Poloniex entfernt über 20 Währungspaare aus Plattform

Viele Kryptobörsen ändern von Zeit zu Zeit ihre Handelsauswahl. Die Maßnahmen von Poloniex fallen aktuell aber besonders umfassend aus.

Viele Paare aus Coins sind zu wenig gefragt

Der Markt für digitale Währungen wächst weltweit. Dass zunehmend auch viele normale Anleger Bitcoin kaufen oder beliebtere Altcoins, bedeutet aber nicht, alle Kryptowährungen gefragt sind. Denn während die Währungen aus der Top 30 wie Ethereum, Litecoin oder Zcash nach wie vor Käufer finden, verliert mancher Token zunehmend Fans. Das spüren Investoren auch, wenn sie auf Kryptobörsen einen Blick auf das Portfolio werfen. Ein gutes Beispiel ist die Plattform Poloniex, die in der Vergangenheit schon mehrfach Korrekturen seines Handelsmodells vorgenommen hatte. In diesem Fall hat der Anbieter zum Ende der Woche bekannt gegeben, den Rotstift in erheblichem Maße ansetzen zu wollen. In der Konsequenz bedeutet dies für Nutzer der Börse, dass sie ihre Wallets nun mit deutlich weniger unterschiedlichen Kryptowährungen befüllen können.

Mehr als 20 Währungspaare von „Aufräumaktion“ betroffen

Um insgesamt 23 Währungspaare kürzt der Betreiber seine Auswahl. Nach bisherigen Analysen konnten Poloniex-Kunden mehr als 120 verschiedene Jahre handeln. Nun sinkt die Vielfalt auf rund 100, was einer Reduzierung von mehr als 20 % entspricht. Es geht in diesem Fall aber nicht darum, Kunden in ihrem Aktionsradius zu beschneiden. Stattdessen reagiert die Börse nach eigener Aussage auf die geringere Nachfrage. Innerhalb der vergangenen Jahre hatte die Plattform infolge der zahlreichen ICOs am internationalen Markt ständig Erweiterungen der Handelspaare vorgenommen. Nun wird in gewisser Weise aufgeräumt. Was kein ausreichendes Handelsvolumen erreicht, wird entfernt. Viele der entfernten Paare wies zuletzt nicht einmal ein tägliches Handelsvolumen von 1.000 USD auf. Zu wenig, um dauerhaft gelistet zu werden, wie die Börse im eigenen Blog berichtet.

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Währungen selbst werden nicht aus Listung entfernt

Als Einzelwert bleiben die betroffenen Währungen durchaus erhalten. Anders wäre es auch kaum vorstellbar, wenn man sich die betroffenen Paare anschaut. Bei etlichen von ihnen sind Ethereum (ETH) oder Monero (XMR) involviert. Die übrigen Währungen sind laut der Börse Paare, bei denen Stablecoins eine Rolle spielten. Ein Beispiel ist der Token Status. Im Fall Monero hält die Plattform lediglich am Währungspaar mit dem Bitcoin sowie den Paaren mit Stablecoin-Beteiligung fest. Der Rest wird aus den genannten Gründen nicht mehr handelbar sein. Es bleibt spannend, ob andere Portale für den Kryptohandel ihrerseits bald vergleichbare Schlüsse aus den Kursverlusten etlicher vormals stark gefragten Coins ziehen werden.

Featured Image: Von Primakov | Shutterstock.com

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