42’763 ETH ($14,97 Millionen) an Gebühren, doch diese Zahl ist seither auf 5’898 ETH ($2,06 Millionen) am 4. Oktober gesunken. Derzeit liegt die durchschnittliche Ethereum-Gebühr bei etwa 2 Dollar.

Der Anstieg der Transaktionskosten löste eine intensive Debatte in der ETH-Gemeinschaft aus, wobei vor allem die Frage im Vordergrund stand, wie sich das Netzwerk in der Zwischenzeit bis zur Realisierung von ETH 2.0 anpassen sollte. Obwohl es für das ETH-Netzwerk eine Rekordphase ist, hat der Reformvorschlag für den Gebührenmarkt (EIP-1559) des Netzwerks noch einen langen Weg vor sich.

EIP-1559 empfiehlt, dass der Gebührenmarkt des Netzwerks eine Adaption der Netzwerkgebühr für Blöcke einzeln mit einem Trinkgeld für Miner vorsieht. Ein Teil der Gebühren würde entsprechend den Engpässen bei der Erstellung des Blocks verbrannt werden.

Gestern veröffentlichte Tim Beiko, ein Entwickler von ConsenSys, die Ergebnisse einer Umfrage von 25 Teams, die auf Ethereum aufbauten, zum Thema des Gebührenreformvorschlags. 60% der Umfrageteilnehmer sprachen sich für die Idee aus, während 13% sie ablehnten.

„Die Hauptvorteile, welche die Projekte mit EIP-1559 sehen, sind die Vorhersagbarkeit der Gaspreise, insbesondere für Projekte, die sie für ihre Nutzer festlegen, und die Tatsache, dass die ETH bei jeder Transaktion verbrannt wird“, schrieb er.

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