Geld verdienen mit Bitcoins: Lohnt sich Bitcoin Cloud-Mining?

Selbst nach Bitcoins zu schürfen ist ein hartes Geschäft. Nicht nur das Sicherstellen des reibungslosen Betriebs des Mining-Equipments und ein gutes Know How für die passende Mining-Hardware sind gefordert, sondern ebenfalls ein gutes wirtschaftliches Verständnis um Profit mit den Bitcoin-Mining zu erwirtschaften. Deswegen wird es immer unattraktiver eigene Bitcoin-Miner zu betreiben: hier kommt Cloud-Mining ins Spiel.


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Was ist Cloud-Mining?

Das Prinzip ist sehr einfach: Anstatt sich selber Mining-Equipment anzuschaffen und zu betreiben wird die Rechenkapazität in der Cloud gemietet bzw. teilweise sogar gekauft. Die Cloudanbieter stellen die Infrastruktur hierfür Verfügung und betreiben dann auch die Miner. Bei einem Mietvertrag ist der Betrieb meist direkt mit inkludiert, sollte Rechenkapazität gekauft werden, bekommen die Cloudanbieter einen Teil der neu geschürften Bitcoins. Somit muss keine eigene Hardware beschafft und betrieben werden.

Erfahrungen mit Genesis Mining nach über einem halben Jahr

Nach über einem halben Jahr Test von Genesis Mining berichten wir von unseren Erfahrungen mit dem Bitcoin- und Ethereum-Cloud-Miner. Welche Probleme hatten wir mit Genesis Mining, zahlte Genesis Mining regelmäßig aus, welchen Profit haben wir bisher mit unseren Mining-Verträgen erwirtschaftet?

Wie funktioniert Cloud-Mining und wie verdiene ich Geld?

Bei jedem Anbieter gibt es unterschiedlicher Verträge, wie Rechenleistung gekauft werden kann. Bei den meisten Verträgen wird die Rechenleistung in Kilo, Mega, Tera oder Peta Hashes pro Sekunde angeboten.

H/s Hashes pro Sekunde 1 Hash pro Sekunde
KH/s Kilo Hashes pro Sekunde 1.000 Hashes pro Sekunde
MH/s Mega Hashes pro Sekunde 1.000.000 Hashes pro Sekunde
TH/s Tera Hashes pro Sekunde 1.000.000.000 Hashes pro Sekunde

Dies gibt an, wie viele Hashes pro Sekunde berechnet werden können, um einen neuen gültigen Block zu finden. Mehr zu dem Thema „Wie funktioniert Bitcoin Mining?“ kann hier nachgelesen werden. Je höher der Hash-Wert, desto höher wird die Ausschüttung ausfallen. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass auch schon mit niedrigen Hash-Werten erste Ausschüttungen möglich sind und nicht erst, wenn wirklich mit der eigenen Hardware ein neuer Block gefunden wurde. Man wird prozentual an dem Erfolg beteiligt.

Häufig werden die gewonnen Bitcoins pro Tag ausgeschüttet, bei machen Anbietern alle zwei Tage oder jede Woche.

Tipp: Unbedingt eine externe Bitcoin-Wallet-Adresse angeben und die geschürften Münzen immer ausschütten lassen. Sollte der Cloud-Mining-Anbieter Insolvenz anmelden (oder einfach von der Bildfläche verschwinden) sind die bis dahin geschürften Bitcoins sicher.

Lohnt sich Cloud-Mining?

Lohnt-sich-Cloud-Mining

Es ist nicht einfach, professionelles und profitables Bitcoin Mining zu betreiben. Das bedeutet, dass es aufgrund der hohen Komplexität für das Finden neuer Blocks wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll ist mit eigener Hardware nach Bitcoins zu schürfen – zumindest nicht mit den aktuellen Hardware- und Stromkosten (in Deutschland).

Das bedeutet, dass auch die Cloud-Mining Anbieter ein schweres Geschäft haben und sehr knapp kalkulieren müssen. Die Zeiten, in denen Bitcoins am laufenden Band gefunden wurden sind vorbei. Mittlerweile müssen riesige Server-Farmen betrieben werden um am Markt bestehen zu können und die Cloud-Anbieter sind im stetigen Wettrüsten. Die Krux an der Sache: Je mehr Rechenpower dem gesamten Bitcoin-Netzwerk zur Verfügung steht, desto höher die Schwierigkeit (Mining Difficulty) um neue Bitcoins zu schürfen.

Bei den meisten Anbietern wird die Rechenleistung auf einen gewissen Zeitraum z.B. 2 Jahre oder auch Lebenslänglich gekauft. Fließen mit 1 TH/s anfangs noch gute Erträge, so sind diese wahrscheinlich nach einem Jahr wertlos.

Bitcoin Mining Profit Rechner

Bitcoin-Mining-Profit-Rechner

Zum Bitcoin-Mining Profit Rechner

Der Preisverfall von Rechenpower (Anbieter Genesis Mining):

20. Dezember 2015: 1 TH/s = 380 USD

20. Juli 2016: 1 TH/s = 170 USD

22. Januar 2017: 1 TH/s = 150 USD

Ob sich ein Cloud-Mining Vertrag lohnt ist im Voraus häufig sehr schwer zu beantworten. Es kommt auf viele Faktoren an, die häufig der Anbieter auch nicht vorhersagen kann. Folgende nichtdeterministische Faktoren spielen beispielsweise eine Rolle:

Je mehr Rechenleistung dem Bitcoin Mining zur Verfügung gestellt wird, desto schneller wächst die Difficulty, also desto mehr Leistung wird benötigt, um einen neuen Block zu finden.

Auch der Bitcoin-Kurs spielt eine Vielfältige Rolle: Je höher der Preis, desto größer der mögliche Gewinn. Das lockt wieder weiterer Investoren an, mehr in Mining-Equipment zu investieren.

Zudem spielt dieser auch bei der Betriebs-Profitabilitätsrechnung eine große Rolle. Denn die Betriebskosten bei den Mining-Anbietern werden in US-Dollar bezahlt. Somit kann auch bei steigender Komplexität, aber steigendem Bitcoin-US-Dollar-Kursverhältnis das schürfen weiterhin erträglich sein. Je länger die gekaufte Hardware profitabel schürfen kann, desto höher die Gewinnchance.

Praxis-Beispiel: 1,16 TH/s Genesis Mining Mining Power

Praxis-Beispiel-1.16-THs-Genesis-Mining-Mining-Power

Aufgrund des stark steigenden Bitcoin-Kurses gibt es aktuell stetige Rückflüsse: Alle drei Tage werden Bitcoins im Wert von ungefähr 3 USD auf die Coinbase Wallet ausgeschüttet. In den lezten Tagen nimmt jedoch die Mining Difficulty zu, so dass die Ausschüttung länger dauert – die letzte Ausschüttung hat bereit 5 Tage gedauert. Der Return on Invest ist aufgrund des steigenden Bitcoin Kurses gegeben, jedoch werden nun die Ausschüttungen immer geringer.

Darauf sollte bei der Auswahl des Cloud-Mining Anbieters unbedingt geachtet werden!

Vor der Auswahl des Cloud-Mining Anbieters sollte nicht nur das Preis-Leistungsverhältnis verglichen, sondern auch die Seriosität des Anbieters geprüft werden. Denn besonders hier gibt es viele schwarze Schafe. Besonders bei Angeboten, die eine sehr hohe Hashpower für wenig Geld versprechen sollte zwei Mal hingeschaut werden. Mit verlockenden Angeboten werden schnelle und besonders große Gewinne versprochen. Hebt sich ein Anbieter besonders hervor sollte man Misstrauisch werden. Denn alle Anbieter versuchen natürlich ein attraktives Mining-Angebot zu schnüren, aber Mining-Maschinen und der Betrieb dieser kostet Geld. Deswegen sollte immer mit einem gesunden Menschenverstand und einer Prise Skepsis die Wahl des richtigen Anbieters erfolgen.

Zudem versuchen seriöse Anbieter ihre Hardware zu präsentieren. Hier werden große Mining-Farmen betrieben und diese können auch präsentiert werden. Natürlich gibt es auch Betrüger, die Bilder kopieren oder fälschen, aber ein Blick hinter die Kulissen ist immer lohnenswert. Bei manchen Mining Farmen waren bereits offizielle Kamerateams, die die Existenz der Hardware beweisen:

Bei Genesis Mining war beispielsweise die ARD, die einen Beitrag in den Hallen von Genesis Mining gefilmt hatten (Ausstrahlung war Anfang Januar 2017).

Das Mining Schneeballsystem

Einigen Cloud-Mining Anbietern wird vorgeworfen keine eigene Mining-Hardware zu besitzen, sondern ein Schneeballsystem zu betreiben. Das bedeutet, dass zwar Bitcoins ausgeschüttet werden, aber nicht durch wirklich neu geschürfte Blocks, die von echten Mining-Maschinen errechnet wurden. Stattdessen werden die  von den Neukunden gewonnen Einnahmen genommen um den alten Kunden Ausschüttungen zu garantieren. So suggeriert der Anbieter echte Münzen zu schürfen und das meist zu besonderen Konditionen. So werden immer mehr Neukunden gewonnen, die vorerst attraktive Auszahlungen den bestehenden Kunden garantieren können. Doch irgendwann bricht das ganze System zusammen und es werden weniger Neukunden akquiriert, als Auszahlungen geleistet werden können. Dann wird das System sehr schnell geschlossen und besonders diejenigen die gerade Kunde bei dem Anbieter wurden, haben das große Nachsehen – denn sie haben keine einzige Ausschüttung erhalten. Deswegen sollte immer darauf geachtet werden, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt.

Betrieb der Mining-Server „Fee“: Strom und Wartungsgebühren

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Auswahl des Cloud-Mining Anbieters sind die Betriebskosten, häufig „Fee“ genannt. Diese sind nicht direkt beim Abschluss des Vertrages ersichtlich, sondern stehen häufig im Kleingedruckten. Diese Kosten werden von den Cloud-Mining Anbietern für den Betrieb der Mining Hardware verlangt. Mit diesen Kosten werden meist die Betriebskosten der Hardware und die Stromkosten verrechnet.

„Wichtig dabei ist immer das Kleingedruckte zu lesen!“

Können die Gewinne nicht mehr die Betriebskosten decken, steht bei vielen Anbietern in den Klauseln, dass der Betrieb des Minings mit der gekauften Rechenleistung eingestellt wird. Wichtig ist also, dass der Break Even vorher erreicht wird.

Checkliste Cloud-Mining Anbieter:

Wie seriös ist ein Anbieter?

Wie ist das Preis-Leistungsverhältnis?

Gibt es im Internet bereits SCAM-Warnungen zu dem Anbieter?

Können echte Mining-Server vorgewiesen werden?

Was steht im Kleingedruckten?

Wie hoch sind die Betriebskosten der Mining-Maschinen?

Nach welcher Zeit ist der Break Even erreicht?

Cloud Mining-Vergleich: Welche Cloud-Mining Anbieter gibt es?

Aktuell tummeln sich sehr viele Cloud-Mining Anbieter auf dem Markt. Zwar ist Bitcoin noch die stärkste digitale Währung, aber besonders das Schürfen nach Altcoins lockt mit größeren Gewinnmöglichkeiten.

Der seriöse Cloud-Mining Anbieter: Genesis Mining

Genesis Mining präsentiert eigene Server-Farmen und sogar die ARD hat einen Beitrag in den Hallen von Genesis Mining gedreht. Genesis Mining kann somit eigene Server mit Rechenleistung vorweisen. Jedoch sind die Verträge von Genesis Mining nicht besonders attraktiv und auch das Kleingedruckte sollte ausführlich gelesen werden. Zum ausführlichen Erfahrungsbericht Genesis Mining.

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Bitcoin & Ethereum Mining mit Hashflare.io

Hashflare.io ist mittlerweile auch ein Urgestein der Cloud Mining Anbieter. Seit über drei Jahren bietet der Ableger eines Mining Equipment-Anbieters Cloud Mining Verträge an. Der Fokus liegt auf Bitcoin, Ethereum und Dash-Verträge. In unserem Langzeit-Test bietet Hashflare.io ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und extrem schnelle Auszahlung. Der komplette Testbericht über Hashflare.io kann hier nachgelesen werden.

Vorsicht: Attraktive Mining-Verträge bei Coinomia

Coinomia lockt mit deutlich besseren Konditionen als Genesis Mining. Doch hier sollte genau hier sollte man hellhörig werden und sich weiter informieren. Zwar gibt Coinomia an, dass es zwei Datenzentren in China und Indien gibt, die größtenteils mit Energie aus eigenen Solaranlagen betrieben werden, jedoch hegen wir Zweifel, dass es auch so ist. Die Seite sieht nach einem professionellen Schneeballsystem aus, die daraus ausgelegt ist möglichst viele Kunden zu generieren. Wir haben uns zu Testzwecken ein Konto bei Coinomia angelegt und werden unsere Erfahrungen hier teilen. Erfahrungsbericht Coinomia.

Altcoin-Mining (ZCash, Ethereum, Ethereum Classic) mit Tresorio

Tresorio ist ein kleiner französischer Cloud Mining Anbieter, der sich auf das Minen von Ethereum, Ethereum Classic oder ZCash spezialisiert hat. Tresorio bietet keine integrierte Wallet, das heißt die geschürften Coins werden zwei Mal die Woche direkt einer hinterlegten Wallet gutgeschrieben. Mit einer offenen Art wirbt das Unternehmen für ihre Transparenz – sollte man einen Urlaub in Metz verbringen, ist man herzlich auf einen Kaffee eingeladen.

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P

29.01.2018

Cloud Mining

Ich würde lieber auf Cloud Mining gehen. Bin jetzt über drei Jahre dabei und es ist kinderleicht, Vertrag kaufen, Bitcoins erhalten… Aktuell verdiene ich so ca. 60€ am Tag.

Grüße,
Patrick

T

13.03.2018

Einsatz

@Patrick Yannes.

Darf ich fragen wie viel Geld du dann eingesetzt hast um auf die hohe Rendite zu kommen?

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