Bitmain wächst weiter: Mining in Südamerika in Planung

Der chinesische Konzern Bitmain dominiert den Mining-Sektor. Neue Expansionsideen sollen die Entwicklung fördern. Zwei Partner stehen der Firma zur Seite.

Bitmain will Mining Markt rund um den Globus prägen

Zu den Kuriositäten des Kryptomarktes gehört die Tatsache, dass das Land beim Thema Mining weltweit führend ist. Dabei hat die Politik in vielen Regionen wiederholt Maßnahmen gegen Miner im Land ergriffen. Auch weiterhin steht ein vollständiges Verbot im riesigen Land politisch zur Debatte. Zu den bekannten Namen der Branche gehört das Unternehmen Bitmain. Der Konzern ist maßgeblich für die chinesische Monopolstellung beim Schürfen von Bitcoins verantwortlich. Sollte China die Ankündigung wahrmachen und einen digitalen Yuan starten, könnte dies zu weiteren Restriktionen führen. Auch neue Technologien ziehen allmählich einen Wandel am Markt nach sich. In 2017 sprach das Unternehmen von einem eigenen Marktanteil in Höhe von 75 %. Neue Daten aber lassen darauf schließen, dass die Dominanz zuletzt rückläufig war.

Aktuelle Reporte verwiesen auf einen Anteil von „nur“ noch 66 % am globalen Gesamtmarkt für Kryptomining. Die in London ansässige Firma CoinShares ermittelte diese Daten für den Zeitraum von Juni bis Anfang Dezember dieses Jahres.

Mit neuen Partnerschaften Südamerika erobern

Grundlage war die Hashrate, wie die neue Studie unter dem übersetzten Titel „Das Bitcoin-Mining-Netzwerk“ berichtet. Um zur alten Stärke zurückzukehren‚ setzt das Unternehmen auf einen fortgesetzten Expansionskurs. Ziel der geschäftlichen Erweiterung: Südamerika. Genauer gesagt zielt der Mining-Marktführer auf Märkte der Karibik sowie Latein- und Mittelamerikas ab. Ein Land auf der Liste ist Brasilien. Welche weiteren Länder im Einzelnen genau Bitmain im Auge hat, teilt das Unternehmen bisher nicht mit. Dafür ist bekannt, dass beim Ausbau des Angebots zwei Partner mit an Bord sind. Unter anderem ist dies am brasilianischen Markt das Unternehmen Fastblock als erfahrener Krypto-Beratungsdienstleister. Als zweiten Partner nennt der Mining-Gigant als Vertriebsprofi das US-amerikanische Unternehmen Bit5ive. Letztere Firma soll den Ankündigungen zufolge mehr als 30 Länder mit dem Service Antminer versorgen. Allein unter der Verwaltung von Fastblock stehen gut 20 Anlagen.

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Bitmain bleibt ambitionierten Wachstumsplänen treu

Ob Bitmain so den Marktanteil wieder erhöhen kann, bleibt abzuwarten. Allerdings ist gleichermaßen unklar, ob die selbst ermittelten Daten korrekt waren. CoinShares jedenfalls erhebt erst seit 2017 Basisinformationen dieser Art. Die Orientierung ins Ausland ist sicher auch dem zunehmenden Druck in der chinesischen Heimat geschuldet. Die Regierung reglementiert den Markt nicht nur vor dem Hintergrund der eigenen Währungs-Pläne und der milliardenschweren Investitionen in die Blockchain Technologie. Außerhalb Chinas wiederum wächst die Bedeutung Bitmains. Beispielsweise nahm kurz vor dem Jahreswechsel 2018/19 eine große Mining-Farm im US-Bundesstaat Texas die Geschäfte auf. Von weiteren umfangreichen Konzepten für die Aufstockung des Chip-Bestands verspricht sich das Unternehmen die optionale Hashrate ebenfalls bessere Resultate. Währenddessen werden in China weiterhin Börsen geschlossen. Immerhin: Beim Thema Mining denkt das Land teilweise um.

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