Cardano jetzt kompatibel mit Ledger Nano S

Die Kryptowährung Cardano ist ab sofort kompatibel zur Hardware Wallet Ledger Nano S. Dies teilte das Unternehmen Ledger in einem Blogbeitrag mit. Der Hersteller hat weltweit bereits mehr als 1,5 Millionen Hardware Wallets verkauft.

In dem Blogbeitrag wird mitgeteilt, dass ab sofort eine vollständige Kompatibilität zwischen Cardano´s  ADA und dem Ledger Nano S besteht. Anleger könnten ihre privaten Schlüssel ab sofort durch die Hardware Wallet schützen und den Zugang zu ihren Beständen absichern. Der Ledger Nano S ist demnach vollständig kompatibel zur Yoroi wallet. Diese wurde durch Emurgo – den kommerziellen Arm von Cardano – entwickelt.

Mehr Sicherheit durch Hardware Wallets?

Die Entwicklung wurde durch die Cardano Foundation finanziert. Auch Vaccum Labs sowie IOHK waren an der Entwicklung beteiligt. Nicolas Arqueros, CTO of EMURGO, kommentierte die Neuerung (frei übersetzt): „Darauf haben unsere Kunden das gesamte letzte Jahr gewartet. Mich freut die Kooperation verschiedener Teams zu Herstellung grundlegender Veränderungen in der Branche. Es ist eine Vorschau auf viele weitere kommerzielle Entwicklungen für Cardano in diesem Jahr, die in der Pipeline sind“.

Ledger hat eigenen Angaben zufolge mehr als 1,5 Millionen Hardware Wallets verkauft und bezeichnet sich in diesem Bereich als Marktführer. Anfang März hatte der Ledger Nano S die CSPN Zertifizierung erhalten. Das Endgerät ist nach Darstellung des Herstellers damit die erste und einzige zertifizierte Hardware Wallet auf dem Markt. Diese Zertifizierung wurde durch die französische Agentur für Informationssicherheit (ANSSI) entwickelt.

Befürworter von Hardware Wallets sehen den größten Sicherheitsgewinn der Geräte darin, dass Bestände fernab des Internets gelagert werden. Dies erschwert Hackern den Zugriff. Experten des Chaos Computer Clubs hatten allerdings um den Jahreswechsel herum aufgedeckt, dass auch Hardware Wallets Sicherheitslücken aufweisen.

Sichere Verwahrung bleibt ein Thema

Die sichere Verwahrung von Kryptowährungen bleibt ein Thema. Ledger selbst will in einer hauseigenen Studie herausgefunden haben, dass allein im Jahr 2018 Kryptowährungen im Wert von mehr als 850 Millionen USD von Kryptobörsen gestohlen worden sein.

Größere Schlagzeilen hatte zuletzt unter anderem die kanadische Kryptonbörse Quadriga gemacht. Deren Gründer war plötzlich verstorben. Der Verstorbene war als einziger im Besitz der privaten Schlüssel. Zahlreiche Anleger hatten deshalb plötzlich keinen Zugriff auf ihre Bestände mehr. Der Schaden bewegt sich im dreistelligen Millionenbereich.

Anleger sind gut beraten, das Risiko eines Verlusts durch Hackerangriffe und ähnliche Ereignisse zu minimieren. Dies ist durch Diversifikation möglich. Wer Bestände bei Kryptobörsen lagert, sollte nicht den gesamten Bestand einer einzigen Börse anvertrauen. Besser ist es, kleinere Beträge bei verschiedenen Börsen zu verwahren. Die Nutzung von Hardware Wallets ist ein weiterer Baustein für mehr Sicherheit. Auch hier kann es sich empfehlen, mehrere Hardware Wallets parallel zu nutzen.

Featured Image: Andreas Prott / Shutterstock.com

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