Grayscale Capital investiert in Stellar

Stellar: Grayscale Investments legt Fonds für Institutionelle auf

Der Betreiber des Bitcoin Investment Trusts, Grayscale Investments, hat den Start eines Investmentprodukts für professionelle Investoren für die Kryptowährung Stellar angekündigt. Einen Kursboom will Grayscale damit jedoch nicht auslösen – und dieser trat auch nicht ein.

Wie das Fortune Magazine berichtet, wurde das neue Produkt als Antwort auf die Nachfrage bei Investoren entwickelt. So wird  Managing Director Michael Sonnenshein zitiert. Dieser bezeichnete seine persönliche Auffassung im Hinblick auf den Einsatz von Stellar in der realen Welt als „bullish“. Stellar könne  als Brückenwährung in transnationalen Geldkorridoren fungieren.

Kurs reagierten verhalten

Zu einer Rallye beim Stellar Kurs kam es nach der Bekanntgabe nicht. Dies war durch Grayscale auch nicht beabsichtigt worden. Dies ist dem Bericht zufolge auch darauf zurückzuführen, dass Stellar über die Digital Currency Group bereits über starke Vernetzungen zu finanzstarken Hedgefonds und Family Offices verfügt.

Der nun zu launchende Stellar Lumens Trust ist das neunte Single Asset Product von Grayscale. Bereits vor der Einführung des Stellar Trusts wurden solche Produkte auf Bitcoin, Ripple (XRP), Ethereum und weitere Kryptowährungen entwickelt.

Michael Sonnenshein zeigt sich von dem Nutzen von Stellar für die Finanzwirtschaft überzeugt. Das Netzwerk ermöglicht es Banken, Bestände von Fremdwährungen schnell und grenzüberschreitend zu transferieren. Dadurch sei es nicht mehr notwendig, größere Bestände über die Welt verteilt zu halten. Dies erhöhe die Effizienz.

Stella gilt als Ripple Konkurrent

Die Idee hinter dem Stellar Prinzip ist eng verwandt mit dem Konzept von Ripple. Ripple hat für Banken mit xRapid eine grenzüberschreitende Zahlungsplattform entwickelt, bei deren Benutzung die Kryptowährung XRP eingesetzt wird. XRapid wird bereits durch verschiedene Banken, darunter die Santander Bank, genutzt. Die Kryptowährung Stellar Lumens nimmt eine ähnliche Position ein wie Ripples XRP.

Michael Sonnenshein sieht in der Entscheidung von Grayscale zur Etablierung eines Stellar Trusts einen weiteren Beweis dafür, dass die Negativszenarien in Bezug auf die Entwicklung der Kryptomärkte überzeichnet waren. Seiner Aussage zufolge steigen die Nettomittelzuflüsse zu Grayscale weiterhin. Auch das Interesse professioneller Investoren wachse. Nicht zuletzt das wachsende Angebot an Krypto Produkten mit regulatorischen Standards stimmen Sonnenshein optimistisch.

Bislang gibt es einen regulierten Bitcoin Future an der Chicago Mercantile Exchange (CME). Noch relativ früh in diesem Jahr soll zudem der Bakkt Future an den Start gehen, hinter dem die Börsenbetreiberin ICE steht.

Investment Trusts waren eine der frühen Alternativen zum Direktinvestments in Kryptowährungen. Trusts kaufen Kryptowährungen, lagern diese und verkaufen Anlegern Aktien. Da das Anlagevermögen von Trusts nahezu ausschließlich aus der jeweiligen Kryptowährung besteht, sollte auch der Aktienkurs eine hohe Korrelation zur Kursentwicklung eines Coins an Kryptobörsen aufweisen.

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