Erfahrener Entwickler von Google wechselt zu Ripple, um am Zahlungsnetzwerk RippleNet zu arbeiten

Ein ehemaliger hochrangiger Entwickler bei Google, der für den neuen drahtlosen Messager-Dienst zuständig war, ist vor kurzem zu Ripple gewechselt. Amir Sarhangi verlässt, laut der Website Reuters, den Tech-Riesen, um in der Welt der Kryptowährungen mitzuspielen. Sarhangi steigt dafür gleich bei dem Unternehmen ein, das die drittgrößte Kryptowährung am Markt betreibt (XRP, gemessen an der Marktkapitalisierung). Bei Ripple wird Sarhangi für das globale Zahlungsnetzwerk RippleNet zuständig sein.

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RippleNet: Auslandsüberweisungen modernisiert

RippleNet möchte grenzüberschreitende Zahlungen modernisieren und Transaktionen in Echtzeit anbieten, die transparent sind und niedrige Gebühren enthalten. Die bisherigen langsamen Auslandszahlungen, die oft mit hohen Kosten verbunden sind, sollen durch RippleNet erheblich verbessert und effizienter werden. Transaktionen können durch RippleNet innerhalb von Sekunden abgeschlossen werden, anstatt Tage zu brauchen, wie es bei den herkömmlichen Verfahren oft der Fall ist. Durch die Offenlegung der Gebühren, die für die Transaktion anfallen, können Situationen vermieden werden, in denen Empfänger weniger Geld erhalten als erwartet, weil die genaue Anzahl der Gebühren im Voraus unklar war.

Verbesserte Liquidität bei Zahlungen ins Ausland

Mit der Erfahrung und dem Wissen, das Amir Sarhangi mitbringt, möchte Ripple das Zahlungsnetzwerk fördern und voranbringen. RippleNet arbeitet mit einem Netzwerk aus verschiedenen Zahlungsanbietern wie Banken, die die Lösungen nutzen. Die Kryptowährung XRP von Ripple spielt dabei eine bedeutende Rolle. So ist es nicht mehr nötig, Auslandsüberweisungen im Voraus zu decken. Durch die verbesserte Liquidität, die durch XRP möglich ist, können globale Zahlungen erheblich verbessert werden und die Kosten werden deutlich gesenkt. Durch RippleNet soll das Interesse am Kauf von XRP gefördert werden und XRP erhält einen höheren Stellenwert.

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Sarhangis Erfahrung bei Google liegt bei RCS

Sarhangi arbeitete seit 2015 bei Google im Bereich des Rich Communication Systems (RCS), einer Technologie, die herkömmlichen SMS überlegen sein soll und u. a. für die Übertragung von Fotos und Videos in hohen Auflösungen als besser geeignet gilt. Samsung hat sich bereits mit Google zusammengeschlossen, um RCS sowohl in bereits existierende Smartphones als auch in neue Versionen zu integrieren. Apple arbeitet ebenfalls mit Google und der RCS-Technologie.

Sarhangi ist nicht der einzige hochrangige Neuzugang der Branche. Im Oktober gab die beliebte Börse und Wallet Coinbase bekannt, dass ein Mitglied des Verwaltungsrats von der Charles Schwab Corporation ihrem Verwaltungsrat beigetreten sei.

Erträge durch XRP verdoppeln sich in einem Quartal

Ripple ging es in letzter Zeit gut. Das Unternehmen gab erst vor kurzem bekannt, dass sich die Erträge im dritten Quartal von 2018, im Vergleich zu denen im Quartal 2, verdoppelt haben. Ripple gab im Bericht an, XRP im Wert von 163,33 Millionen US-Dollar im Q3 verkauft zu haben. Im zweiten Quartal waren es hingegen nur 73,53 Millionen Dollar. Der Wert hat sich also mehr als verdoppelt. Dennoch ist er seit dem Ende des dritten Quartals wieder gesunken: Die als vertrauenswürdig befundene Börse eToro gibt an, dass XRP in den letzten 30 Tagen um 22,60 % gesunken ist. Der Ripple Kurs liegt derzeit, Ende Oktober, bei 0,4399 USD. Im Vergleich zu Ripple ist der Bitcoin-Kurs um nur etwas weniger als 4,5 % zurückgegangen und der Bitcoin-Kauf kann derzeit für etwa 6264,15 USD erfolgen.

Ripple bemüht sich sein Netzwerk gezielt auszubauen und der Zugang von Sarhangi ist nur einer der neuesten Schritte in diese Richtung, die das Unternehmen unternommen hat.

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