Cory Johnson: Ripple ist besser als Bitcoin

Der Marketing-Stratege des Unternehmens hinter der Kryptowährung Ripple hat sich in letzter Zeit immer wieder negativ über die derzeit wertvollste Kryptowährung Bitcoin ausgesprochen. Er kritisiert außerdem Blockchain-Gegner, da sie sich nicht genug nach Alternativen zu Bitcoin umsehen und nur auf die Mankos der Kryptowährung Nummer 1 eingehen. Alle Details dazu jetzt bei bitcoinMag.de!

Bitcoin vs. Ripple

Es gibt kaum eine Kryptowährung, die nicht von Anfang an kritisiert wurde. Jedes Projekt fokussiert sich auf unterschiedliche Aufgabenbereiche und hat Ziele, wodurch wiederum Schwachstellen an anderen Fronten entstehen. Ripple hat den Ruf, besonders sicher zu sein, während Bitcoin hier einige Schwächen hat. Die meiste Kritik erntete Bitcoin jedoch für seine Skalierung – ein Problem, das bereits zu heißen Debatten in der Community geführt hat. Mit dem Lighting-Network sollte die Skalierung verbessert werden, diese wird aber erst in 2020 vollständig funktionsfähig sein.

Derzeit können nicht alle Transaktionen durchgeführt werden und die Kryptowährung soll bereits auf 90 Prozent der vollen Auslastung laufen. Einige Kunden beschwerten sich bereits, dass Transaktionen ganze 20 Minuten mit Bitcoin dauern würden, während die XRP von Ripple 1.500-2.000 Transaktionen pro Sekunde durchführen kann. Noch ist Bitcoin an der unangetasteten Spitze der Kryptowährungen, aber der Kurs von Bitcoin musste in den letzten Wochen und Monaten trotzdem starke Einbußen hinnehmen – eine Entwicklung, die bei fast allen Kryptowährungen auf dem Markt ebenfalls festzustellen war. Glimpflich davon kam bisher nur Ripple, der Kurs von XRP musste deutlich kleinere Schwankungen einstecken.

Kritik an Blockchain-Technologien

Immer wieder wurden auch Blockchain-Technologien im Allgemeinen kritisiert. Dass sie nur eine bloße Finanzblase sind, die keinen reellen Wert hat, wurde aber bereits in vielerlei Hinsicht wiederlegt. Die Nachfrage nach einem dezentralen Finanzsystem, dass nicht durch Regierungen oder Banken kontrolliert werden kann, soll laut Expertenmeinungen mittlerweile extrem groß sein. Außerdem kann das traditionelle SWIFT-System von Banken mit den Anforderungen der Globalisierung nicht mehr mithalten und Transaktionen ins Ausland sind mittlerweile einfach zu teuer und zu langsam. Außerdem stehen für die Blockchain-Technologie bereits viele weitere Anwendungen in Planung.

Wer in IOTA investiert, kann z.B. die Entwicklung von automatisierten Zahlungen mit Kryptowährungen bezahlen. So könnten Auto, Kühlschrank und Co. schon bald für Dienstleistungen selbst bezahlen. Aber auch abseits der Kryptowährungen ist die Blockchain-Technologie besonders nützlich. Dadurch, dass eingetragene Transaktionen unverfälschlich sind, könnten sie bereits bald als Datenspeichersysteme verwendet werden, z.B. für Universitäten, die ihre Arbeitsmaterialien übersichtlicher aufbereiten wollen.

Ripple – Das perfekte Gesamtpaket?

Cory Johnson ist sich seiner Sache sicher. Seiner Meinung nach ist Ripple das perfekte Paket und erfüllt die wichtigsten Anforderungen, die Kunden an eine Kryptowährung haben könnten. Wer in Ripple investiert, hat seine Privatsphäre und Sicherheit garantiert, gleichzeitig ist die Skalierung deutlich besser als bei Bitcoin. Außerdem bietet Ripple verschiedene Produkte wie xRapid und sCurrent. In dem Netzwerk von Ripple sind bereits unzählige Banken und Finanzanbieter involviert, wodurch sich auch viele Partnerschaften ermöglichen. So revolutioniert die Kryptowährung den gesamten Finanzmarkt, so Johnson. Er geht sogar soweit, Ripple als Bitcoin 2.0 zu bezeichnen.

Der Marketing-Stratege von Ripple ist von seinem Unternehmen überzeugt. Natürlich ist seine Meinung nicht gerade unvoreingenommen. Trotzdem kann man erkennen, dass Ripple seinem Konkurrenten Bitcoin langsam näher kommt. Ripple hat die Kursschwankungen als einzige Kryptowährung relativ unbeschadet überstanden und hat große Pläne für die Zukunft.

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