Coinbase startet Kreditkarte für Krypto-Zahlungen

Zwar gibt es schon ähnliche Angebote, Coinbase setzt mit seiner Kreditkarte für Zahlungen in Bitcoin und andere Coins aber ein wichtiges Zeichen.

Kryptobörse will einen Meilenstein für die Branche setzen

Der Dienstleister Coinbase gehört am weltweiten Markt auf jeden Fall zu den Börsenbetreibern, die stetig an Erweiterungen ihrer Plattform und der Entwicklungen neuer Produkte geht. So kann das Unternehmen seine Position in der ersten Riege der Bitcoin-Börsen immer wieder neu bestätigen. Und so können Anleger über die Börse längst nicht mehr nur Bitcoin kaufen. Auch Ethereum oder Ripple stehen für den Handel bereit. Zuletzt verschaffte sich der Anbieter durch einen neuen Versicherungsschutz für Wallets eine Aufmerksamkeit in der Branche, denn derlei Absicherungen gibt es bei Kryptobörsen bisher nicht oder nur in Ausnahmefällen. Nun vermeldet die Börse die Einführung einer neuen Kreditkarte, die sich durch eine besondere Innovation auszeichnet. Worum geht es genau?

Nicht nur Bitcoin-Zahlungen werden zugelassen

Das Unternehmen bringt eine Kreditkarte an den Start, mit der Inhaber direkt Zahlungen in Bitcoin durchführen können. Und auch hier beschränkt sich der Herausgeber der neuen Karte nicht nur auf die momentane Nummer eins BTC als Option für Kartenzahlungen. Unmittelbar können Kunden über die Karte der amerikanischen Kryptowährungsbörse zugleich auf andere digitale Währungen aus dem eigenen Portfolio zugreifen. Am Anfang werden dies unter anderem die Coins Ethereum, Ripple (XRP) und Litecoin sein, wie es in den Meldungen aus dem Hause Coinbase im Zusammenhang mit der Bekanntgabe heißt. Genau genommen sollen alle Digital Assets der Plattform per Karte abrufbar sein. Leider wird die Krypto-Kreditkarte nicht sofort weltweit einsetzbar sein. Stattdessen hat sich das Unternehmen für die Einführung für Großbritannien entschieden. Geht das Konzept auf, soll die Karte schnell auch in anderen Ländern offeriert werden.

Kennen Sie sich mit dem Bitcoin aus? Testen Sie Ihre Erfahrungen im gratis Bitcoin Handbuch!

FCA hat grünes Licht für die Krypto-Kreditkarte gegeben

Zum Service der Kreditkarte gehört eine automatische Umrechnung in Fiatgeld-Sorten im Zuge des Bezahlvorgangs. Am Ende sollen viele Millionen Akzeptanzstellen Zahlungen mit der Debitkarte von Coinbase (mit dem Partner Firma Paysafe Financial Services Limited als Mit-Herausgeber der Visa-Kreditkarte) erlauben. Abhebungen am Automaten sollen ebenfalls zum Service gehören. Zusätzlich zur Karte gibt es die „Coinbase-Card App“ (für iOS und Android) als Verwaltungsanwendung der Kundenzahlungen und der Wallets, von denen Gelder abgebucht werden sollen. Schließlich führt mancher Krypto-Nutzer mehrere Wallets. Wichtig für User in spe: Die Kreditkarte kann eine Autorisierung durch die britische FCA – die britische Aufsichtsbehörde Financial Conduct Authority vorweisen. Die Kartenausgabe erfolgt zu einer Gebühr in Höhe von 4,95 Britischen Pfund. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst: 1.000 Neukunden erhalten ihre Kreditkarte gratis.

Featured Image: Von grejak | Shutterstock.com

Investieren ist spekulativ. Bei der Anlage ist Ihr Kapital in Gefahr. Diese Website ist nicht für die Verwendung in Rechtsordnungen vorgesehen, in denen der beschriebene Handel oder die beschriebenen Investitionen verboten sind, und sollte nur von Personen und auf gesetzlich zulässige Weise verwendet werden. Ihre Investition ist in Ihrem Land oder Wohnsitzstaat möglicherweise nicht für den Anlegerschutz geeignet. Führen Sie daher Ihre eigene Due Diligence durch. Diese Website steht Ihnen kostenlos zur Verfügung, wir erhalten jedoch möglicherweise Provisionen von den Unternehmen, die wir auf dieser Website anbieten. Klicken Sie hier für weitere Informationen.