Lisk, Litecoin und TokenPay planen Bank-Übernahme

Einen Teil der WEG Bank besaß TokenPay bereits. Nun wird das Bankhaus aus Bayern wohl vollends von den Krypto-Partnern übernommen.

Kauf des Bankenhauses soll ein Brückenschlag sein

Es gehört nicht gerade zum Tagesgeschäft im Bereich der Kryptowährungen, dass Brücken zur normalen Bankenbranche geschlagen werden. So gibt es bisher nur wenige Bankenhäuser, die selbst Bitcoin kaufen oder Geld in andere Coins wie Lisk oder Ark investieren. Andersherum aber wünschen sich durchaus zunehmend Dienstleister der Kryptobranche eine engere Verbindung des digitalen Finanzmarktes und der klassischen Bankenwelt. Ein gutes Beispiel ist aktuell die Meldung einer projektbezogene Kooperation zwischen den Anbietern Litecoin und Lisk mit dem Unternehmen TokenPay. Im Grunde ist die Ankündigung die logische Fortsetzung eines Investmens von TokenPay aus November des Jahres 2018. Damals hatte der Dienstleister nämlich bereits fast ein Zehntel (9,9 %) der Anteile der WEG Bank mit Sitz im schönen Ottobrunn im Freistaat Bayern bestätigt, nachdem einige Medien darüber berichtet hatten.

TokenPay will mit Partnern viel erreichen

Zusammen mit den Partnern Litecoin und Lisk soll die Bank mit einem Eigenkapitalwert von etwa neun Mio. Euro nun vollständig übernommen werden. TokenPay zieht damit gewissermaßen seine Kaufoption aus dem vergangenen Jahr. Selbige räumte dem Unternehmen die Chance zum Erwerb zusätzlicher 80,1 % der Wertpapier-Anteile ein. Interessant an der kommenden Übernahme ist ein Blick auf das Kerngeschäft der Bank. „WEG“ steht für „Wohnungseigentümergesellschaft“, was die enge Verbindung zur Immobilienbranche verdeutlicht. Gerade hier kann die Blockchain bekanntlich spannende neue Wege für Vertragsabschlüsse aufzeigen. Die Finanzierung erfolgt unter anderem mit Mitteln, die TokenPay durch den ICO des eigenen TokenPay Coins (Abkürzung: TPAY) eingestrichen hatte.

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Litecoin kommt im Netzwerk die wichtigste Rolle zu

Erklärtes Ziel der Partnerschaft und Übernahme der Bank ist die Verknüpfung der Blockchain und der digitalen Währungen wie Ethereum, vor allem aber natürlich LSK und LTC mit der Welt der Immobilienwirtschaft. Auf Lisk-Basis wurde bereits ein Pilotprojekt abgewickelt. Die Litecoin Foundation soll nun umfassende in die Übernahme-Durchführung eingebunden sein. Klar ist in diesem Kontext, dass der Litecoin im Rahmen der Zusammenhang die Hauptrolle spielen soll. Nicht ganz unwesentlich wird den drei Partnern bei der Entscheidungsfindung sicher auch die Banklizenz für den deutschen Markt gewesen sein. Darüber hinaus – und dies ist im harten Wettbewerb am Krypto-Markt nicht unbedingt typisch – strebt man bei allen Parteien scheinbar auch „Synergieeffekte“ der drei Währungen an.

Featured Image: Von Gorev Evgenii | Shutterstock.com

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