Facebook Libra Coin: namhafte Partner sind bekannt

Von Kreditkartengesellschaft bis zum Reiseportal: Facebooks Stablecoin Libra stößt bei etlichen großen Unternehmen auf großes Interesse.

Facebook findet weitere Helfer fürs Zahlungssystem

Die Entwicklungen im Hause Facebook sind weiterhin ausgesprochen spannend. Dass  das Medienecho auf die häppchenweise veröffentlichten Meldungen groß sein würde, lag nahe. Derart große Wellen aber erwartete keineswegs jeder Branchenkenner, als Facebook seinen Einstieg als „Konkurrent“ zu Bitcoin und Altcoins bekannt gab. Die Entscheidung zugunsten eines Stablecoins mit Bindung an den US-Dollar schien vielen ein kluger Schachzug zu sein. Denn so zerstreut der Social-Media-Dienst von Anfang an Befürchtungen zu allzu gravierenden Kursschwankungen. Publik wurde nun weiterhin, dass der Global Player Facebook eine ganze Reihe illustrer Partner gewonnen hat. Mit dabei ist unter anderem die Kreditkartengesellschaft, die schon länger selbst an Blockchain-Ansätzen arbeitet und selbst immer wieder als mutmaßlicher Krypto-Einsteiger gehandelt wird. Über 100 Mitarbeiter, so hieß es erst in der vergangenen Woche, sind im Hause Facebook mit der Entwicklung des Coins im System „Libra“ befasst.

10 Millionen US-Dollar als Einstiegshürde für Partner

An Kapital für die Finanzierung fehlt es dem Unternehmen ohne Frage nicht. Ein gutes Netzwerk mit renommierten Partnern aber ist auch für einen derart großen Konzern unverzichtbar. Und so wurde am heutigen Tage bekannt, wer zu den Unterstützern und Kooperationspartnern gehört. Visa ist nur ein Anbieter aus dem Kreditkartensegment. Mit Mastercard ist auch der zweite große Dienstleister der Branche involviert. Weiterhin beteiligt sich das Reiseportal booking.com am neuen Kryptosystem. Den Zahlungsdienst PayPal und den Fahrdienst Uber nennen die aktuellen Berichte ebenfalls als Teil des Kooperationsnetzwerks. Die Partner sollen als Förderer und damit Finanzierer auftreten. Zugleich sollen sie die Kryptowährung nach der Einführung auch nutzen bzw. akzeptieren. Gerade der „Fall“ PayPal ist interessant. Denn gerade dieser Dienst galt vielen als möglicher Konkurrenz des neuen Zahlungssystems von Facebook. Insgesamt soll es über 12 Investoren geben, wie Medien berichten. Nicht alle Namen kursieren bereits im Netz.

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Kommt jetzt die Revolution des Kryptosektors?

Um sich dem Netzwerk anzuschließen, hat Facebook angeblich eine Mindestinvestition in Höhe von 10 Mio. USD festgelegt. Die Informationen verdeutlichen bereits, wohin die Reise gehen wird. Transportmittel, Hotels und Unterkünfte insgesamt können allemal mit dem Stablecoin bezahlt werden. Und Zahlungen können sehr wahrscheinlich nicht nur über die eigene Wallet im System, sondern auch über Kreditkartenpartner erfolgen. Die Gesamtkosten für das Vorhaben bei Facebook sollen sich übrigens auf eine Milliarde Dollar belaufen. Bei derartigen Investitionen sind auch dem Social-Media-Portal liquide Partner willkommen. Zuletzt zeigte sich vor allem eines: Die Pläne Facebooks schreiten schneller voran, als dies viele Beobachter rund um Libra – der Name Global Coin ist inzwischen wohl Geschichte – erwartet hatten. Womöglich aber versteht man sich beim Unternehmen einfach nur gut auf Stillschweigen und die „Revolution des Kryptomarktes“ war schon deutlich länger in der Vorbereitung.

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