Was ist Verge und ist Verge ein Betrug?

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Verge (XVG) ist eine Kryptowährung, die sich in den letzten Jahren durch eine relativ hohe Nutzeranzahl etabliert hat. Unter den Kryptowährungen ist Verge eine der großen. Dennoch kommen immer wieder Fragen rund um die Kryptowährung auf. Wir haben sie uns deshalb genauer angesehen, damit Sie sich eine Meinung zu Verge als Investment bilden können. Hier erfahren Sie außerdem, wie Sie Verge kaufen können und welche Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen.

Verge kann anonym verwendet werden, was viele Nutzer anspricht. Auch gilt die Kryptowährung als sicher. Das ist eines der Ziele, die sich die Gründer von Verge bei der Entwicklung gesetzt hatten. Sie wollten eine verbesserte Bitcoin-Technologie anbieten und Verge noch sicherer machen. Verge basiert zudem auch auf einer Blockchain und ist dezentralisiert. Auf der etablierten und sicheren Blockchain-Technologie basieren ebenfalls die marktführenden Kryptogelder Bitcoin und Ethereum, sowie Litecoin. Im Dezember 2017 stieg der Preis der Verge Coin von $0.01 auf $0.28 innerhalb  weniger Tage an und machte die Coin zum internationalen Erfolg auf dem Kryptomarkt.

Es gibt allerdings Gerüchte, dass Verge nicht das hält, was es verspricht: genauergesagt wird von einigen Nutzern Betrug vermutet. Andere sagen wiederum, diese Anschuldigungen seien nicht gerechtfertigt. Wer Recht hat, sehen wir uns genauer an.

Ist Verge ein Betrug oder seriös?

Anfang des Jahres wagte Verge einen völlig unerwarteten Schritt: Die Entwickler der Kryptowährung gaben bekannt, dass sie eine Kooperation mit einem großen Partner planen, baten ihre Unterstützer dazu allerdings um eine Spende von 75 Millionen XVG – das sind etwa 3 Millionen US-Dollar. Der Schritt war merkwürdig, aber die Befürworter der Coin schickten tatsächlich Geld und schon bald wurde die gewünschte Summe erreicht. Nun warteten sie gespannt auf die Bekanntgabe, die folgen sollte. Zuerst wurde bekanntgegeben, dass die Ankündigung per Video erfolgen würde, das bald erscheinen sollte. In einer zweiten Ankündigung wurde bekanntgegeben, dass das Video um Mitternacht erscheinen sollte. Im ausgestrahlten Video wurde schließlich berichtet, dass die Ankündigung ein paar Wochen später, am 16. April, erscheinen würde. Die Unterstützer der Coin wunderten sich und viele waren verärgert. Durch die zahlreichen Spenden hatten sie sich eine rasche Bekanntgabe erhofft, die sich nun unnötig hinauszuziehen schien. Laut Verge hing das mit technischen Gründen zusammen, die die Bekanntgabe verzögerten:

Unsere Crowdfunding-Kampagne endete nach den normalen Geschäftszeiten”, erklärte ein Entwickler von Verge. “Ich konnte den Partner trotzdem erreichen und seine Zustimmung erhalten.” Da dieser Partner aber selbst noch keine Pressemitteilung geschrieben hatte, machte es Sinn, dass die offizielle Bekanntgabe erst dann erfolgen würde, wenn die Pressemitteilung erschienen ist. Bis zum 17. sollte dann alles fertig sein, inklusive Pressemitteilung.

Die Bekanntgabe

Ist es also suspekt, dass das Unternehmen hinter Verge so schlecht organisiert ist, obwohl es seine Unterstützer um die beträchtliche Summe von etwa 75 Millionen XVG oder 3 Millionen US-Dollar gebeten hat? Und dass die Partnerschaft bis dahin scheinbar überhaupt noch nicht feststand? Viele fanden: ja!

Die bevorstehende Ankündigung ärgerte zwar viele Befürworter der Kryptowährung, trieb aber auch den Preis enorm in die Höhe. Im März/April stieg er um ganze 180 % an!

Am 17. April war es dann endlich so weit. Verge gab die Partnerschaft mit einem großen Unternehmen der Erwachsenenunterhaltungsindustrie bekannt: MindGeek. Auch wurde in der Branche von einigen großen Websites die Kryptowährung nun angeboten. Wir empfehlen Ihnen allerdings, auf sichere Anbieter zu setzen und Verge bei eToro zu kaufen, da dieser Broker vollständig reguliert ist und Sie darüber hinaus Kryptowährungen mit Fiatgeld erwerben können.


Die Ereignisse, die zur Bekanntgabe führten, waren aber nicht die einzigen, die viele Anhänger von Verge die Stirn runzeln ließen. Die Währung wurde zunächst vor allem stark, nachdem John McAfee sie öffentlich auf Twitter unterstützte. Daraufhin zog er aber rasch seine Unterstützung zurück. Einigen nicht verifizierten Aussagen zufolge verlangte McAffee anscheinend eine Bezahlung für die Befürwortung. Diesen Berichten zur Folge warnte McAffee, dass er sich öffentlich negativ über Verge äußern würde, sollte er keine Bezahlung erhalten.

Doch so schnell der Preis in die Höhe getrieben wurde, so schnell fiel er auch wieder, als sich die Bekanntgabe der hochkarätigen Kooperation hinzog und die Unterstützer im Unklaren gelassen worden waren.

Hier ein weiterer Beitrag zu Verge und die Integration von einer RSKSmart-Plattform.

Fazit zu Verge

Ob Verge nun ein Betrug ist, lässt sich bislang nur mit einer Vermutung beantworten: Es sieht so aus, als würde es sich bisherigen Entwicklungen zum Trotz um eine seriöse Kryptowährung handeln, die aber an ihrer Präsentation sowie an einer besseren Organisation arbeiten könnte. Trotz längerer Wartezeit hat das Unternehmen Wort gehalten und die Partnerschaft schließlich bekanntgegeben. Grundsätzlich ist Verge eine vergleichsweise starke Währung, die aber ihre Schwankungen hat.

Derzeit liegt der Kurs bei €0.01368584 (Stand: 8.8.2018).

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