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Bitcoin handeln im Jahr 2021

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Der Bitcoin erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Damit steigt auch das Interesse an seinem volatilen Kurs und den damit verbundenen Möglichkeiten. So kann man zum Beispiel einen Gewinn erzielen, indem man mit der Coin handelt. Sprich sie zu einem niedrigen Kurs kauft und zu einem hohen Kurs wieder verkauft.

Was braucht man aber, um 2021 mit dieser Kryptowährung zu handeln? Du solltest auf jeden Fall den Markt kennen und sowohl genaue Kursprognosen als auch Tools für das Risikomanagement zur Hand haben.  Für Einsteiger ist eine gute Handelsstrategie das A und O. In diesem umfassenden Tutorial erklären wir dir Schritt für Schritt den Handel mit Bitcoin und geben dir eine Anleitung für den Einstieg ins Krypto-Trading.

Bitcoin-Handel zusammengefasst

Das Bitcoin-Handeln hat schon so manchen reich gemacht. Du könntest auch reich werden, wenn du den Markteinstieg wagst. Beim Bitcoin-Handel versucht man, sich die Kursvolatilität der Kryptowährung zunutze zu machen, um einen Gewinn zu erzielen.

Alles, was du dazu brauchst, ist ein gewisses Kapital, eine Handelsstrategie und ein Ziel. Außerdem solltest du Bären von Bullen unterscheiden können.

Bitcoin-Trader verwenden Strategien wie Hedging, Trendhandel und Nachrichtenhandel. Dabei muss man den Basiswert (BTC) nicht unbedingt kaufen oder besitzen – man handelt mit Contracts for Difference (CFDs), Futures und Optionen.

Neben der Konfiguration deiner Handelseinstellungen ist es auch gut zu wissen, wie man durch Handelstrigger in den Handel ein- oder aussteigt und über Stop-Loss sein Risiko managt. Es geht also nicht nur um den Arbitrage-Handel oder das Streben nach Gewinn. Sondern um die Aufrechterhaltung der Handelseinstellungen, um von so vielen Handelsmöglichkeiten wie möglich zu profitieren.

In 3 einfachen Schritten mit dem Handel anfangen

1
Entscheide dich für eine Handelsstrategie

Eine Handelsstrategie ist ein Plan, nach dem du in Trades ein- und aussteigst. Die verschiedenen Handelsstrategien unterscheiden sich oft am meisten durch ihr Timing. Dabei gilt es, den Zeitpunkt des Ein- oder Ausstiegs so zu wählen, dass man das Beste aus einem Auf- oder Abwärtstrend herausholt. Bevor du dich für eine Handelsstrategie entscheidest. Sei es Hodling, Daytrading oder Trendhandel – solltest du den Markt, die Anlage und dein(e) Ziel(e) genau kennen.

2
Erstelle ein Handelskonto

Da du die zugrundeliegende Kryptowährung nicht kaufst, brauchst du nur ein Konto, um loszulegen. Als Einsteiger empfiehlt es sich, eine seriöse Plattform mit einem gehebelten CFDs-Konto zu finden. Eine Liste der besten Handelsplattformen findest du unten. Die Registrierung ist auf den meisten Plattformen einfach und kostenlos.

3
Beginne mit dem Handel

Du solltest zudem eine Risikomanagement-Strategie inkl. Stop-Loss- und Limit-Close-Orders haben. Mit diesen können Gewinne gesichert oder Positionen geschlossen werden, wenn der Handel sich gegen dich entwickelt. Einsteiger können diese Funktionen mit Hilfe der Demokonten testen, die auf den meisten Plattformen verfügbar sind. Sobald du bereit bist, kannst du mit dem Handel beginnen, indem du deinen ersten Bitcoin-Trade eingehst.

Bitcoin-Handel erklärt

Beim Bitcoin-Handel geht man Handelspositionen ein, die auf die Auf- und Abwärtsbewegungen eines Kurses spekulieren. In den frühen Tagen des Krypto-Tradings kaufte man einfach BTC und behielt ihn an einer Börsen oder in einer Wallets. Um ihn dann beim nächsten Kursanstieg zu verkaufen. Mit der Ausweitung des Marktes über Derivate wie CFDs, Futures und Optionen, stehen einem heute mehr Spekulationsmöglichkeiten zur Verfügung.

Heutzutage entscheiden sich viele Trader für den Handel mit Derivaten auf Broker-Plattformen oder an Derivatebörsen.

Der Handel mit Bitcoin-Derivaten beinhaltet auch Leverage- und Margin-Trading. Leverage (Hebel) ist eine Handelsmöglichkeit, bei der ein Trader mit einem Bruchteil der benötigten Prämie (Kapital) ein bedeutend größeres Exposure auf dem Markt erreichen kann. Die Anfangsinvestition für das volle Exposure bezeichnet man als Margin. Je nach Konto bietet dir dein Broker einen Hebel an, der dir riesige Gewinne ermöglichen kann. Ein großes Exposure vergrößert jedoch auch das Risiko auf potenzielle Verluste.

Mit Bitcoin handeln - Handelsposition eingehen

Eine Handelsposition nimmst du ein, indem du dich für den Kauf oder Verkauf entscheidest, wobei du Long- oder Short-Positionen eingehen kannst. Wenn du kaufst (Long-Position), erwartest du, dass der Bitcoin-Kurs in einem bestimmten Zeitraum steigt. Wenn du verkaufst (Short-Position), gehst du davon aus, dass der Kurs fallen wird.

Wenn der Kurs wie „vorhergesagt“ fällt oder steigt, erhältst du zusätzlich zu der platzierten Prämie einen Gewinn. Das Gegenteil tritt ein, wenn du deine Position verlierst (Verlust).

Einige Handelsfehler, die du vermeiden solltest, sind: 

  • das Eingehen von Trades ohne Plan oder Strategie
  • deinen Vermögenswert nicht zu recherchieren
  • ein übermäßiges Exposure
  • dich von Emotionen leiten zu lassen.

Bitcoin handeln: Erstelle einen geeigneten Plan

Um Bitcoin gewinnbringend zu handeln, solltest du einen geeigneten Handelsplan aufstellen. Außerdem solltest du den Markt und den Vermögenswert kennen, den du handeln willst. Und du solltest wissen, welche Strategien für diesen Vermögenswert am besten funktionieren. Für den gewinnbringenden Bitcoin-Handel brauchst du zwei Dinge:

Ein Verständnis dafür, was den Bitcoin-Kurs bewegt

Um mit Bitcoin zu handeln und von den damit verbundenen Möglichkeiten zu profitieren, musst du die Kyptowährung verstehen und wissen, was ihren Kurs bewegt.

Das tust du zum Beispiel, indem du die Faktoren und Komponenten ihrer fundamentalen Stärke betrachtest, um ihren inneren Wert zu bestimmen. Diesen Vorgang nennt man „Fundamentalanalyse“. Es ist ein Handelsansatz, bei dem man sich auf Angebot und Nachfrage, Netzwerkwachstum, Anwendungsfälle, Netzwerkstabilität und Hashrate konzentriert, um zu beurteilen, ob Bitcoin (oder ein anderer Vermögenswer, mit dem man handelt) zum aktuellen Kurs über- oder unterbewertet ist.

Die Fundamentalanalyse in Kombination mit der technischen Analyse kann dir ziemlich genaue Prognosen über Kursbewegungen geben. Egal ob kurz-, mittel- oder langfristig.

Hier einige der Hauptfaktoren, die den Bitcoin-Kurs beeinflussen:

Angebot und Nachfrage. Auf dem Markt wird ein Kurs, wie bei anderen handelbaren Vermögenswerten, durch das Prinzip von Angebot und Nachfrage bestimmt. Der Kurs steigt, wenn die Nachfrage steigt, und er sinkt, wenn das Angebot steigt. Allerdings ist das Bitcoin-Angebot auf 21 Millionen Bitcoins begrenzt. Wobei alle 10 Minuten nur eine bestimmte Anzahl von Bitcoins freigegeben wird und sich diese Zahl etwa alle vier Jahre halbiert. Das begrenzte Angebot bedeutet, dass die Nachfrage mit der Knappheit steigen wird, was sich langfristig auf den BTC-Kurs auswirkt.

Nachrichten. Der Bitcoin-Kurs kann abhängig von aktuellen Nachrichten über die Akzeptanz von Kryptowährungen, Vorschriften, Netzwerksicherheit und allgemein von allen Nachrichten, die die Stimmung der Anleger auf dem Kryptomarkt beeinflussen, drastisch steigen oder fallen.

Akzeptanz und Integration. Das gilt auch für Nachrichten über die Mainstream-Akzeptanz oder Integration von Bitcoin (wie 2020 bei PayPal), die die Stimmung heben und die Kurse in die Höhe treiben. Eine Integration kann die Nutzung von Bitcoin langfristig erhöhen und damit den Kurs beeinflussen.

Hashrate. Bei einer Proof-of-Work-Coin wie Bitcoin liefert die sogenannte Hashrate Informationen über den Netzwerkzustand. Eine höhere Hashrate bedeutet, dass ein Netzwek von mehr Minern gesichert wird, die wahrscheinlich profitieren, der Marktpreis der Kryptowährung steigt. Miner können ihre Positionen auch verkaufen und zu einem Kursrückgang beitragen. Es lohnt sich also, diese Kennzahl im Auge zu behalten.

Technische Analyse: Schau auf die Charts!

Neben der Fundamentalanalyse nutzen Trader technische Analysetools, um ein Gefühl für potenzielle Kursbewegungen zu bekommen. Durch die technische Analyse kann man anhand von vergangenen Trends und Kerzenmustern zukünftige Trends vorhersagen und so Hinweise auf potenzielle Ein- oder Ausstiegspunkte erhalten.

Die technische Analyse stützt sich auf mehrere Indikatoren. Darunter:

  • Volumenprofile
  • gleitende Durchschnitte (MA)
  • Fibonacci-Niveaus
  • Pivots sowie Unterstützungs- und Widerstandsniveau

 Andere häufig verwendete Indikatoren sind der Relative-Stärke-Index (RSI) und der Moving Average Convergence Divergence (MACD). Der RSI sagt dir zum Beispiel, wann ein Vermögenswert überverkauft oder überkauft ist.

Gleitende Durchschnitte sind ein Indikator für Verschiebungen in der Dynamik und damit für Trends. Wenn zum Beispiel ein kürzerer MA, wie der 50-Tage-MA, einen längeren, wie den 200-MA, von unten her kreuzt, deutet dies auf eine bullische Wendung hin. Diese technische Formation wird als „goldenes Kreuz“ bezeichnet. Im Gegensatz dazu steht das „Todeskreuz“, bei dem ein kürzerer gleitender Durchschnitt einen längeren von oben her abschneidet, was auf einen bärischen Trend hindeutet.

Zur Identifizierung wichtiger Unterstützungs- und Widerstandsniveaus behalten Trader auch Volumen, Fibonacci-Retracement Niveaus und Fibonacci-Erweiterungen sowie den RSI und MACD im Auge.

Du kannst selbst eine technische Analyse vornehmen. Das geht, indem du diese Tools auf Plattformen wie TradingView verwendest, oder auf Expertenmeinungen von anderen Analysten zurückgreifst. Dabei solltest du dir aber bewusst sein, dass technische Analysen an sich nie 100 % genau sind und somit keinen Erfolg garantieren.

Daher ist es ratsam, die technische Analyse mit mit anderen Faktoren zur Einschätzung von Marktstimmung und Trends zu kombinieren. Mach dir keine Sorgen, wenn du neu bist und noch keine Erfahrung hast.  Du kannst zum Beispiel mit Social Trading beginnen.

Beim Social Trading ahmst du das Investitionsverhalten eines Peers oder Experten nach. So können unerfahrenen Trader zum Beispiel das von eToro sehr beliebt gemachte Copy Trading nutzen. So funktioniert‘s:

Übliche Strategien für den Handel mit BTC

Bitcoin HODLen!

Beim Hodling handelt es sich um eine Handelsstrategie, die Trader und Investoren anwenden, wenn alles darauf hindeutet, dass ein Kurs über einen längeren Zeitraum deutlich steigen wird.

Sie ist bei Bitcoin-Tradern vor allem seit dem Bullenmarkt 2017 sehr beliebt. Nachdem der Bitcoin 2020 auf einen Tiefststand von 6.200 US-Dollar abgestürzt war, übertraf er den bisherigen Höchststand von 20.000 US-Dollar von vor vier Jahren und erreichte einen Rekordkurs von 58.000 US-Dollar. Analysten erwarten, dass der Kurs noch höher steigen wird, was bedeutet, dass ein Hodler seine Position bis zum neuen Höchststand halten kann.

Hodler kaufen bei niedrigen Kursen bei Einbrüchen und verkaufen bei hohen Kursen, um Gewinne zu erzielen und ihre Positionen noch weiter zu erhöhen. 

Trendhandel 

Der Trendhandel ist eine Strategie, bei der man eine Position während eines Auf- oder Abwärtstrends so lange wie möglich behält. Trendhändler setzen oft auf einen Zeitrahmen, da sich der Bitcoin-Kurs innerhalb einer Stunde, eines Tages, einer Woche, eines Monats oder mehrerer Monate mehrmals ändern kann.

Der kurzfristige Trendhandel stützt sich auf technische Aussichten und Nachrichten (positiv oder negativ), die die Marktstimmung beeinflussen. Wenn langfristige Trader diese Methode verwenden, schauen sie hauptsächlich auf die fundamentale Stärke von Bitcoin. Netzwerkwachstum, Akzeptanz und regulatorische Klarheit sind dabei wichtig, um abzuschätzen, wohin sich der Kurs in Zukunft entwickeln könnte. 

Daytrading

Daytrading ist eine Strategie, bei der man einen bestimmten Zeitrahmen innerhalb eines Tages festlegt – stündlich, 4-stündlich oder täglich – um so viele Handelspositionen wie möglich zu eröffnen und auszuführen. Beim stündlichen Zeitrahmen schließt man innerhalb einer Stunde mehrere Trades ab, oder innerhalb von 4 Stunden und so weiter.

Daytrader kaufen und verkaufen in mehreren Positionen (sie gehen mehrere Long- und Short-Positionen ein), wobei diese Positionen typischerweise alle im Laufe des Tages geschlossen werden. Es gibt keine Positionen über Nacht, was positiv ist, wenn man auf Ausbrüche und plötzliche Trendwenden setzen möchte.

Wie beim Trendhandel können technische Analysen und aktuelle Nachrichten auch für den Daytrader von großem Nutzen sein. Zwar können Daytrader beträchtliche Gewinne erzielen, sie gehen aber auch höhere Risiken ein, um ihre zeitlich begrenzten Trades zu maximieren.

Wähle eine Plattform, die zu deiner Handelsstrategie passt

Die Wahl einer Handelsplattform gehört zur Vorbereitung. Entscheide dich, ob du über einen Broker oder eine Derivatebörse handeln möchtest. Sowohl Derivatebörsen als auch Broker bieten Zugang zu zahlreichen Produkten für den Bitcoin-Handel, einschließlich Hebel (Leverage) und Margin. Da es sich bei Brokern jedoch um lizenzierte und stark regulierte Finanzunternehmen handelt, werden sie im Allgemeinen als bessere Plattformen angesehen.

Und auf einem Markt, wo auch ruchlose Betrüger ihr Unwesen treiben, ist der Sicherheitsaspekt besonders wichtig.

Der Handel auf unregulierten Plattformen birgt ein hohes Betrugsrisiko. Außerdem können die Regulierungsbehörden solche Plattformen sperren, ein Szenario, bei dem Trader viel Geld verlieren können.

Richte dein Handelskonto ein

Erstelle ein Handelskonto, indem du dich bei einem Broker oder einer Derivateplattform registrierst.

  • Erstelle ein Konto

Registriere dich mit deiner E-Mail-Adresse, deinem Namen und einem Passwort, um ein Konto zu erstellen. 

  • Verifizierung

Die Identitätsprüfung ist ein wichtiges KYC-Verfahren, das von allen lizenzierten Finanzdienstleistern verlangt wird.

  • Einzahlung

Sobald der Verifizierungsprozess abgeschlossen ist, kannst du auf deinem Profil eine Einzahlung vornehmen.

Auf den meisten Plattformen kannst du über die Schaltfläche „Einzahlen“ die gewünschte Einzahlungsmethode und Währung auswählen.

Wähle den gewünschten Betrag aus und übermittle ihn. Das Geld sollte dann innerhalb eines Tages auf deinem Konto sein, damit du mit dem Handel beginnen kannst.

Eröffne deinen ersten Bitcoin-Trade

Um deinen ersten Bitcoin-Trade zu eröffnen, loggst du dich auf deinem finanzierten Konto auf der gewählten Broker-Plattform ein. Sobald du angemeldet bist, werden auf dem Dashboard die Schaltflächen KAUFEN (Buy) und VERKAUFEN (Sell) angezeigt. Klicke auf die grüne KAUFEN-Taste, um eine Long-Position zu eröffnen, oder auf die rote VERKAUFEN-Taste, um eine Short-Position zu eröffnen.

Jeder Broker hat seine eigene Benutzeroberfläche. Im Wesentlichen funktionieren sie aber alle ähnlich. Navigiere durch die Anzeige, um Charts, Orderbücher, Spreads, Handels-/Markenkurse und deine offenen Positionen abzurufen. Verwalte dein Risiko durch die Einstellung von Stop-Loss oder Take-Profit-Limiten.

Dieser Screenshot zeigt die Handelsoberfläche.

https://lh3.googleusercontent.com/Vm8Q79fuUUB19hxUXci1xxAbJBFOVYGa46VHzyFzCkdL4uV5iKSbdKwOv21tF36AMS99tqrn3SClOFm0k9Hu6LYLPvaqKjPmkp33-Tn6VwskYvsweInW-DjlkVDqCQFnG-cwHE11

Ordertypen

Eine Order ist eine Anweisung zum Kauf oder Verkauf. Dabei gibt es verschiedene Varianten, die der Trader kennen sollte.

Eine Marktorder ist eine Kauf- oder Verkaufsorder, die ein Trader aufgibt, wenn er diese sofort und zum besten verfügbaren Marktkurs ausführen möchte. Im Gegensatz dazu verwendet man eine Limit-Order, um eine Position zu einem bestimmten (oder besseren) Kurs zu kaufen oder verkaufen. Wenn dieser Kurs in einem bestimmten Zeitrahmen nicht erreicht wird, dann wird die Order nicht ausgeführt.

Viele Trader bevorzugen die Limit-Order gegenüber der Marktorder aus dem offensichtlichen Grund, dass sie die besten Kauf-/Verkaufsmöglichkeiten bietet.

Weitere Ordertypen sind die IOC-Order (Immediate or Cancel), die Stop-Order, die Stop-Limit-Order, die Trailing-Stop-Order und die All-Or-None (AON)-Order.

Kaufen oder verkaufen?

Das Eröffnen einer Kauforder bedeutet, dass du eine Long-Position auf einen Vermögenswert eingehst. Eine Verkaufsorder ist eine Short-Position (in der Erwartung, dass der Kurs fallen wird).

Die Käufer werden auch als Bullen bezeichnet, während man die Verkäufer Bären nennt. Wenn die Käufe (Kurse leicht über dem Marktpreis) zunehmen, steigen die Kurse. Wenn Verkäufer die Bullen durch die Eröffnung von Short-Positionen konsequent übertreffen, beginnen die Kurse zu fallen, da sich die Orderbücher füllen.

Ein Orderbuch ist eine Liste der Kauf- und Verkaufsorders auf der Plattform einer Börse oder eines Brokers. Sie wird jeden Sekundenbruchteil aktualisiert, wenn die Kauf- und Verkaufsorders storniert oder ausgeführt werden. Eine Kauforder nennt man auch „Geldkurs“ (Bid), während eine Verkaufsorder als „Briefkurs“ (Ask) bezeichnet wird.

Ein Spread, auch als Bid-Ask-Spread bezeichnet, ist der Unterschied zwischen dem höchsten Geldkurs und dem niedrigsten Briefkurs. Je kleiner der Bid-Ask-Spread, desto größer die Liquidität der Coin, oder anders ausgedrückt, desto einfacher ist es, zu kaufen und zu verkaufen. Große Spreads deuten auf eine geringe Liquidität hin. Sodass Kauf- oder Verkaufsorders nur langsam ausgeführt werden können oder der Handel teuer wird.

Betrag

Je nach Kontotyp legen Broker oft eine Mindesthandelsgröße, einen Mindesthandelsbetrag und einen maximalen Handelsbetrag fest. Bei Margin-Konten zum Beispiel sind diese Beträge oft höher.

Die genaue Grenze des Betrags, mit dem du handelst, legst du aber selbst fest. Daher solltest du immer klein anfangen und deine Investition nach und nach steigern. Indem du Trades der kleinsten Handelsgröße eingehst, vermeidest du Risiken wie einen negativen Saldo oder Margin Calls.

Hebel auf Bitcoin

Mit einem Hebel kann man mit einer geringen Anzahlung Positionen eröffnen, für die man eigentlich weit mehr Geld bräuchte. Diese Anzahlung nennt man Margin, und was ein Händler verdient oder verliert, hängt vom gesamten Handel ab.

Die Margin wird durch die Höhe des Hebels bestimmt. Zur Berechnung der Margin teilt man den erlaubten Hebel durch 1. Bei einem Hebel von 1:10 beträgt die Margin also 0.1. Um eine prozentuale Margin zu berechnen, multiplizierst du die zulässige Margin mit 100 %, eine Margin von 0,1 ist also eine prozentuale Margin von 10 %. 

(1:10 = 0,1*100% = 10%)

Die Margin-Anforderung ist der Betrag, den man benötigt, um das über den Hebel angebotene Exposure zu erhalten. Wenn du zum Beispiel 10.000 US-Dollar hast und der Broker eine Margin von 10 % benötigt. Dann beträgt deine Margin-Anforderung 1000 US-Dollar.

Da dein Hebel 1:10 beträgt, kannst du mit 10.000 US-Dollar auf deinem Konto Positionen im Wert von bis zu 100.000 US-Dollar kaufen. Ein solches Exposure kann sehr nützlich sein. Allerdings ist das damit verbundene Risiko ebenso groß. Du kannst Gewinn machen oder all deine Positionen verlieren.

Vorsichtshalber solltest du nicht den maximalen Hebel einsetzen, weil dann eine kleine Kursänderung die gesamte Position auslöschen könnte. Solche Verluste können vermieden werden. Dies geschieht, indem du geringere Hebel verwendest, so dass selbst erhebliche Kursbewegungen deine Position nicht bereinigen und zu großen Verlusten führen.

Stop-Loss und Trailing-Stop-Loss

Ein Stop-Loss ist eine Limit-Order, mit der man Verluste auf offene Positionen begrenzt. Diese Order arbeitet mit zwei Kursen: einem Stoppkurs (Marktkurs) und einem Limitkurs (Worst-Case-Szenario). Diese Order erstellst du anhand der Unterstützungs- oder Widerstandsniveaus.

Ein Trailing-Stop-Loss ist eine Order, mit der man Gewinne sichert und mögliche Verluste kontrolliert. Der Trailing-Stop-Loss ist ein großartiges Tool, da er sich mit dem Markt bewegt. Sowohl, wenn dieser zu deinen Gunsten steht, und Verluste begrenzt, und auch wenn sich der Markt gegen dich wendet. Wenn ein Trade kippt, wird die Order als Marktorder ausgeführt, sobald der Preis einen Stoppkurs erreicht.

Take Profit

Mit der Take-Profit-Order kann man seine Gewinne maximieren, indem man aus Handelspositionen aussteigt, sobald ein festgesetzer Kurs erreicht ist. Diese Preisgrenzen werden von Tradern entsprechend der Einschätzung von Unterstützungs- und Widerstandsniveaus in der technischen Analyse festgelegt. Die über diese Einstellungen festgelegten Aktionen erfolgen automatisch und begrenzen die Anfälligkeit für plötzliche Kursänderungen, die sich nachteilig auf die Position eines Traders auswirken könnten.

Der letzte Schliff

Broker und Derivatemärkte bieten zahlreiche Produkte zum Handel mit Kryptowährungen und Bitcoin an. Prüfe die Lösung deiner Wahl sorgfältig, bevor du dein Geld anlegst. Denke auch daran, dass einigen Plattformen Handelsgebühren oder Kommissionen verrechnen, während andere einen kommissionsfreien Handel anbieten.

Achte bei der Auswahl einer Broker-Plattform auf die Kontraktgröße bzw. das Lot. Anders ausgedrückt: Du solltest wissen, wie viele Bitcoins bei einem Trade im Spiel sind. Ebenfalls zu beachten ist die Spanne der Pips (Percentage in Point). Ein Pip ist ein Maß für die Kursbewegung gegenüber einer Handelseinheit. Wenn zum Beispiel 1 Pip 0,1 US-Dollar ist und der BTC-Kurs sich von 20.001,78 nach 20,101,78 US-Dollar bewegt hat, dann hat er sich um 1000 Pips bewegt.

Mit diesem Wissen kannst du entscheiden, wie viele Pips du handeln möchtest und deinen Stop-Loss oder Take-Profit entsprechend einstellen. Wenn du den Take Profit bei einem Kurs von 20.001,78 US-Dollar auf 1000 Pips einstellst, heißt das, dass du 100 US-Dollar gewinnen könntest, wenn der Kurs auf 20.101,78 US-Dollar steigt.

Wenn du auf Margin handelst, solltest du dir bewusst sein, dass sich die Margin-Anforderungen mit der Handelsgröße und dem verfügbaren Eigenkapital ändern.

Eröffne einen Bitcoin-Trade

Wenn du alle Handelseinstellungen vorgenommen hast, überprüfst du nochmal, ob du die Ordergröße und den Ordertyp richtig angegeben hast und gehst dann zum nächsten Schritt. Jetzt führst du den Trade aus, indem du auf die deutlich sichtbare Schaltfläche klickst. Geh die Order nochmals durch, um sicher zu sein, dass alle Einstellungen stimmen, bevor du auf den Button klickst.

Orders schließen

Offene Positionen kannst du entweder manuell schließen oder sie automatisch schließen lassen, wenn du eine Stop-Loss- oder Limit-Order platziert hast. Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Order manuell zu schließen: bei Short-Positionen klickst du auf „Kaufen“. Bei Long-Positionen auf „Verkaufen“, um die Position zu schließen. Erkundige dich beim Broker deiner Wahl, wie man Orders schließt.

Whos behind

Schlussgedanken: Bereit für den Bitcoin-Handel?

Mit dem steigenden Bitcoin-Kurs steigen auch die Chancen für Trader, durch die Kursschwankungen finanzielle Gewinne zu erzielen. Eine Möglichkeit, um von steigenden und fallenden Kursen zu profitieren, ist der Handel mit Bitcoin mittels Derivaten wie CFDs.

Mit Leverage-Trading kannst du dein Exposure erhöhen und astronomische Gewinne erzielen, sofern der Trend in die gewünschte Richtung geht. Denk aber daran, dass du so auch viel mehr verlieren kannst! Du solltest nicht nur verstehen, was den Bitcoin-Kurs bewegt, sondern auch eine gute Handelsstrategie haben und ein gutes Risikomanagement betreiben.

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FAQ

  1. Nein. Du kannst Bitcoin schon ab einem Startkapital von 100 US-Dollar handeln und deine Investition dann erhöhen.

  2. Nein. Du brauchst keine Lizenz, um Bitcoin zu handeln. Erstelle einfach ein Handelskonto bei einem Broker, zahle Geld darauf ein und schon kannst du loslegen!

  3. Ja, der Bitcoin-Handel kann eine äußerst rentable Investition sein. Viele Trader, die auf die Kursbewegungen von Bitcoin spekulieren, haben bereits riesige Gewinne erzielt.

  4. Ein Stop-Loss hilft dir, Verluste zu begrenzen, wenn der Bitcoin-Kurs eine Bewegung macht, die für deine Position ungünstig ist.