Ethereum Briefmarken: Österreichs Post macht es möglich

Österreichs Post startet erste Briefmarke auf der Ethereum Blockchain. Das Set wird wohl streng limitiert herausgegeben. Oder gibt es eine Fortsetzung?

Post in Österreich allgemein innovationsfreudig

Österreich gilt in Europa zu den Ländern, die sich von Anfang an deutlich offener gegenüber Kryptowährungen präsentierten als andere Staaten. Deutschlands Regierung etwa arbeitet erst seit einigen Monaten an einer neuen Blockchain Strategie und möglichen Regulierungen für Kryptowährungen. Währenddessen können Interessenten in Österreich schon seit längerem an Geldautomaten mit Fiatgeld Bitcoin kaufen. Die österreichische Post selbst nahm erst im Februar dieses Jahres einen solchen Testlauf in Angriff, während auch Unternehmen wie die Börse BitPanda Pläne in dieser Richtung veröffentlichte und in die Tat umsetzte. Darüber hinaus war Mitte 2018 bekanntgegeben geworden, dass der Coin IOTA in Post-Filialen angeboten werden würde.

Marken-Doppel aus Druck- und Digitalvariante

Nun geht die Post noch einen Schritt weiter. Zur Mitte der aktuellen Woche wurde bekannt, dass die Post in Österreich einen neuen Briefmarken-Block unter dem Namen „ Crypto Stamp“ über den Onlineshop vertreibt. Je Satz werden 6,90 Euro berechnet. Abgesehen von dieser Verbindung von Fiatgeld zur Ethereum Blockchain gibt es noch einen weiteren Berührungspunkt: Die Post wird die Briefmarke sowohl in analoger wie digitaler Ausführung bereitstellen. Es ist nach aktuellem Stand die erste Blockchain-Briefmarke der Welt. Inhaber können ihre Marken also wie gewohnt für den Versand von Briefen oder Paketen verwenden oder eben sammeln. Weiterhin befinden sich auf den Marken QR-Codes. Diese müssen freigerubbelt werden. Hinter dem Marken-Fenstern befinden sich je zwei Codes, die das Bindeglied zwischen der klassischen Marke und der Blockchain im Ethereum-System darstellen.

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Zugriff auf Wallet über Codes auf der Marke

Über den Code erreichen Nutzer die zugehörige Wallet mit dem oben genannten Gegenwert – in Euro, nicht in Ether. Den Code können User ganz bequem den Code scannen und so die Wallet ansteuern. Code 2 enthält das erforderliche Passwort für den Zugang zur digitalen Geldbörse. Wer die Briefmarke erwirbt, kann diese selbst nutzen oder anderen zukommen lassen. Wissenswert: Die insgesamt 150.000 Marken der ersten Auflage sind im Grunde ein Briefmarken-Doppel, denn der jeweilige Wert in der Papier- und Digitalversion bleibt unabhängig von der Verwendung der jeweils anderen erhalten. Die Begeisterung für das Produkt scheint groß, zumindest derzeit ist das limitierte Angebot im Shop nicht verfügbar. So könnte der Wert der ersten „Crypto Stamp“ schon bald deutlich steigen, falls die Auflage tatsächlich vergriffen ist.

Featured Image: Von Mila Drumeva | Shutterstock.com

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