Ripple: Jetzt auch bei Corda Settler und Skrill

Das Bankennetzwerk R3 startet eine Kooperation mit Ripple. Die Kryptowährung  wird fortan durch die durch die R3 Blockchain Corda unterstützt. Nahezu zeitgleich teilte der Internetbezahldienst Skrill mit, dass Ripple ab sofort über die Plattform gekauft und verkauft werden könne.

Corda Settler von R3 unterstützt XRP als erste Kryptowährung

Das Bankennetzwerk R3 gab am 05. Dezember via Pressemitteilung bekannt, dass die hauseigene App Corda Settler fortan XRP als erste Kryptowährung akzeptieren werde. Die App basiert auf der R3 Blockchain Corda und ermöglicht die Abwicklung von Zahlungen. Die Anwendung wurde am Tag der Mitteilung über die Kooperation mit Ripple gelauncht.

Tritt im Zuge eines Geschäftsverhältnisses eine Zahlungsverpflichtung auf, können Zahlungsempfänger fortan eine Abwicklung der Zahlung via XRP anfragen. Die Gegenpartei wird anschließend über die Anfrage, den Betrag, die Zieladresse und das Zahlungsziel informiert. Nach der Zahlung wird diese validiert und kann von beiden Parteien als erledigt betrachtet werden.

In der Vergangenheit war das Verhältnis zwischen R3 und Ripple nicht immer von unbedingter Eintracht geprägt. Im Jahr 2016 hatte Ripple R3 eine Kaufoption auf 5 Mrd. XRP zum Preis von 0,0085 USD pro Einheit eingeräumt. Später wollte Ripple die Option unter Hinweis auf Vertragsbrüche seitens R3 nicht einlösen. R3 bestand auf die Einlösung, sodass es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kam. Diese wurde im September 2018 mit einer außergerichtlichen Einigung beigelegt.

Wer gehört zum R3 Netzwerk?

R3 ist ein Konsortium aus mehr als 200 Banken mit Sitz in New York City. Gestartet war das Netzwerk im September 2015 mit neun Gründungsmitgliedern, darunter Barclays, BBVA, Commonwealth Bank of Australia, Credit Suisse, Goldman Sachs, J.P. Morgan, Royal Bank of Scotland, State Street und UBS.

Der schwachen Kursentwicklung von XRP half die Bekanntmachung nichts. Der Kurs verlor am Tag der Bekanntgabe mehrere Prozentpunkte an Wert, Schwankungen rund um den Zeitpunkt der Pressemitteilung waren nicht auszumachen. Bereits in den Tagen zuvor hatte der Kurs sichtbar nachgegeben.

Ripple jetzt auch bei Skrill

Dabei hatte es einen Tag vor der Mitteilung von R3 eine weitere gute Nachricht für Ripple gegeben. Der Zahlungsdienst Skrill teilte am 04. Dezember über den Kurznachrichtendienst Twitter mit, dass fortan auch Ripple (XRP) unterstützt werde.

Die Nachricht im Wortlaut: „Wir freuen uns, bekannt geben zu können, dass [Ripple] XRP in die Liste der Kryptowährungen aufgenommen wurde, die Sie über Skrill kaufen und verkaufen können. Danke an alle, die uns nach Ripple gefragt haben. Hier ist es.“

Ripple ist bereits die fünfte Kryptowährung, die über Skrill gehandelt werden kann. Zuvor waren bereits Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum und Litecoin in die Plattform integriert worden.

 

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