McAfee: Eigene DEX Börse öffnet bald für Händler

Zunächst können sich User auf der neuen Börsenseite über das Handelsmodell informieren. Zeitnah sollen Händler dann weltweit über das Portal traden.

McAfee will mit eigener Börse am Kryptomarkt durchstarten

Während viele Börsen ankündigen, dass Kundinnen und Kunden bald mehr oder weniger umfangreichen Identifikationspflichten unterliegen aufgrund geltender Rechtsvorgaben, geht John McAfee einen anderen Weg. Zum Hintergrund: Viele Staaten wie die G20 orientierten sich bei der Modernisierung ihrer Gesetze an den Regularien der FATF. Diese Regeln wiederum gelten vielen Kritikern als Ende des anonymen Krypto-Einsatzes. Zuletzt gab es vonseiten etlicher Bitcoin-Börsen, man werde zeitnah neue Regeln einführen. Teilweise müssen Neu- und Bestandskunden umfassende „Know-Your-Customer“-Anforderungen erfüllen, um Bitcoin kaufen zu können und mit Altcoins zu handeln. Der US-Unternehmen McAfee verspricht potenziellen Usern seit heute für seine eigene Börse bewährte Anonymität.

Ethereum-Blockchain hat das Rennen als Grundlage gemacht

Nachdem der nicht unumstrittene Krypto-Förderer vor einer Weile mit dem Freedom Coin seine eigene Kryptowährung ankündigte, scheint die Börse namens Mcafeedex im Grund der nächste logische Schritt zu sein. Ab heutigen Tage nun startet die Webseite zur Börse. Selbige wird auf Basis der Blockchain von Ethereum als dezentrale Börse arbeiten. Börsen dieser Art werden branchenintern auch auch DEX-Plattformen bezeichnet. Aktuell soll die Beta-Version der Börse folgen. Bis dato können Besucher der Internetpräsenz immerhin bereits Details zu Börsen-Funktionen abrufen und sich über das Handelsmodell informieren. Die Tatsache, dass Mcafeedex laut einem Gründer-Posting bei Twitter vollends dezentralisiert arbeitet, stößt bei vielen Interessenten im WWW auf Zuspruch. Auch der Verzicht auf die Abfrage persönlicher Daten (daher die garantierte Anonymität der User) findet vielerorts lobend Erwähnung.

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Hoher Preis für vollständig anonymes Krypto-Trading?

Nach derzeitigen Kenntnisstand der Redaktion müssen weder Mailadressen noch Bank-Informationen übermittelt werden. Details zu Transaktionen speichert die Plattform angeblich ebenso wenig. Dem gegenüber aber stehen die Gebühren für Börsen-Transaktionen. Und diese stehen mit 0,25 % des Transaktionsvolumens in der Kritik. Diesen Kostenpunkt hat McAfee selbst in der digitalen Welt bekannt gegeben. Investoren müssen selbst entscheiden, ob sie im Gegenzug zu Vorteilen wie dem anonymen Handel ohne räumliche Restriktionen die faktisch recht hohen Entgelte in Kauf nehmen möchten. Gewohnt selbstbewusst, rechnet John McAfee selbst mit einem Erfolg und sagte in verschiedenen Interviews sowohl seiner Börse als auch seiner Währung eindrucksvolle Entwicklungen vorher. Und zwar auch kurzfristig.

Featured Image: Von michelmond | Shutterstock.com

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