Blocko schließt sich mit IRTI zusammen, um ein islamisches Blockchain-basiertes Kreditsystem aufzubauen

Das islamische Forschungs- und Ausbildungsinstitut hat sich mit dem von Samsung unterstützten Startup zusammengetan, um ein Kreditsystem zu entwickeln.

Das Islamische Forschungs- und Ausbildungsinstitut (IRTI) ist eine Partnerschaft mit Blocko eingegangen, einem Startup-Unternehmen, das vom Technologiegiganten Samsung über das E24P-Konsortium unterstützt wird.

Blocko wurde 2014 von Won-Beom Kim gegründet und ist ein Anbieter von Blockchain-Plattformen für Unternehmen, der multinationalen Organisationen die Möglichkeit bietet, digitale Dienste in einem sicheren, verteilten Netzwerk zu entwickeln, bereitzustellen und zu warten. Es bietet ein Blockchain-basiertes Betriebssystem und eine Entwicklungsplattform mit APIs.

Das IRTI ist Mitglied der Gruppe der Islamischen Entwicklungsbank (IsDB) und setzt sich für die Wissensbildung und Information im Bereich der islamischen Wirtschaft und Finanzen ein. Zudem ist das Institut seit über vier Jahrzehnten tätig.

Der amtierende Generaldirektor des IRTI, Dr. Sami Al-Suwailem, erklärte, dass der islamische Finanzmarkt zwar wächst, aber bestimmte Herausforderungen ihn daran gehindert haben, sein volles Potenzial auszuschöpfen.

„Der islamische Finanzmarkt wächst rasant, mit einem prognostizierten Anstieg von rund 2 Billionen Dollar auf beeindruckende 3,78 Billionen Dollar bis 2022. Doch bestimmte technische und wirtschaftliche Herausforderungen haben die Industrie daran gehindert, wirklich zu florieren“, sagte Al-Suwailem.

„Unsere neue Partnerschaft mit E24P zielt darauf ab, diesen Bedarf zu decken, indem wir die Infrastruktur bereitstellen, die die islamische Finanzindustrie benötigt, um sowohl der entwickelten als auch der sich entwickelnden Welt wichtige Dienstleistungen zu erbringen.

Dem Startup ist es gelungen, im Laufe seiner Existenz mehr als 22,4 Millionen Dollar von namhaften Investoren wie Daesung Private Equity, KEB Hana Bank, Shinhan Bank, SparkLabs und Samsung aufzubringen. Während das Unternehmen seinen Sitz in Südkorea hat, ist es auch im Nahen Osten und in Europa präsent.

Die Notwendigkeit, innovative Kreditlösungen für Islamic Finance zu schaffen, besteht, da das Shariar-Gesetz die Banken daran hindert, von ihren Kreditnehmern Zinsen für Kredite zu verlangen. Islamische Banken bieten Privatpersonen und Unternehmen in der Regel Finanzierungen über realwirtschaftliche Transaktionen an, wie z.B. Joint Ventures, Leasingverträge und andere verwandte Modelle.

Da es islamischen Finanzinstitutionen verboten ist, Zinsen zu erheben, wenn sie Kreditfinanzierungen anbieten, müssen sie einen Mechanismus entwickeln, der Schuldner zur pünktlichen Zahlung ermutigt. Eine gängige Praxis dieser Institutionen ist es, Schuldnern Säumnisgebühren in Rechnung zu stellen, die dann für wohltätige Zwecke gespendet werden.

Da islamische Banken jedoch keinen Gewinn aus diesen Verzugsgebühren erzielen dürfen, fehlt ihnen auch der Anreiz, solche Verzugsgebühren einzuziehen und sie rechtzeitig an Wohltätigkeitsorganisationen zu verteilen.

Das neue System, das derzeit entwickelt wird, zielt darauf ab, diese Probleme durch einen neuartigen Anreizmechanismus zu lösen, der die vorzeitige Rückzahlung fördert und die Gebühren in einen Versicherungspool zur Deckung unfreiwilliger Kreditausfälle einzahlt.

Neben Blocko gründete Kim 2018 zusammen mit Phil Zamani die AERGO Blockchain-Plattform. AERGO ermöglicht es Unternehmen, Daten zu übertragen, ohne auf einen Vermittler angewiesen zu sein, und bietet gleichzeitig die Vorteile einer Integration in bestehende Systeme und einer flexiblen Verwaltung.

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