Bitcoin Besteuerung in Südkorea zunächst aufgeschoben

Südkorea nimmt vorerst Abstand von einer Besteuerung von Krypto-Geschäften. Das berichten verschiedene Quellen unter Berufung auf das Finanzministerium.

Politik verzichtet bis zur Jahresmitte auf Steueregeln

Wenn es um Gewinne aus Investitionen in die meisten Anlageklassen geht, haben Staaten klare Regeln. Bei der Behandlung von Erträgen, die Anleger mit einem Bitcoin Kauf oder dem Handel mit Altcoins wie Litecoin verbuchen, gibt es jedoch vielerorts nicht unbedingt sinnvolle Vorgaben. Für Investoren macht es diese Lage nicht immer leicht, oft gibt es Sorgen hinsichtlich rechtlicher Folgen beim Verschweigen von Renditen. Es gibt einige Beispiele für zeitgemäße Richtlinien-Änderungen, denn einige Dienstleister wie Bitwala haben mittlerweile Programme in ihre Plattformen eingebunden, damit Kunden die Steuererklärung erleichtert wird. Großbritannien hat inzwischen Regelwerke für die Besteuerung entwickelt, in ähnlicher Weise mühte sich Südkorea um sinnvolle Vorgaben. Nun gibt es weitere Informationen aus dem asiatischen Land, das von manchen Beobachter gerne auch als eine Art Steuerparadies tituliert wurde in der Vergangenheit.

Politik will nicht dauerhaft auf Steuern auf Coin-Geschäfte verzichten

Die Politik im Land konnte sich bisher weiterhin nicht auf eine einheitliche Regulierung einigen, was bei Investoren einmal mehr für Unsicherheit sorgte. Dies führt nach Auffassung von Experten dazu, dass das Kaufen von Bitcoins und Altcoins von Ark bis Zcash steuerfrei ist – zumindest vorerst. Verschiedene Portale berichten dieser Tage über die noch immer fehlende zukunftsweisende Gesetzeslage, die im Land vorherrscht. Die Politik des Landes scheint aktuell Abstand von von Steuerregularien zu nehmen, wobei eine Änderung absehbar ist. Hintergrund soll sein, dass die Regierung juristische Missverständnisse vermeiden möchte. Nach Meldungen verschiedener Portale bedeutet dies im Klartext, dass Anleger in Südkorea bei Transaktionen aus Wallets heraus Gewinne fürs Erste steuerbefreit bleiben. Eben dies hat wohl auch das Finanzministerium des Landes auf offizieller Ebene bestätigt, wie die Medien berichten.

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Fehlende Regulierung für manchen Anleger problematisch

Schlicht deshalb, weil das Entrichten einer Steuer nicht vorgesehen ist. Es fehlt an entsprechenden rechtlichen Grundlagen, allerdings arbeitet das Ministerium sehr wohl an Richtlinien, die angeblich im Rahmen eines sogenannten Steuerplans spätestens zum Ende des zweiten Quartals entstehen sollen. Nach behördlichen Angaben will man nicht zuletzt die Entwicklungen in anderen Staaten berücksichtigen, auch sollen internationale Geldwäsche-Richtlinien und internationale Diskussionen zu Kryptowährungen in kommende Regularien einfließen. Derzeitigen Prognosen zufolge könnte noch einige Zeit ins Land ziehen, bis es endlich so weit ist. Gut für Anleger, die Gewinne sonst versteuern müssten. Auf der anderen Seite aber bedeutet das Fehlen der Regulierung in Südkorea aber ebenso, dass es keine rechtliche Basis gibt, falls beim Handel über Börsen Probleme auftreten.

Featured Image: Von Peggy und Marco Lachmann-Anke | Pixabay

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