Was ist EOS?

EOS ist eine Plattform für Anwendungen, die auf der Blockchain-Technologie basieren. Daher versteht sich EOS nicht als klassisches Bezahlnetzwerk, wie beispielsweise Bitcoin oder Litecoin, sondern vielmehr als Grundlage für übergreifende Anwendungen. Das Konzept von EOS erinnert an Ethereum, wobei EOS den Fokus auf eine hohe Performance und tendenziell unbegrenzte Skalierbarkeit setzt. Als Investitionsobjekt fungiert der gleichnamige ERC20-Token EOS, der aktuell noch auf der Ethereum-Blockchain basiert.

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Wie funktioniert EOS?

Der technische Hintergrund von EOS gründet auf einem Delegated Proof of Stake Algorithmus. Dieser Algorithmus fasst alle Teilnehmer aller Knoten eines Netzwerks, die im Besitz von EOS-Token sind, zusammen und berechnet auf Basis der Vermögenswerte Wahrscheinlichkeiten. Die Wahrscheinlichkeiten geben an, welcher Teilnehmer die Daten der Blockchain fortschreiben darf, denn ein klassisches Mining gibt es bei EOS nicht. Damit diese Verteilung fair bleibt, wählen alle Teilnehmer Repräsentanten, die regelmäßig demokratisch gewählt werden.

Wie eingangs bereits erwähnt, versteht sich EOS als Plattform für Blockchain-Anwendungen. In der Praxis können das Smart Contracts (intelligente Verträge) oder dezentrale Anwendungen (dApps) sein. Dabei will EOS nicht nur als Plattform für den eigenen ERC20-Token fungieren, sondern auch als Basis für viele andere Kryptowährungen. Entwickler anderer Währungen können zukünftig über die auf den Namen „Dawn“ getaufte Entwicklungsumgebung Anwendungen auf der EOS Plattform schreiben.

Wer hat EOS entwickelt?

Hinter EOS steckt das auf den Cayman Islands ansässige Unternehmen Block.one. Mit Daniel Larimer gehört ein in der Kryptowelt bereits bekannter Akteur zum Führungsteam des Unternehmens. Larimer war wesentlich an der dezentralen Kryptobörse Bitshares und der Social-Media-Plattform Steemit beteiligt. Darüber hinaus gründete er weitere dezentrale Unternehmen, die sich mit der Blockchain-Technologie beschäftigen. Block.one veröffentlichte EOS im Jahr 2017 unter einer Open Source Lizenz.

Was sind die Vor- und Nachteile von EOS?

Einer der größten Vorteile von EOS liegt der permanenten Arbeit an der Innovation bestehender Eigenschaften anderer Blockchain-Plattformen. Die Technologie hinter EOS ist nicht neu und bereits von Ethereum bekannt, jedoch hat Block.one seine Plattform auf Performance und Skalierbarkeit ausgelegt. Darüber hinaus sind Transaktionen auf der Plattform völlig kostenfrei, ohne dabei in Sachen Geschwindigkeit Einbußen zu verzeichnen. Ein ähnlich außergewöhnlicher Ansatz ist im Bereich der Sicherheit zu erkennen. Wird die Plattform Ziel eines Hackerangriffs, kann sie umgehend auf einen gesicherten, früheren Systemstand zurückgesetzt werden. Andere Plattformen können das bisher nicht.

Als Nachteil wird oft das Vorgehen im Bereich des Delegated Proof of Stake Algorithmus gesehen. Zwar werden die Repräsentanten der EOS-Besitzer frei gewählt, dennoch können Netzwerkteilnehmer, die über große Vermögenswerte verfügen, ihren Einfluss ausnutzen und sich Vorteile gegenüber anderen Teilnehmern sichern. Zudem sollten Anleger bedenken, dass EOS trotz der positiven Nachrichten und dem erfolgreichen ICO (Initial Coin Offering) noch ganz am Anfang seiner Entwicklung steht. Viele Funktionen existieren bislang nur in der Theorie und sind noch nicht praktisch umgesetzt.

EOS ist mit vielen Vorschusslorbeeren ausgestattet und der theoretische Ansatz erscheint sehr vielversprechend. Das Vorhaben, die Schwächen bestehender Plattformen durch Neuentwicklungen zu umgehen, kann sich im Falle einer technischen Machbarkeit als Revolution im Bereich der Blockchain-Technologie herausstellen. Dennoch besitzt auch EOS Schwächen, wie wir am Beispiel der Repräsentantenwahl illustriert haben.

Die Zukunft von EOS

Um EOS ist nach der Einführung ein regelrechter Hype ausgebrochen. Block.one verstand es, seine Marketingstrategien erfolgreich umzusetzen, und große Magazine und Medienportale berichteten von dem ICO. Dieser wurde in zwei Phasen aufgeteilt und bereits in der ersten Phase stieß EOS in die Top 10 der Coins nach Marktkapitalisierung vor. Die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens und des Projekts ist dem offiziellen Whitepaper zu entnehmen. Dieses verspricht einige interessante Features, die sich positiv auf die Wertentwicklung des EOS Tokens auswirken können.

Investoren setzen häufig auf den Erstlingseffekt von EOS. Das bedeutet, dass EOS im Falle einer erfolgreichen Umsetzung der geplanten Entwicklungspunkte durch seinen frühen Markteintritt zeitliche Vorteile gegenüber anderen Plattformen haben kann. Dennoch sind all diese Punkte und die Wertentwicklung des EOS Token abhängig von dem Vorgehen der Entwickler auf Seiten Block.one und aus der Community. Haben wir Ihr Interesse an der Währung geweckt? Erfahren Sie mehr über bekannte und alternative Coins und ihre Möglichkeiten auf BitcoinMag.

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