Libra bleibt auf Kurs: Neue Gesellschaft in Genf gegründet

Gegen alle Widerstände halten Facebook und die Libra Association fest: Der Token Libra soll dem bisherigen Fahrplan entsprechend möglichst rasch starten.

Zweiter Ableger der Association nimmt Arbeit auf

Unter der Führung von Bertrand Perez, einem früheren Manager im Hause PayPal, nimmt Libra weiter Formen an. Das jedenfalls geht aus den Meldungen in verschiedenen Schweizer Medien hervor. Nun wurde bekannt, dass der Social-Media-Riese Facebook den nächsten Schritt hin zur Bitcoin Konkurrenz geht. Am Standort der Libra Association wurde die Gründung einer neuen Gesellschaft bekannt. Die Stiftung des Internet-Riesen hat ihren Sitz in Genf. Eben dort wurde erfolgte bereits die Gründung der ersten Gesellschaft der Association – unter dem Namen Libra Networks. Die logische Konsequenz bei der erneuten Anmeldung in der Stadt: Die zweite Gesellschaft trägt der Logik folgend den Namen Libra Networks II.

Weiterer Vorstoß für den Einstieg des Libra Coins

Für viele Beobachter ist dies ein klares Indiz dafür, dass Facebook trotz aller Kritik wie vonseiten der G20-Staaten und verschiedener Politiker am eigenen Vorhaben festhalten will. Im Zusammenhang mit Libra Networks II spekulieren nun viele Analysten darüber, welchen Weg Facebook bzw. die Association verfolgen will. Das Genfer Handelsregister lässt derzeit viel Spielraum, in welche Richtung die Gesellschaft planen wird. Finanzierungen sind ebenso denkbar wie Zahlungssysteme, Datenanalysen und Investitionen. Wissenswert: Die Libra Association ist nach aktuellem Stand der einzige Anteilseigner bei Libra Networks II. Gegründet wurde das Unternehmen wohl bereits in der vergangenen Woche, was jetzt erst bekannt wurde.

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Hält Zuckerberg Wort und bindet Behörden ein?

Die Entwicklung von Software für den Einsatz des Stablecoins Libra und die Calibra Wallet wird auf jeden Fall im Mittelpunkt der kommenden Arbeit stehen. Auch Dienstleistungen für die spätere Etablierung am Markt werden zu den Kernaufgaben gehören, wie aus den neuesten Einschätzungen hervorgeht. Ob Marc Zuckerberg seine letzten Äußerungen vor dem US-Kongress umsetzt, muss sich vor dem Hintergrund der neuen Aktivitäten zeigen. Der Facebook-Chef hatte im Rahmen einer Anhörung garantiert, man wolle Libra in enger Absprache mit Regulierungsbehörden starten. Auch wolle man nicht in den Bereich traditioneller Bankengeschäfte vordringen. Viele Skeptiker halten diese Versprechen bisher nur bedingt für ernstzunehmend.

Featured Image: Gerd Altmann | Pixabay

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