Ripple um fast 50 % in 24 h angestiegen, nachdem 12 Banken xRapid testeten

Aufregende Nachrichten von Ripple: Der Kurs von Ripple (XRP) ist in den letzten 24 Stunden um fast 50 % angestiegen, schreibt Forbes am 21. September 2018. Diese Nachricht könnte damit zusammenhängen, dass XRP von zwölf verschiedenen Banken getestet worden ist – eine neue Information, die vor kurzem ans Licht kam.

Sagar Sarbhai, ein führender Mitarbeiter bei Ripple, gab dies kürzlich in einer Rede während einer Fintech-Tagung bekannt. Die Informationen, die Sagar in seiner Rede preisgab, waren der Öffentlichkeit bisher unbekannt gewesen und könnten für den Anstieg verantwortlich sein, der vielleicht auch den Kauf anderer Kryptowährungen in die Höhe treiben könnte. Laut Sagar wurde XRP in der Pilotphase von xRapid von zwölf Banken, die auf der ganzen Welt verteilt lagen, genutzt.

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Die Banken waren zunächst skeptisch

Die Banken waren zunächst skeptisch gewesen. Laut Sarbhai hatten sie zunächst vor allem Bedenken aufgrund des Volatilitätsrisikos und bestimmten Regulierungen, die für die Banken nötig waren, um den Schritt zu ermöglichen. Das Volatilitätsrisiko müsste zuerst eingeschränkt und regulatorische Bedingungen berücksichtigt werden. Die Kapitalanforderungen und regulatorische Unsicherheiten zählten zu den Gründen, weshalb die Banken zuerst ablehnten. Das Thema Volatilität schien das größte Hindernis für die Banken darzustellen.

Ein neues System musste entwickelt werden – xRapid musste verbessert werden

Es musste zuerst also ein System entwickelt werden, das es den Banken ermöglichen konnte, die Kryptowährung zu verwenden. Ripple musste seine Herangehensweise an die Angelegenheit überdenken. Das Unternehmen arbeitete daraufhin hart an der Entwicklung von xRapid und schaffte es, ein System zu erschaffen, das Banken auf der ganzen Welt besonders schnelle und kostengünstige internationale Transaktionen durch die Verwendung von XRP ermöglichen soll. Das funktioniert so: Überweist eine Bank Geld an eine Bank im Ausland, ist das normalerweise teuer und zeitaufwändig – es kann einige Tage in Anspruch nehmen. xRapid könnte das Problem lösen: Durch xRapid würde die Summe sofort in die Kryptowährung XRP umgewandelt. Es wird in sekundenschnelle an die Bank im Ausland gesendet, die die XRP dann in die lokale Währung umwandelt. Auf diese Art können Banken mehrere Schritte überspringen und ihren Kunden einen besseren Service bieten. Die Überweisungen sind so fast kostenfrei und dauern nur um die 4 Sekunden. Auch das Votalitätsrisiko ist so kein Problem mehr.

Und es funktionierte: Die zwölf Zahlungsdienstleister akzeptierten das Angebot. Der entscheidende Faktor für ihre Entscheidung war die Tatsache, dass sie selbst keine digitalen Vermögenswerte aufbewahren mussten. Stattdessen konnten sie die xRapid-Plattform verwenden, um eine Verbindung zu einer digitalen Exchange herzustellen und XRP und Fiatgeld in Echtzeit tauschen.

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Bitcoin oder Ripple?

Kann sich Ripple durch den Schritt so weit durchsetzen, dass die Plattform mit den größeren Kryptowährungen konkurrieren kann? Heißt es bald: Bitcoin oder Ripple? Derzeit liegt Ripple in den Top 10 der Kryptogelder etwa auf Platz 8. Während der Bitcoin Kurs in letzter Zeit gefallen ist, steigt der von Ripple stark in die Höhe. Auf der von uns positiv bewerteten Plattform eToro ging der prozentuale Anstieg durch den Kauf von Bitcoin am Wochenende aber zeitweise wieder in die Höhe. Ob es nun Bitcoin oder Ripple heißt oder nicht, Ripple-Fans dürften sich über den Anstieg sehr freuen.

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