Niederländisches Logistikunternehmen verbindet Häfen mit Blockchain

Die Lösung ermöglicht allen Beteiligten in der Lieferkette einen nahtlosen Datenaustausch

Portbase, ein niederländischer Anbieter von Logistiklösungen, hat die erste Phase der Integration der Blockchain-Plattform TradeLens erfolgreich abgeschlossen. Die beiden Unternehmen werden für den Umschlag und die Kernprozesse an den Häfen von Amsterdam und Rotterdam verantwortlich sein.

TradeLens und Portbase arbeiten mithilfe eines digitalen Hafeninfrastruktur-Managementsystems gemeinsam am Aufbau eines weltweiten Ökosystems aus Spediteuren, Häfen und Terminals. In Zukunft wird soll dieses System über die Blockchain-Infrastruktur von TradeLens aufgerüstet werden.

Wie in einer Mitteilung angekündigt, sendet Portbase in der ersten Phase des Projekts Zollabfertigungsmeldungen für alle Maersk-Container an TradeLens.

„Die Zusammenarbeit zwischen Maersk, TradeLens und Portbase verbessert das digitale Angebot für Verlader in Nordwesteuropa. Im Gegenzug erhält Portbase Daten von der TradeLens-Plattform“, heißt es dort.

Iwan van der Wolf, der Geschäftsführer von Portbase, erklärte, dass Blockchain-Technik bei der Organisation der Unternehmenstätigkeit eine entscheidende Rolle spielen wird.

„Sie ermöglicht allen Akteuren in der Logistikkette, unabhängig von ihrer Beziehung zueinander, einen einfachen, schnellen und sicheren Datenaustausch und optimiert so den Handel für alle Beteiligten. Portbase fungiert über die niederländischen Häfen als Datendrehscheibe für den globalen Handel und erleichtert den Anschluss an regionale Netzwerke in Nordwesteuropa.“

Norbert Kouwenhoven, der TradeLens Global Authorities Leader bei IBM, erklärte, dass das gewählte Design eine schnellere Hochskalierung „per Mausklick“ ermöglicht und nahtlos erweitert werden kann, wenn das Ökosystem wächst.

Es wird erwartet, dass sich der Industriezweig des Lieferkettenmanagements und der Logistik durch die Einführung von Blockchain-Technik am stärksten verbessern wird – insbesondere mitten in der Coronavirus-Pandemie. Blockchain-Technik ist die Antwort auf die Notwendigkeit, Lebensmittel und Produkte frisch zu halten und die Transparenz beim Transport von Waren und Dienstleistungen von einem Ort zum anderen zu erhöhen.

Im Rahmen einer alternativen Anwendung von Blockchain in der Logistikbranche schloss sich die Norwegian Seafood Association für den Aufbau eines Blockchain-basierten Track-and-Trace-Systems mit IBM und Atea, einem auf Lösungen für das Internet der Dinge (IoT) spezialisierten Technologieunternehmen, zusammen. Dieses Projekt soll den Verbrauchern ermöglichen, die Herkunft von nachhaltigem Zuchtlachs in Norwegen zurückzuverfolgen.

FedEx, ein führender amerikanischer Kurierdienst, schloss sich 2018 dem Hyperledger-Projekt an. Hyperleger ist ein Open-Source-Projekt, das gegründet wurde, um branchenübergreifende Blockchain-Technik zu verbessern.

Fedex beteiligt sich mit über 270 Mitgliedern an dem Projekt. Weitere namhafte Mitgliedsunternehmen sind JP Morgan, Intel, IBM und die Deutsche Börse.

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